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 Kreisverband

 

 

 

 

Antrag der FGL zur Thematik alternativer Wohnformen

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

sehr geehrte Frau Bürgermeisterin, sehr geehrter Herr Bürgermeister,

sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen im Stadtrat,

hiermit stellen wir folgende Anträge mit der Bitte um Behandlung in der nächsten Stadtratsitzung:

Alternative Wohnformen

 Machbarkeitsstudie und Föderung von Tiny-Houses

Das Thema Wohnen beschäftigt die Stadt und die BürgerInnen in Forchheim ob des angespannten Wohnungsmarktes besonders intensiv. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie künftig die Grunddaseinsfunktion Wohnen in all ihren möglichen Facetten befriedigt werden kann. In vielen Gegenden in Deutschland gewinnt die Tiny-House-Bewegung immer mehr Zulauf und stößt auf reges Interesse, wie resourcenschonende und alternative Wohnkonzepte realisiert werden können. Hier bietet es sich für die Große Kreisstadt Forchheim auch unter Marketinggesichtspunkten an, ebenfalls aktiv zu werden und ggf. Grundstücke zu stellen, Konzepte zu entwickeln und mit lokalen Akteuren (nach unserem Wissen sind hier bereits Planer aktiv) ins Gespräch zu kommen. Die Verwaltung soll deshalb beauftragt werden, den Markt zu sondieren und eine Machbarkeitsstudie zu erstellen.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Dr. Annette Prechtel                                                 gez. Steffen Müller-Eichtmayer

Bürgermeisterin                                                                  Stadtrat

Forchheimer Grüne Liste (FGL)                                       Forchheimer Grüne Liste (FGL)

Stadtratsfraktion                                                                 Stadtratsfraktion

FGL als Gast bei INAM

Spannende Einblicke in die Forschungsaktivitäten des Innovationsinstituts für Nanotechnologie und korrelative Mikroskopie (INAM) Forchheim erhielt eine Gruppe der Forchheimer Grünen Liste rund um ihre OB-Kandidatin Annette Prechtel bei einem Besuch am vergangenen Montag.

Prof. Silke Christiansen und ihr Team zeigten unterschiedlich hoch aufgelöste High-Tech-Mikroskope und erläuterten ihre Anwendung in den Bereichen Material- und Halbleiterforschung, über Fragestellungen aus der Medizin wie der Osteoporoseforschung bis hin zum Thema Mikroplastik. „Was diese Frau in Forchheim etabliert hat, ist beeindruckend und eine Vorzeige-Institution für unsere Stadt, die wir weiter unterstützen wollen“, betonte Prechtel und lobte gleichzeitig die Aktivitäten von Prof. Christiansen vor Ort wie die Führungen für Schulklassen oder die öffentlichen Vorträge zum Beispiel zu Mikroplastik.  

 

 

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Pressemitteilung der Stadtratsfraktion

PRESSEMITTEILUNG

Die Kulturpolitik und das Thema Gewerbeansiedlung beherrschten die jüngste Fraktionssitzung der Forchheimer Grünen im Stadtrat (FGL).

„Die Workshops zum Kulturentwicklungsplan waren spannend, sehr konstruktiv und ein gelungenes Beispiel für eine breite Beteiligung der ehrenamtlich Kulturschaffenden und interessierter Bürgerinnen und Bürger“, lobt die Fraktionsvorsitzende Annette Prechtel. Gerade vor diesem Hintergrund hält es die gesamte Fraktion für falsch, dass am vergangenen Freitag unter Ausschluss der Öffentlichkeit und der Kulturschaffenden ein „Klausurtag zur Findung eines Betreiberkonzeptes für Rathaus/Kolpinghaus“ stattgefunden hat. Dazu sei auch eine nur geringe Zahl an Stadtratsmitgliedern geladen gewesen, bedauert Prechtel, ausgerechnet der zuständige Haupt-Personal und Kulturausschuss aber nicht.

Für absolutes Unverständnis sorgte das Ziel der Klausurtagung, kommerzielle Betreiber vorsprechen zu lassen. Dafür gebe es weder einen grundsätzlichen Beschluss des Stadtrates, noch wird dies in Bezug auf das Kolpinghaus den Forchheimer Vereinen gerecht, die ehrenamtlich Kulturangebote machen wollen und dazu auch in der Lage sind. Die FGL-Fraktion plädiert dafür, dass sich die Stadtspitze mit den bereits vorhandenen Vorarbeiten für ein Kulturzentrum Kolpinghaus im Schulterschluss zwischen Stadt, Jungem Theater und weiteren Vereinen befasst und sich mit den Verantwortlichen über deren Vorstellung austauscht, bevor am Thema vorbei und über die Köpfe der Aktiven hinweg gearbeitet wird.

