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 Kreisverband

 

 

 

 

Wir freuen uns!

Die GRÜNE JUGEND für Stadt und Landkreis Forchheim hat sich gegründet

Der Vorstand, bestehend aus der Sprecherin Janina Schick, dem Sprecher Simon Rösch, der Schatzmeisterin Annika Schnell und dem politischen Geschäftsführer Nicolai Prechtel geht motiviert in die bevorstehende politische Arbeit. Vor Ort waren auch die Abgeordneten für Bundes- und Landtag der Grünen, Lisa Badum und Tim Pargent, sowie die Kreisvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Barbara Poneleit, die von ihrer Arbeit berichteten und den Mitgliedern zur Gründung gratulierten. Janina Schick: „Im aktuell vorherrschenden politischen Klima ist es für mich von großer Bedeutung, junge Menschen wieder für eine faire, anfeindungsfreie und moderne Politik zu begeistern“. Sprecher Simon Rösch bedankte sich bei den Abgeordneten und meinte: „Die Gründung unserer politischen Jugendpartei bildet den Grundstein für die Umsetzung unserer Ziele, wie den Ausbau des ÖPNVs und die Müllvermeidung in Stadt und Landkreis. Ich hoffe auf eine gute Zusammenarbeit in der Partei, sowie mit der Mutterpartei "Bündnis 90/Die Grünen Forchheim“. Nicolai Prechtel fügte hinzu: „Wir wollen uns für ein tolerantes und weltoffenes Forchheim einsetzen und für den Klimaschutz kämpfen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit anderen (Jugend-)Organisationen aus Forchheim und Umgebung.“

Die GRÜNE JUGEND trifft sich jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat, immer um 18:00 im Grünen Büro Forchheim, Paradeplatz 19, auch Nichtmitglieder sind herzlich eingeladen, unverbindlich teilzunehmen.

 

 

 

Forchheim - ein Traum!

Ich träume mir ein so grünes Forchheim, dass Nachhaltigkeit im Rathaus zur ChefInnensache geworden ist. Stadtgärtnerei, VHS und Kommune haben ihre Kräfte gebündelt und holen andere Akteure und Kompetenzen mit ins Boot wie BN, LBV, Gartenvereine...,  um auch Bürgerinnen und Bürger darin zu unterstützen, ihre Gärten ökologischer zu gestalten, zeigen Permakultur, Regenwassernutzung,  Fassadenbegrünung. 
Nicht nur unterhalb der Roten Mauer wächst ein Beerengarten. In der ganzen Stadt werden (Wild-) Obstgehölze, Nussbäume und Sträucher gepflanzt und / oder Flächen ökologische aufgewertet.  Solidarische Landwirtschaft  produziert Gemüse vor Ort. Die ForchheimerInnen konsumieren regional. Vielleicht gibt es eine regionale Währung?! ÖPNV, Leihfahrräder und Segways machen es attraktiv außerhalb zu parken. Niemand muss mehr an der Eisenbahnbrücke zwischen Abgasen und Lärm auf das Grünwerden von 3 Ampeln warten um von A nach B zu kommen. Fahrräder haben in vielen Straßen Vorrang. Im Frühling duftet die Luft wieder und die Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h auf der A 73 tut das ihre, damit auch das permanente Rauschen des Autolärms dem Gesang der Vögel und dem Lachen und den Stimmen von großen und kleinen Menschen weicht. Das  jahr(zehnte)lange Engagement der vielen Haupt- und Ehrenamtlichen, für das ich sehr dankbar bin, hat reiche Früchte getragen und Forchheim zu einer Stadt der Nachhaltigkeit, des Lernens und Experimentierens,  der Offenheit, Nachbarschaftlichkeit,  des Teilens und Teilhabens, der kulturellen und sozialen Vielfalt gemacht. Mit anderen Städten ist Forchheim zu einem Vorbild und einer Quelle des Wandels geworden hin zu einer vitalen, gesunden, global und generationgerechten Stadt, deren BürgerInnen, die freundlich aktive und zugleich entspannte Atmosphäre ihrer Stadt an unzähligen grünenden und blühenden Plätzen und Flächen genießen.

In Urlaub fliegen?- Wozu das denn!

Danke an Andrea Neite für diese Vision eines etwas anderen Forchheims !

