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Pressemitteilung _Rathaussanierung

Das weitere Vorgehen in Sachen Rathaussanierung und der Bericht ihres Stadtratskollegen Sebastian Körber (FDP) über die Akteneinsicht in diesem Zusammenhang  war Gegenstand der gestrigen Fraktionssitzung der Forchheimer Grünen Liste (FGL). Für die umfangreiche Arbeit bedankt sich die FGL-Stadtratsfraktion bei Körber und hält den Bericht für hilfreich und wichtig. Gleichzeitig ist die Fraktion gespannt auf die Stellungnahme von Verwaltung und OB zu den im Bericht genannten Vorgängen.

Offenbar seien im Projekt Rathaussanierung viele Fehler passiert, die sich so nicht wiederholen dürften. Auch in der FGL-Stadtratsfraktion gebe es deshalb Verärgerung und den dringenden Appell an die Stadtspitze, künftig transparent und demokratisch gemeinsam mit dem Stadtrat zu agieren und nicht an diesem vorbei.

Die Aufarbeitung des bisherigen Projektverlaufes sei wichtig und werde nun zunächst durch den Rechnungsprüfungsausschuss erfolgen.

„Unabhängig vom Aufarbeiten sind jetzt aber endlich handfeste und sichtbare Bauarbeiten an unserem Rathaus notwendig!“, fasst die Fraktionssprecherin Annette Prechtel die Überzeugung der Fraktion zusammen.

Als positiv bewertet die FGL-Fraktion,

Stellungnahme zur Bewerbung - Landesgartenschau

von Annette Prechtel, Fraktionsvorsitzende der FGL


Mehr Biodiversität, Vernetzung der innerstädtischen Grünflächen, mehr Grün in Forchheim – so soll für die Landesgartenschau 2026 in Forchheim geworben werden.

Man könnte meinen, diese Slogans entstammten einer unserer Wahlkampfbroschüren - und, das darf ich für unsere Fraktion sagen: Diese Ziele unterschreiben wir zu 100 %.

Lassen Sie mich aber mit einem bildhaften Vergleich erläutern, warum unsere Fraktion trotzdem mehrheitlich die Bewerbung für eine Landesgartenschau 2026 nicht unterstützen wird.

Wir stellen uns das so vor:

Sie haben eine Wohnanlage...

Straßennamen in Forchheim

... Antworten auf den NN-Fragenkatalog

 Straßenumbenennungen sind eine sensible Angelegenheit. Es geht ja nicht nur darum, ein Schild abzuschrauben und ein neues anzubringen. Damit verbunden sind Änderungen in Adressverzeichnissen, Stadtplänen usw. Auch die AnwohnerInnen einer Straße müssen die Änderung mitteilen und sich an den neuen Namen gewöhnen und sich möglichst auch damit identifizieren können. Insofern kommen Umbenennungen nur infrage, wenn gewichtige Gründe gegen den bisherigen Straßennamen sprechen.

Solche gewichtigen Gründe sind für uns gegeben, wenn die Gesamtvita eines Namensgebers von nationalistischem, völkischem, antisemitischem oder rassistischem Gedankengut geprägt ist. Auch bei anderen Verstößen oder klar geäußerten Einstellungen gegen die Menschenrechte (Basis: allgemeine Erklärung der Menschenrechte, 10.12.1948) kann jemand nicht Namensgeber für Straßen und Plätze in Forchheim sein. (Dies gilt für Forchheim als Teil der Metropolregion Nürnberg mit ihrer belasteten Vergangenheit besonders.)

Bevor die Diskussion über einzelne Straßennamen geführt wird, sollte es, wenn möglich, eine grundsätzliche Verständigung über diese Kriterien geben. Auf deren Basis sollte die Stadtverwaltung (ggf. unter Zuhilfenahme externer ExpertInnen) die Forchheimer Straßennamen komplett überprüfen. Der Ansatz, den die Nürnberger Grünen vorschlagen, scheint uns geeignet.

Gleichwohl liegt es bei den Fällen Watzlik und Gutenbrunn schon jetzt auf der Hand, dass

Antrag - Citymanagement

 Antrag: Vorgehensweise Citymanagement

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen im Stadtrat,
 
die Fraktionen wurden gebeten bis Ende September 2016 ihre Vorstellungen zum Thema Citymanagement und ggf. ein Anforderungsprofil für einen Citymanager einzureichen.
Dem kommen wir nach und beantragen folgende Vorgehensweise:

Ein Leitbild – Arbeitstitel „So soll Forchheims Innenstadt in 10/15 Jahren aussehen“ – stellt  die Basis dar und ist Voraussetzung für die Erstellung eines Marketingkonzeptes für unsere Innenstadt. Hierzu halten wir es für notwendig,

Bauchpflatscher der Demokratie

Leitartikel aus dem "Jubiläums Grashüpfer"

Die Forchheimer Stadtpolitik orientiert sich weder am Bürgerwillen noch an konservativen Werten!