Grundsätzlich betont die FGL-Stadtratsfraktion, dass die kulturelle Nutzung des Kolpinghauses im Stadtrat beschlossen ist. Notwendige Räume für Schulen und Kitas müssten an anderem geeignetem Ort geschaffen werden. Hier sehe die Fraktion etwa einen Neubau auf einem  städtischen Grundstück, dass nach einem gelungen Umzug der Spielvereinigung Jahn im Süden frei würde. In Sachen einer Gewerbeansiedlung südlich Sandäcker erteilte die FGL-Fraktion den vorgestellten Plänen eine deutliche Absage. „Es ist absurd, dass sich die Stadtspitze öffentlich zum Artenschutz-Volksbegehren bekennt und zwei Monate später wissentlich ein geschütztes Gebiet mit einer europäisch geschützten Schmetterlingsart zur Bebauung anbietet“, empörte sich Stadträtin Edith Fießer. Und Gerhard Meixner kündigt an, dass wir uns „hier vehement dagegen wehren werden!“ Für die interessierte Firma muss ein alternativer und vertretbarer Standort gefunden werden.

  

MACH MIT- Stopp Glyphosat!

STOPP GLYPHOSAT

obwohl Glyphosat von der Weltgesundheitsorganisation als erbgutverändernd und "wahrscheinlich krebserregend" eingestuft wird, ist der Unkrautvernichter das am häufigsten eingesetzte Ackergift der Welt. 2017 wird darüber entschieden, ob Glyphosat in Europa für weitere 15 Jahre zugelassen wird, oder von den Äckern verschwindet. Mit einer Europäischen Bürgerinitiative fordern das Umweltinstitut und weitere Organisationen die EU-Kommission auf, Glyphosat endlich zu verbieten und uns insgesamt besser vor gefährlichen Pestiziden zu schützen.
Damit die Europäische Bürgerinitiative erfolgreich ist, müssen mindestens eine Million Unterschriften zusammenkommen. Unsere ist schon dabei.
Hier kannst auch Du mitmachen:
https://www.umweltinstitut.org/stop-glyphosat


Die Zeitung fragt, wir antworten

Vier Fragen der NN

Stichwort: Verkehrspolitik

a) Was bringt die Ostspange dem Forchheimer Bürger?
b) Gibt es Verbesserungsbedarf beim ÖPNV?

Die Berechnungen des Straßenbauamtes zeigen, dass die Ostspange wenig Entlastung für die Anwohner der Bayreuther Straße bringt. In der Summe wären die Auswirkungen auch für Reuth und Forchheim-Ost negativ: Denn alle Bewohner der Hänge würden stärker mit Lärm belastet. Die Verschandelung des Wiesenttals bedeutet zudem einen Verlust von Heimat und Lebensqualität für alle Forchheimer. Gerade weil ein Großteil des Verkehrs durch Reuth Ziel-Quell-Verkehr ist, sollte sowohl der Bustakt durch Reuth – wie im ganzen Stadtgebiet - erhöht werden, und eine zusätzliche Linie die Wohngebiete oberhalb der Bayreuther Straße erschließen.

 


Stichwort: Innenstadtentwicklung

Wie können Paradeplatz und Hornschuchallee attraktiver werden?

Am Paradeplatz ist eine grundlegende Umgestaltung dringend nötig! Mehr Grün, ein echter Spielplatz, feste Marktstände und ein neuer, freundlich wirkender Belag könnten einen Platz zum Verweilen, Einkaufen und Genießen schaffen. Für eine Aufenthaltsqualität mit Flair, am Paradeplatz und in der Hornschuchallee schlagen wir eine weitere Verkehrs­beruhigung vor. Eine echte Aufwertung der Hornschuchallee darf nicht wegen der damit verbundenen Neuordnung der Parkplätze blockiert werden. Die Parkplätze zu reduzieren ist möglich, wenn gleichzeitig ein modernes Parkleitsystem aufzeigt, dass in geringer Entfernung fast immer ausreichend Parkraum vorhanden ist.