 

 

 

 

 

 

Rettet die Bienen

 Super Ergebnis für Forchheim

– 17.081 Stimmen

= 18,9 %

= über dem Bayernergebnis

 DANKE FÜR EURE STIMME !

Sami A. aus Tunesien zurückholen? ...

Ein Kommentar von Emmerich Huber, als Bürger und Rechtsanwalt

Ja, Sami A. ist zurückzuholen, da gibt es überhaupt kein Wenn und Aber.

Gemeinsam gegen AFD

Ein Kommentar von Emmerich Huber

Als Mitveranstalter der Gegen-Demo und als Bürger Forchheims bin ich stolz, erleichtert und dankbar dafür, daß so viele Menschen unserem Aufruf gefolgt sind. Ich möchte den Text auf dem Banner aufgreifen, das vor der AfD-Bühne hing: „Heimat ist ein kostbares Gut, das geschützt werden muß“. Über 1000 Bürger aus Stadt und Landkreis Forchheim haben eindrucksvoll gezeigt, daß wir

Die Sicherheitslage in Deutschland

Statistische Hintergründe, die man wissen sollte.

Laut der Kriminalstatistik für 2017, die Seehofer im Mai vorstellte, ist die Zahl der Straftaten in Deutschland insgesamt weiter gesunken und besonders Bayern steht, wie IM Herrmann betonte, wieder besonders gut da. Keine Frage, das ist sicher auch ein Verdienst guter Polizeiarbeit.
Erheblich zurückgegangen und zwar um 12,9% ist auch die Zahl der politisch motivierten Straftaten, sowohl von rechts als auch von links***, die der Körperverletzungen sogar um 30,5% auf 2066 Fälle (Quelle: 12 Seiten Statistik des BMI  ).
Da sollte ein law-and-order-Fanatiker wie Herrmann eigentlich ins Grübeln kommen. Die Frage drängt sich auf, ob angesichts der guten Entwicklung die weitere erhebliche Verschärfung des Polizeiaufgabengesetzes und die weitere Einschränkung von Grund- und Bürgerrechten wirklich notwendig ist.
Aber nein, zum Glück half Ende Juli das Bundesamt für Verfassungsschutz. Die Zahl der „gewaltorientierten“ Extremisten sei stark gestiegen, hieß es da, von rechts und links und auch der islamistischen Gefährder. Nur, wie passt das zusammen?

Deutlich mehr Gefährder, aber deutlich weniger Straftaten?

Ganz einfach: man verbreitert die Basis.

Gewässerschutz in Bayern: mangelhaft

MdL Dr. Christian Magerl zu Gast in Forchheim

Flächenversiegelung ist Mitursache für Hochwasser in Hausen und Heroldsbach

Überschwemmungen, Dürren, Millionenschäden, Nitrat im Grundwasser, Pestizide in Seen und Flüssen:  seit 30 Jahren ist Wasser- und Gewässerschutz das zentrale Thema für den promovierten Biologen und Grünen-Abgeordneten Christian Magerl. Lisa Badum und Emmerich Huber, der Grüne Landtagskandidat für den Landkreis Forchheim, freuten sich, mit Magerl einen der profiliertesten Umweltschützer Bayerns in Forchheim begrüßen zu dürfen.

Wie komplex das Thema „Wasser“ ist, merkte man gleich an Magerls erster Weichenstellung, nämlich Schutz des Wassers und Schutz vor dem Wasser.

Für Überschwemmungen wie am 5. Juli in Hausen oder im Juli 2007 in Forchheim und Baiersdorf benennt Magerl 2 wesentliche Mitursachen: den Klimawandel mit der Häufung extremer Wetterlagen wie Starkregen und die zunehmende Bodenversiegelung. „Von versiegelten Flächen fließt Wasser rasch ab, sammelt sich an tieferen Punkten, die bestehende Kanalisation ist überfordert, Überschwemmung die Folge. So einfach ist Physik und wird doch immer wieder ignoriert.“ erklärte Magerl.

Als weitere Folge des Klimawandels beschreibt er großflächige Wetterphänomene, die sich nicht bewegen und über Tage in einer Region je nachdem Hitze und Trockenheit, oder viel Niederschlag bringen. Letzteres führte Ende Mai 2013 zu Hochwasser in Oberfranken und zu Katastrophen in Passau und besonders Simbach.  Da helfen lt. Magerl auch technische Einrichtungen nur bedingt. Er fordert eine Renaturierung schon in den Oberläufen von Flüssen und Bächen und sagt. „Man muß Wasser in der Fläche denken – wenn es in den Flüssen ist, ist es oft schon zu spät“.