Den alten Sprungturm des Freibads gibt es nicht mehr. Trotzdem ist er eines der besten Bilder für den Zustand der Forchheimer Kommunalpolitik.

Nicht, weil er bei vielen Forchheimerinnen und Forchheimern schöne Kindheits- und Jugenderinnerungen auslöst – das auch. Sondern, weil dieser gegen den Willen einer Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger abgerissene Turm für zweierlei steht: für einen Mangel an Demokratie und einen Mangel an echtem konservativem Denken in dieser Stadt.


Bürgerinitiative...
Es hatte einen Bürgerentscheid gegeben für ein besseres Ganzjahresbad. Keine „Wir-sind-dagegen-Fraktion“, sondern eine Koalition verantwortungsvoll denkender Bürger unter grüner Beteiligung hatte die Idee des Ganzjahresbads seit langem vorangetrieben, wollte das Projekt aber schonender, ökologischer umsetzen. Mit ihrem überzeugenden Konzept, das auch den Erhalt des Fünfers vorsah, hatte sie die nötigen Unterschriften für den Bürgerentscheid schnell zusammen. Und eigentlich hatte sie den Bürgerentscheid auch haushoch gewonnen. Der Sprungturm wäre geblieben, die sportlichen Schwimmer hätten mehr Platz, der parkartige Charakter des Forchheimer Bades wäre schöner erhalten geblieben, das Defizit wäre niedriger …


... ausgetrickst
Durch einen miesen Trick

Stadtentwicklung - Vortrag Prof. Ackers

Auf der Suche nach Ansehen -über den städtischen Kern unserer Identität.

Unter diesem Titel referierte Prof. Ackers auf Einladung der FGL Fraktion im Gemeindezentrum St. Johannis am Donnerstag 15.1. 2015.

Über 60 Zuhörerinnen und Zuhörer folgten den spannenden Ausführungen des renommierten Architekten und Stadtplaners. In einem kurzweiligen Streifzug durch die Jahrhunderte gelang es Prof. Ackers im ersten Teil seines Vortrages den Blick auf das, was eine Stadt ausmacht, zu schärfen.  Treffende Beispiele und aussagekräftige Bilder veranschaulichten seine Philosophie der Stadt. Sie prägt durch ihre Formen und Räume die Umgangsformen der Menschen.

Im zweiten Teil gab er die Eindrücke von seinem Streifzug durch Forchheim wieder.  Angelockt vom Duft gerösteten Kaffees und vom Brauereigeruch, ließ er sich sehr schnell vom Reiz der kleinräumigen Innenstadt gefangen nehmen.  Die mitgebrachten Fotos zeigten allerdings eher die Problembereiche. Wichtigstes Projekt wäre auch für ihn die Neugestaltung des Paradeplatzes und der Hornschuchallee. Weg mit mancher Ampel und manchem Zebrastreifen, ein Miteinander ist allein durch die funktionelle Gestaltung des Raumes möglich. Seine Ideen regten die Zuhörer an, über konventionelle Lösungen hinauszudenken.

Die gut besetzte Gesprächsrunde nach dem Ende der offiziellen Veranstaltung deutet bereits darauf hin, das Prof. Ackers mit seinen Gedanken einen wichtigen Impuls für die anstehenden Aufgaben gegeben hat.

 

 

Die Zeitung fragt, wir antworten

Vier Fragen der NN

Stichwort: Verkehrspolitik

a) Was bringt die Ostspange dem Forchheimer Bürger?
b) Gibt es Verbesserungsbedarf beim ÖPNV?

Die Berechnungen des Straßenbauamtes zeigen, dass die Ostspange wenig Entlastung für die Anwohner der Bayreuther Straße bringt. In der Summe wären die Auswirkungen auch für Reuth und Forchheim-Ost negativ: Denn alle Bewohner der Hänge würden stärker mit Lärm belastet. Die Verschandelung des Wiesenttals bedeutet zudem einen Verlust von Heimat und Lebensqualität für alle Forchheimer. Gerade weil ein Großteil des Verkehrs durch Reuth Ziel-Quell-Verkehr ist, sollte sowohl der Bustakt durch Reuth – wie im ganzen Stadtgebiet - erhöht werden, und eine zusätzliche Linie die Wohngebiete oberhalb der Bayreuther Straße erschließen.

 


Stichwort: Innenstadtentwicklung

Wie können Paradeplatz und Hornschuchallee attraktiver werden?

Am Paradeplatz ist eine grundlegende Umgestaltung dringend nötig! Mehr Grün, ein echter Spielplatz, feste Marktstände und ein neuer, freundlich wirkender Belag könnten einen Platz zum Verweilen, Einkaufen und Genießen schaffen. Für eine Aufenthaltsqualität mit Flair, am Paradeplatz und in der Hornschuchallee schlagen wir eine weitere Verkehrs­beruhigung vor. Eine echte Aufwertung der Hornschuchallee darf nicht wegen der damit verbundenen Neuordnung der Parkplätze blockiert werden. Die Parkplätze zu reduzieren ist möglich, wenn gleichzeitig ein modernes Parkleitsystem aufzeigt, dass in geringer Entfernung fast immer ausreichend Parkraum vorhanden ist.

