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 Kreisverband

 

 

 

 

Antrag der FGL zur Thematik alternativer Wohnformen

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

sehr geehrte Frau Bürgermeisterin, sehr geehrter Herr Bürgermeister,

sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen im Stadtrat,

hiermit stellen wir folgende Anträge mit der Bitte um Behandlung in der nächsten Stadtratsitzung:

Alternative Wohnformen

 Machbarkeitsstudie und Föderung von Tiny-Houses

Das Thema Wohnen beschäftigt die Stadt und die BürgerInnen in Forchheim ob des angespannten Wohnungsmarktes besonders intensiv. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie künftig die Grunddaseinsfunktion Wohnen in all ihren möglichen Facetten befriedigt werden kann. In vielen Gegenden in Deutschland gewinnt die Tiny-House-Bewegung immer mehr Zulauf und stößt auf reges Interesse, wie resourcenschonende und alternative Wohnkonzepte realisiert werden können. Hier bietet es sich für die Große Kreisstadt Forchheim auch unter Marketinggesichtspunkten an, ebenfalls aktiv zu werden und ggf. Grundstücke zu stellen, Konzepte zu entwickeln und mit lokalen Akteuren (nach unserem Wissen sind hier bereits Planer aktiv) ins Gespräch zu kommen. Die Verwaltung soll deshalb beauftragt werden, den Markt zu sondieren und eine Machbarkeitsstudie zu erstellen.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Dr. Annette Prechtel                                                 gez. Steffen Müller-Eichtmayer

Bürgermeisterin                                                                  Stadtrat

Forchheimer Grüne Liste (FGL)                                       Forchheimer Grüne Liste (FGL)

Stadtratsfraktion                                                                 Stadtratsfraktion

Forchheim - ein Traum!

Ich träume mir ein so grünes Forchheim, dass Nachhaltigkeit im Rathaus zur ChefInnensache geworden ist. Stadtgärtnerei, VHS und Kommune haben ihre Kräfte gebündelt und holen andere Akteure und Kompetenzen mit ins Boot wie BN, LBV, Gartenvereine...,  um auch Bürgerinnen und Bürger darin zu unterstützen, ihre Gärten ökologischer zu gestalten, zeigen Permakultur, Regenwassernutzung,  Fassadenbegrünung. 
Nicht nur unterhalb der Roten Mauer wächst ein Beerengarten. In der ganzen Stadt werden (Wild-) Obstgehölze, Nussbäume und Sträucher gepflanzt und / oder Flächen ökologische aufgewertet.  Solidarische Landwirtschaft  produziert Gemüse vor Ort. Die ForchheimerInnen konsumieren regional. Vielleicht gibt es eine regionale Währung?! ÖPNV, Leihfahrräder und Segways machen es attraktiv außerhalb zu parken. Niemand muss mehr an der Eisenbahnbrücke zwischen Abgasen und Lärm auf das Grünwerden von 3 Ampeln warten um von A nach B zu kommen. Fahrräder haben in vielen Straßen Vorrang. Im Frühling duftet die Luft wieder und die Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h auf der A 73 tut das ihre, damit auch das permanente Rauschen des Autolärms dem Gesang der Vögel und dem Lachen und den Stimmen von großen und kleinen Menschen weicht. Das  jahr(zehnte)lange Engagement der vielen Haupt- und Ehrenamtlichen, für das ich sehr dankbar bin, hat reiche Früchte getragen und Forchheim zu einer Stadt der Nachhaltigkeit, des Lernens und Experimentierens,  der Offenheit, Nachbarschaftlichkeit,  des Teilens und Teilhabens, der kulturellen und sozialen Vielfalt gemacht. Mit anderen Städten ist Forchheim zu einem Vorbild und einer Quelle des Wandels geworden hin zu einer vitalen, gesunden, global und generationgerechten Stadt, deren BürgerInnen, die freundlich aktive und zugleich entspannte Atmosphäre ihrer Stadt an unzähligen grünenden und blühenden Plätzen und Flächen genießen.

In Urlaub fliegen?- Wozu das denn!

Danke an Andrea Neite für diese Vision eines etwas anderen Forchheims !

 

 

 

 

 

 

Stellungnahme zum Fachplan Wohnen

... Redebeitrag von Annette Prechtel in der Stadtratssitzung vom 30.06.2016

Stellungnahme zum TOP 5.5

Vorstellung der Endfassung des Fachplan Wohnen der Stadt Forchheim

-Beschluss zur Anwendung des Fachplan Wohnen im Rahmen der FNP Fortschreibung und der Bebauungsplanung

Das Zahlenwerk des Fachplanes zu den Themen Bevölkerungsstruktur- und Wohnungsmarktanalyse ist eine gute Grundlage für die weiteren Diskussionen und Entscheidungen über Baulandausweisungen; dafür bedanken wir uns!

Diesen Überblick hatten wir im März 2015 im Rahmen unserer Stellungnahme zum neuen Flächennutzungsplan beantragt.