Vom Hochwasser kam Magerl dann zur Belastung des Grundwassers mit Schadstoffen, insb. Nitraten, was gerade auch in Franken zunehmend zum Problem wird. Die Verurteilung durch den Europäischen Gerichtshof wegen permanenter Überschreitung der Grenzwerte nennt er eine Schande für Deutschland und Bayern und die neue Gülle-Verordnung nicht zielführend. Ohne radikales Umdenken bzgl. der exportorientierten Intensiv-Landwirtschaft und insb. Massentierhaltung wird sich seiner Meinung nach das Problem eher verschärfen. Für die Karpfen- und Forellenzucht in Franken benennt er die Belastung mit Mikroplastik und hormonell wirksamen Stoffen als weitere Probleme.

Zuhörer, die fragten, ob man unserem Trinkwasser denn noch trauen könne, beruhigte Magerl. Die Wasserversorgung sei zum Glück in kommunaler Hand und die Qualität gewährleistet – auch wenn das schwieriger werde und er deshalb mit Preissteigerungen rechne. Grünen-Sprecher Huber stellte abschließend mit leichtem Unverständnis fest, daß trotz der bekannten Probleme, aber auch Erkenntnisse, mit unserem wichtigsten Lebensmittel immer noch so leichtsinnig umgegangen werde und es immer wieder an den Grünen hänge, da aktiv zu werden. Ironisch fügte er hinzu: „Gut, dass es Malta gibt, sonst wären wird in der EU auf dem letzten Platz beim Gewässerschutz“.

"Betonflut"-Urteil - Ein Kommentar

Die Mutlosigkeit des Bayer. Verfassungsgerichtshofes (VGH)

Kommentar unseres Landtagskandidaten Emmerich Huber, selbst Rechtsanwalt

Das Urteil ist formal vertretbar, aber richtig ist es deshalb nicht und gut schon gar nicht. Es ist, wie Ludwig Hartman nach der Urteilsverkündung sagte, kein guter Tag für den Schutz der Natur und unserer Bayerischen Heimat.

Urteilsschelte liegt mir grundsätzlich fern, denn in aller Regel arbeiten unsere Gerichte hervorragend, teilweise wegweisend. Gerade an Letzterem aber fehlt es diesem Urteil. Der VGH hat eine Chance vertan, als das für die Bayer. Verfassung (BV) höchste zuständige Gericht für einen wesentlichen Inhalt der Verfassung einzutreten, nämlich den Schutz unserer Natur. Es hat sich selbst und die Verfassung abgewertet. Wer den Artikel 141

Pressemitteilung _Rathaussanierung

Das weitere Vorgehen in Sachen Rathaussanierung und der Bericht ihres Stadtratskollegen Sebastian Körber (FDP) über die Akteneinsicht in diesem Zusammenhang  war Gegenstand der gestrigen Fraktionssitzung der Forchheimer Grünen Liste (FGL). Für die umfangreiche Arbeit bedankt sich die FGL-Stadtratsfraktion bei Körber und hält den Bericht für hilfreich und wichtig. Gleichzeitig ist die Fraktion gespannt auf die Stellungnahme von Verwaltung und OB zu den im Bericht genannten Vorgängen.

Offenbar seien im Projekt Rathaussanierung viele Fehler passiert, die sich so nicht wiederholen dürften. Auch in der FGL-Stadtratsfraktion gebe es deshalb Verärgerung und den dringenden Appell an die Stadtspitze, künftig transparent und demokratisch gemeinsam mit dem Stadtrat zu agieren und nicht an diesem vorbei.

Die Aufarbeitung des bisherigen Projektverlaufes sei wichtig und werde nun zunächst durch den Rechnungsprüfungsausschuss erfolgen.

„Unabhängig vom Aufarbeiten sind jetzt aber endlich handfeste und sichtbare Bauarbeiten an unserem Rathaus notwendig!“, fasst die Fraktionssprecherin Annette Prechtel die Überzeugung der Fraktion zusammen.