Stichwort: Jugend und Bildung

Nennen Sie uns bitte drei für Sie wichtige Themen, die Sie im Bereich Bildungs- und Jugendpolitik in den  nächsten Jahren angehen wollen.
Ein Aspekt, der die NN interessiert: Was wird aus dem Mosom?

Die Förderung der offenen Jugendarbeit ist ebenso wichtig wie die Jugendarbeit von Vereinen und Verbänden.  Ein echtes Jugendzentrum mit qualifiziertem Personal, ein geeigneter städtischer Jugendpfleger/in sowie eine enge Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring sind deshalb ein Muss – und böten die Chance, den Treff Mosom wiederzubeleben.

Die Auswertung der Sozialraumanalyse wäre eine wichtige Grundlage für die Jugend- und Bildungsarbeit in Forchheim. Es ist wichtig, alle Schulstandorte in den Stadtteilen zu sichern. Kinder und Jugendliche brauchen Freiraum, das heißt verkehrsberuhigte Wohngebiete und attraktive, sichere Spielplätze und Grünflächen.

 


Stichwort: Kultur

Welche Veranstaltungen sollen in den kommenden Jahren das kulturelle Profil Forchheims prägen?
Ihre Vorstellungen zur Zukunft des Kolpinghauses?

Der Kunsthandwerkermarkt, das ZirkArt-Festival und die Afrika-Kulturtage sind prägend für Forchheim geworden und das soll so bleiben. „Kulturelle Vielfalt für alle!“ heißt unser Ziel. Klassische Musik, Theater, Kabarett und Literatur, Jazz, Rock und Pop. Wichtig ist auch die Förderung lokaler Künstler und Musikgruppen, vor allem durch ein entsprechendes Raumangebot für Proben, Aufführungen und Ausstellungen. Ein möglichst zentral gelegenes, städtisches Kulturzentrum ist an diesen Maßstäben zu messen. Das Kolpinghaus kann diesen Anspruch u.U. erfüllen. Vor einer Entscheidung müssen aber Raumangebot, Organisation, Trägerschaft und Kosten auf den Tisch.

 


Stichwort: Gewerbeansiedlung

Bringen Speditionen der Stadt genügend Arbeitsplätze?
Wo sehen Sie den Wirtschaftsstandort Forchheim in sechs Jahren?

Speditionen alleine sind eher wenig arbeitsplatzintensiv. Forchheims Lage ist für Unternehmen so attraktiv, dass es möglich ist, Prioritäten zu setzen: zugunsten von Unternehmen, die soziale und ökologische Standards einhalten und viele Arbeitsplätze auf möglichst wenig Fläche bieten. Die städtische Wirtschaftspolitik sollte vermehrt bestehende Unternehmen unterstützen. Mit einer konsequenten Energiewende vor Ort  können die heimischen  Handwerksbetriebe gestärkt werden. Wenn Forchheim qualitatives Wachstum anstrebt  und den Flächenverbrauch stoppt, kann die Stadt in den nächsten Jahren an Attraktivität für Bewohner und Unternehmen noch gewinnen.

 

Ideen für den Paradeplatz

Darum geht's am Paradeplatz: aus einer öden Betonwüste einen Platz mit Aufenthaltsqualität zu machen. Das Bild, das FGL-Fraktionsvorsitzende Annette Prechtel im Restaurant L'Osteria zeigt, macht es deutlich: Am Paradeplatz sollten Menschen gerne verweilen - zum Essen und Trinken, zum Spielen und zum Einkaufen. Feste Marktstände und ein Spielplatz, der den Namen verdient, gehören dazu. Damit auch Familien sich wohlfühlen, sollte es eine klare Abgrenzung zum fließenden, aber deutlich beruhigten Verkehr geben.

Die FGL ist dabei für zusätzliche Ideen offen und sieht die von Susanne Stein (Grafikbüro instant elephant, Fürth) als Veranschaulichung der Zielsetzung, nicht als fertiges Konzept. Eine Besucherin bei der Präsentation regte an, für Kinder ein Labyrinth in der Mitte des Platzes anzulegen. Das sei noch attraktiver als ein normaler Spielplatz. Auch Wasser als Gestaltungselement nannten einige. Einigkeit bestand darin, dass mehr Bäume den Platz aufwerten würden. Parkplätze über die Bushaltestellen hinaus hielt dagegen niemand für notwendig.

Die FGL will sich im neuen Stadtrat dafür einsetzen, dass die Stadt die Umgestaltung des Paradeplatzes schnell angeht. Das südliche Eingangstor zur Altstadt muss endlich zum Verweilen einladen!

Rathausbegrünung

Unbekannte machten am Donnerstag in aller Früh von ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch und forderten ein starkes grünes Kreuz für das Forchheimer Rathaus. Wir geben alles, um diesen Wunsch erfüllen zu dürfen!