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 Kreisverband

 

 

 

 

Neukonzeption Katharinenspital

Redebeitrag im Stadtrat von Gerhard Meixner, FGL:

"Heute zu erwarten, dass eine endgültige Lösung für die weitere Zukunft des Katharinenspitals gefunden wird, ist angesichts der vielen offenen Fragen unseres Erachtens zu viel verlangt.

Eigentlich der wichtigste Aspekt der eine neue Form des Altenheims notwendig macht, ist es, dem Stiftungszweck gerecht zu werden und das Stiftungsvermögen zu erhalten und zu mehren.

Es mag ja sein, dass die neue Rolle der Stiftung als Vermieterin eines Neubaus für Seniorenwohnungen formaljuristisch dem Stiftungszweck  gerecht wird. Darüber hinaus muss ein jeder für sich definieren, was es bedeutet, für Arme, Alte, Kranke und Sieche da zu sein.

Antrag - Armutsbericht für Forchheim


Armut gibt es nicht nur in einem begrenzten Stadtviertel – und ihre Anzahl nimmt zu. Hier muss ein Umdenken erfolgen!

Badespaß soll bezahlbar bleiben

Der Leserbrief unseres Stadtratskandidaten Steffen Müller-Eichtmayer zum 20 Millionen Projekt "Königsbad"

Leserbrief zum Artikel über das Kö­nigsbad „Badespaß soll bezahlbar bleiben“ vom 5. Dezember:

Überraschende Erkenntnisse zur Kosten- und Energieein­sparung im Königsbad Forchheim. Neben dem zitierten Stadtrat Herrn Meixner (FGL) war auch ich sehr erstaunt, als ich die Berichte über die ge­planten Energieeinsparungsmaßnahmen im Königsbad ge­lesen habe.

Als Bürger der Stadt Forch- heim und gelegentlicher Nut­zer des Bades bin ich sowohl im Sinne der Schonung der Um­welt sowie des Stadtsäckels stets davon ausgegangen, dass dieses Bad, das im Vorfeld als höchst modern und innovativ gelobt wurde, mit Sicherheit dem Stand der (Energie-)Technik entspricht.

Die nun vorgeschlagenen bzw. beschlossenen Verbesserungsmaßnahmen, die selbst für einen technischen Laien tri­vial erscheinen, beweisen das Gegenteil.

Dass es auch andere geht, ha­ben die Stadtwerke Lünen be­wiesen, als sie 2011 das erste kommunale Niedrigenergie­Schwimmbad Europas eröffnet haben. Dort hat man u.a. als ei­nen der wesentlichen „Ener­giefresser“ die Verdunstung er­kannt, die das warme Wasser buchstäblich in Luft auflöst.

Als Gegenmaßnahme wurde die Luftfeuchtigkeit erhöht; der damit verbundenen Schim­melgefahr ist man durch konse­quente Dämmung im Passiv­haus Standard begegnet. Diese Innovationskraft hat dem Bäderbetrieb angeblich nicht nur Besuche interessierter Kom­munalvertreter auch außerhalb Deutschlands beschert, son­dern auch Werbung, u. a. durch die Berichterstattung in der National Geographie Deutsch­land. Das Projekt wurde von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) unterstüzt, welches sich viele Nachahmer wünscht. Es täte gut, wenn Forchheim über den eigenen Tellerrand hinausschauen und sich dort beraten lassen würde. Zum Thema Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gibt es noch viel zu tun!

Vielleicht ist die Stadt Lünen im Gegenzug an der Realisie­rung schöner Adventskalender interessiert?

Steffen Müller-Eichtmayer Forchheim

 

 

Für eine sozial gerechte Stadt

Wir möchten in einer Stadt leben, der es wirtschaftlich gut geht und in der alle BürgerInnen am Leben ihrer Stadt teilnehmen können – also auch an Bildung, Sport und Kultur und Mobilität.In Forchheim gibt es Kinder, Frauen und Männer (gerade auch ältere), die sehr geringe finanzielle Mittel zur Verfügung haben. Die Not hat dabei viele Gesichter. Sie ist oft verdreckt und nicht auf einen Stadtteil beschränkt.Die FGL will die Betroffenen mit einer städtischen Anlaufstelle gezielt unterstützen. Dort sollen sie individuelle Beratung und Betreuung bekommen. Grundlage städtischer Sozialpolitik sollte ein jährlicher Forchheimer Armutsbericht sein. Ein Gesamtüberblick über die soziale Lage in der Stadt ist Voraussetzung für effektive Hilfe. Aufgabe der Stadt ist es aber auch, soziale Schieflagen ins Lot zu bringen und negative Auswirkungen der von sozialer Kälte geprägten Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik des Bundes wenigstens zu mildern.

 ... für Kinder, Jugendliche und Familien

Unsere Zukunft sind die Kinder, und nur eine kinderfreundliche Stadt ist auch eine zukunftsfähige Stadt. Wir Grüne wollen Kinder und Jugendliche deshalb in den Mittelpunkt unserer politischen Arbeit rücken. Dazu gehört es, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern, insbesondere durch bessere Kinderbetreuung und den Ausbau von Ganztagsschulangeboten. Die FGL setzt sich für einen flächendeckend schnellen und hochwertigen Ausbau des Betreuungsnetzes, insbesondere der Kinderkrippen ein. Dazu gehören längere Öffnungszeiten (auch in den Ferien) und kleinere Gruppen. Förderung notwendig.

Kinder und Jugendliche brauchen die bestmöglichen Bildungschancen. In Forchheim geht es deshalb darum, die Vielfalt der Schulangebote zu sichern, die Grundschulstandorte in den Stadtteilen zu erhalten und die Schule in Kersbach neu zu bauen. Schulkonzepte an städtischen Schulen sollten offener werden. Bei Neubauten und Sanierungen legen wir Wert auf schadstofffreie und akustisch optimale Räume.

Kinder und Jugendliche brauchen Freiraum. Deshalb ist es notwendig, dass im Rahmen der Stadtentwicklung ein Wohnumfeld geschaffen wird, in dem Kinder möglichst gefahrlos spielen können. Außerdem müssen die vorhandenen Spielplätze und Grünflächen erhalten und so gepflegt werden, dass sich Familien, Kinder und Jugendliche gerne dort treffen und ihre Freizeit verbringen.