Als positiv bewertet die FGL-Fraktion,

Stellungnahme zur Bewerbung - Landesgartenschau

von Annette Prechtel, Fraktionsvorsitzende der FGL


Mehr Biodiversität, Vernetzung der innerstädtischen Grünflächen, mehr Grün in Forchheim – so soll für die Landesgartenschau 2026 in Forchheim geworben werden.

Man könnte meinen, diese Slogans entstammten einer unserer Wahlkampfbroschüren - und, das darf ich für unsere Fraktion sagen: Diese Ziele unterschreiben wir zu 100 %.

Lassen Sie mich aber mit einem bildhaften Vergleich erläutern, warum unsere Fraktion trotzdem mehrheitlich die Bewerbung für eine Landesgartenschau 2026 nicht unterstützen wird.

Wir stellen uns das so vor:

Sie haben eine Wohnanlage...

Gedanken auf dem Fünf-Seidla Steig

Bei der Bierwanderung der Grünen am Sonntag 24.6. entstand dieses Gruppenfoto vor dem Kriegerdenkmal.

Dazu  Ein Kommentar von unserem Landtags-Direktkandidaten Emmerich Huber

Wir haben dem Kriegerdenkmal von 1924 oberhalb von Gräfenberg die Friedenstaube gegenübergestellt. Ich finde grundsätzlich richtig, der Gefallenen zu gedenken, hier denen des 1. Weltkrieges. Für nicht angebracht halte ich aber in dem Zusammenhang die Bezeichnungen „Krieger“ oder „Helden“- in diesem Gedankengut wurde das Denkmal errichtet. Die zigtausend Gefallenen waren Opfer und Kanonenfutter für sinnlose, egoistische Machtspiele verantwortungsloser nationalistischer Herrscher. Mit heroischem Heldentum hatte das nichts zu tun und es so zu stilisieren ist gefährlich. In aller Regel sind diese Soldaten unter schlimmsten Bedingungen in den Tod getrieben worden und oft, man muß es so sagen, jämmerlich verreckt. Sie haben es verdient, daß man ihrer gedenkt, aber in dem Sinne, dass wir so etwas nie und nirgends wieder zulassen. Wir sollten Friedenszeichen vor solche Denkmäler stellen.  

Jahreshauptversammlung

Forchheimer Grüne mit neuem Vorstand

Sprecher Emmerich Huber konnte im „Alexandros“, dem ehemaligen Bräustüberl, bei der erfreulich gut besuchten Mitgliederversammlung der Forchheimer Grünen Liste einen sehr positiven Rückblick geben. Im Vordergrund stand der engagierte und mit dem Bundestagsmandat für Lisa Badum gekrönte Wahlkampf. Huber betonte die gute Zusammenarbeit  und den Einsatz der vielen Aktiven im ganzen Landkreis

Anmerkungen zu Söders "Belehrungsdemokratie"

Kommentar von Emmerich Huber, Grüner Direktkandidat im Landkreis Forchheim

Leben wir in einer „Belehrungsdemokratie“

Das behauptete jedenfalls unser „Landesvater“ Markus Söder im Morgenmagazin vom 21. Juni 2018. Was meint er damit?

Anmerkungen Polizeiaufgabengesetz

von Emmerich Huber, unserem Direktkandidaten für den Landtag

Nochmal zum Grundsätzlichen: es geht um die Einschränkung von Grundrechten, also die verfassungsmäßig geschützten Freiheiten von uns Bürgern. Diese Bürgerrechte sind eine hehre Errungenschaft unseres freiheitlich demokratischen Rechtsstaates. Sie sind hart erkämpft

Pulse of Europe auch in Forchheim?

 Pulse of Europe ist eine in Frankfurt gegründete Bürgerinitiative, die einen Beitrag dazu leisten will, dass es nach Trump, Brexit und immer lauter krakelenden Pegida-Nationalisten auch weiterhin ein vereintes, demokratisches Europa gibt – ein Europa, in dem die Achtung der Menschwürde, die Rechtsstaatlichkeit, freiheitliches Denken und Handeln, Toleranz und Respekt selbstverständliche Grundlage des Gemeinwesens sind! Die Initiative ruft zu Kundgebungen auf, bei denen Promis, vor allem aber auch Bürger Ihre Meinung zu und ihre Motivation für Europa sagen können. Wichtig ist besonders die Überparteilichkeit und, daß es nicht Protest gegen etwas ist, sondern Begeisterung für etwas, nämlich für unser Europa.