Nun wird der Stand der bereits als Wohnbaugebieten ausgewiesenen Flächen dargestellt, aufgezeigt, in welchem Planungs-/Realisierungsstadium die jew. Flächen sind und wie viele Baurechte bzw. Wohneinheiten in diesen Gebieten jeweils geschaffen werden können. Außerdem werden die Hindernisse für die verschiedenen Gebiete beschrieben und sogar deren Eignung aus Wohnbauland beschrieben.

Allerdings enthält der Fachplan Wohnen unseres Erachtens nach einige Widersprüche und vor allem werden etliche für uns wichtige Fragen nicht beantwortet.

  • So etwa wie künftig der nachhaltige Umgang mit der Ressource Boden gewährleistet werden soll und möglichst wenig neue Fläche in Anspruch genommen werden soll.

Reuther Hänge - Höchste Zeit!

Aufgrund des Ausgangs des Bürgerentscheids am 10. April wird das Bebauungsplanverfahren Bereich nördlich der Ruhstraße und westlich des Oberen Schulwegs fortgeführt.

Höchste Zeit darüber nachzudenken, wie den ökologischen Belangen zumindest durch eine entsprechende Planung Rechnung getragen werden kann.

 Als Anhaltspunkt kann das Positionspapier der FGLaus dem Jahr 1998 herangezogen werden.

Für das Gebiet auf der Reuther Hut sind aus unserer Sicht folgenden Punkte in einem ökologisch akzeptablen Bebauungsplan festzuschreiben.

Reuther Hänge - Richtigstellung

Leider wurde das Abstimmungsverhalten der FGL Fraktion im Stadtrat bzgl. des neuen Baugebiets Oberer Schulweg, Reuth
in den Nordbayerischen Nachrichten falsch wieder gegeben.

Wir haben NICHT dagegen gestimmt, das Anliegen der Bürgerinitiative als Stadtrat zu übernehmen.
Im Gegenteil!
 
Der Abstimmungstext lautete:
Beschlussvorschlag Ziffer 1. Die Forderung des Bürgerbegehrens, die Bauleitplanung in Bezug
auf den vorgesehenen Bebauungs- und Grünordnungsplan Nr. 10/6 (Neuaufstellung), Forchheim - Reuth, Bereich nördlich der Ruhstraße und westlich des Oberen Schulweges einzustellen, wird abgelehnt.
 
Diesen Teil der Abstimmung haben wir abgelehnt - sprich: Wir waren DAFÜR, dass der Stadtrat die Forderung
des Bürgerbegehrens übernimmt und die Planung einstellt.
 
Durch den Abstimmungstext, und das in Forchheim leider übliche negative Abstimmungsverfahren des OB war die Sache missverständlich.
Allerdings wurde genau deswegen in der Sitzung dreimal erklärt, was gemeint ist und wie die Abstimmung zu verstehen ist.
 
Durch die Berichterstattung entstand der Eindruck, wir würden für die weitere Beplanung des Gebietes eintreten.
Unterdessen wurde der Fahler zwar berichtigt. Leider halten sich manche Zeitungsenten  trotzdem erstaunlich lange in der öffentlichen Meinung und Diskussion.
 

Zukunft Jahn Forchheim

Die Stadtratsfraktion der Forchheimer Grünen Liste (FGL) begrüßt es sehr, dass sich für die Zukunft der Sportvereine SpVgg Jahn und VfB eine gemeinsame Lösung abzeichnet.

„Ich habe vollstes Verständnis dafür, wenn ein Umzug der SpVgg Jahn und eine eventuelle Fusion mit dem VfB den Vereinsmitgliedern nicht leicht fällt. Schließlich haben die Vereine ihre lange Tradition“, betont FGL-Stadtrat Gerhard Meixner. Angesichts der finanziellen Situation und der Mitgliederentwicklung sei ein Neuanfang  aber das einzig Wahre und er hofft, dass die wechselseitigen Ressentiments überwunden werden können. Meixner betont aber auch, dass weder der Standortwechsel noch ein Zusammengehen von Vereinen zulasten bestimmter Sportarten gehen dürfe, sondern für alle und vor allem für die Jugendförderung positiv sein müsse.

Bei der Frage nach einem neuen Standort für die SpVgg Jahn unterstützt die FGL-Fraktion das Gelände im Norden, nicht aber eine Lösung auf der Sportinsel. Aus Gründen des Hochwasser-, Natur- und Katastrophenschutzes aber auch aus Sicht der Leichtathleten sollte die neue Spielstätte nicht auf dem Naherholungsgebiet Sportinsel errichtet werden.

Eine baldige Lösung der Frage wie es mit den großen Sportvereinen und der Jahnhalle weitergeht, würde endlich auch eine Dynamik in das Thema „Neue Spielstätte für die Kultur“ bringen, hofft die FGL-Fraktion.