Die Bewegung gibt es inzwischen in 12 Europäischen Staaten und am 9. April 2017 brachte Sie in 92 Städten mehrere 10.000 Menschen auf die Straßen – u.a. ca. 100 Leute auch in Bayreuth auf den La-Spezia-Platz, zwischen 6 großen Europa-Fahnen. Die Kundgebung ist dort

Politikwechsel auf Raten

Die FGL als Motor der politischen Kultur. Transparenz und harter Oppositionsarbeit zwingen auch die etablierten Parteien zum Nachdenken.

Ein Interview mit Annette Prechtel

 

GRASHÜPFER: Auslöser für die Gründung der Forchheimer Grünen Liste war die Fällung von Bäumen für den Neubau der Stadtwerke. Unter den Aktiven sind noch heute viele Naturschützer. Sind die Forchheimer Grünen eine Baum- und Krötenschutzpartei?


ANNETTE PRECHTEL: So eng begrenzt war das schon zu Beginn niemals. Wir sind angetreten, um dem Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen eine politische Stimme zu geben. Dazu gehören die Stadtbäume ebenso wie der Artenschutz. Dazu gehört aber vor allem eine moderne Umweltpolitik, die den Flächenfraß stoppt, für eine echte Energiewende sorgt, den Verkehr umweltfreundlicher gestaltet und damit auch den kommunalen Beitrag zum Klimaschutz leistet.


Aber die klimapolitisch vergleichsweise wenig entscheidenden Pappeln waren schon der Anlass für Sie, sich politisch zu engagieren.


Ja, aber nur insofern, als mir da bewusst wurde, wie ignorant diese Stadt und ihr Oberbürgermeister gegenüber ökologischen Themen waren. Für mich als damals 20-Jährige war das unfassbar. Und das ist es im Grunde genommen noch heute. Die Mehrheit im Stadtrat nimmt die Verantwortung für Klimaschutz und Nachhaltigkeit einfach nicht wahr.


Hat sich denn politisch nichts geändert seit 1995? Es gab doch, nur ein Beispiel, immerhin einen Agenda-21-Prozess …


… und hat der etwa substantielle Ergebnisse gebracht? In anderen Städten vielleicht, aber nicht in Forchheim.

Jubiläum - Illustre Gäste würdigen 20 Jahre FGL

Zur Jubiläumsfeier im Pfarrzentrum St. Anna begrüßte der Ortsvorsitzende Emmerich Huber Gäste aus Forchheim und den Nachbarstädten.

Neben OB Franz Stumpf und Landrat Hermann Ulm waren auch einige Parteifreunde aus Erlangen und Bamberg angereist, um  gemeinsam zu feiern.

Ein Filmausschnitt des Bayerischen Fernsehens

Ideen für den Paradeplatz

Darum geht's am Paradeplatz: aus einer öden Betonwüste einen Platz mit Aufenthaltsqualität zu machen. Das Bild, das FGL-Fraktionsvorsitzende Annette Prechtel im Restaurant L'Osteria zeigt, macht es deutlich: Am Paradeplatz sollten Menschen gerne verweilen - zum Essen und Trinken, zum Spielen und zum Einkaufen. Feste Marktstände und ein Spielplatz, der den Namen verdient, gehören dazu. Damit auch Familien sich wohlfühlen, sollte es eine klare Abgrenzung zum fließenden, aber deutlich beruhigten Verkehr geben.

Die FGL ist dabei für zusätzliche Ideen offen und sieht die von Susanne Stein (Grafikbüro instant elephant, Fürth) als Veranschaulichung der Zielsetzung, nicht als fertiges Konzept. Eine Besucherin bei der Präsentation regte an, für Kinder ein Labyrinth in der Mitte des Platzes anzulegen. Das sei noch attraktiver als ein normaler Spielplatz. Auch Wasser als Gestaltungselement nannten einige. Einigkeit bestand darin, dass mehr Bäume den Platz aufwerten würden. Parkplätze über die Bushaltestellen hinaus hielt dagegen niemand für notwendig.

Die FGL will sich im neuen Stadtrat dafür einsetzen, dass die Stadt die Umgestaltung des Paradeplatzes schnell angeht. Das südliche Eingangstor zur Altstadt muss endlich zum Verweilen einladen!