Stichwort: Jugend und Bildung

Nennen Sie uns bitte drei für Sie wichtige Themen, die Sie im Bereich Bildungs- und Jugendpolitik in den  nächsten Jahren angehen wollen.
Ein Aspekt, der die NN interessiert: Was wird aus dem Mosom?

Die Förderung der offenen Jugendarbeit ist ebenso wichtig wie die Jugendarbeit von Vereinen und Verbänden.  Ein echtes Jugendzentrum mit qualifiziertem Personal, ein geeigneter städtischer Jugendpfleger/in sowie eine enge Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring sind deshalb ein Muss – und böten die Chance, den Treff Mosom wiederzubeleben.

Die Auswertung der Sozialraumanalyse wäre eine wichtige Grundlage für die Jugend- und Bildungsarbeit in Forchheim. Es ist wichtig, alle Schulstandorte in den Stadtteilen zu sichern. Kinder und Jugendliche brauchen Freiraum, das heißt verkehrsberuhigte Wohngebiete und attraktive, sichere Spielplätze und Grünflächen.

 


Stichwort: Kultur

Welche Veranstaltungen sollen in den kommenden Jahren das kulturelle Profil Forchheims prägen?
Ihre Vorstellungen zur Zukunft des Kolpinghauses?

Der Kunsthandwerkermarkt, das ZirkArt-Festival und die Afrika-Kulturtage sind prägend für Forchheim geworden und das soll so bleiben. „Kulturelle Vielfalt für alle!“ heißt unser Ziel. Klassische Musik, Theater, Kabarett und Literatur, Jazz, Rock und Pop. Wichtig ist auch die Förderung lokaler Künstler und Musikgruppen, vor allem durch ein entsprechendes Raumangebot für Proben, Aufführungen und Ausstellungen. Ein möglichst zentral gelegenes, städtisches Kulturzentrum ist an diesen Maßstäben zu messen. Das Kolpinghaus kann diesen Anspruch u.U. erfüllen. Vor einer Entscheidung müssen aber Raumangebot, Organisation, Trägerschaft und Kosten auf den Tisch.

 


Stichwort: Gewerbeansiedlung

Bringen Speditionen der Stadt genügend Arbeitsplätze?
Wo sehen Sie den Wirtschaftsstandort Forchheim in sechs Jahren?

Speditionen alleine sind eher wenig arbeitsplatzintensiv. Forchheims Lage ist für Unternehmen so attraktiv, dass es möglich ist, Prioritäten zu setzen: zugunsten von Unternehmen, die soziale und ökologische Standards einhalten und viele Arbeitsplätze auf möglichst wenig Fläche bieten. Die städtische Wirtschaftspolitik sollte vermehrt bestehende Unternehmen unterstützen. Mit einer konsequenten Energiewende vor Ort  können die heimischen  Handwerksbetriebe gestärkt werden. Wenn Forchheim qualitatives Wachstum anstrebt  und den Flächenverbrauch stoppt, kann die Stadt in den nächsten Jahren an Attraktivität für Bewohner und Unternehmen noch gewinnen.

 

Für ein wirtschaftlich starkes Forchheim

Forchheim befindet sich in einer „Sandwich-Lage“ zwischen Bamberg und den Großstädten Nürnberg, Fürth und Erlangen. Mit einem reinen Wachstum in die Fläche ohne Rücksicht auf Natur, Landschaft und Stadtbild wird Forchheim langfristig nicht erfolgreich sein. Forchheim sollte deshalb mehr bieten als gesichtslose Lager- und Gewerbehallen mit überbreiten Zufahrtsstraßen, Tankstellen und Schnellimbissen.

Forchheim braucht eine kluge Wirtschaftspolitik, die auch die weichen Standortvorteile nutzt und auf einen ausgewogenen Mix an Branchen mit einer vielfältigen Arbeitsplatzstruktur setzt. Dabei ist auch die Zusammenarbeit mit benachbarten Kommunen wichtig, um einen Konkurrenzkampf zu vermeiden. Wir möchten ökologisch und sozial verantwortliche Unternehmen gewinnen, die langfristig und nachhaltig ausgerichtet sind. So vermeiden wir Flächenverbrauch und Leerstand in der Zukunft. Eine gute regionale Vernetzung stärkt die Wirtschaftskraft in der Region und sichert Arbeitsplätze auch im Umland.

Qualität, nicht bloße Quantität macht Forchheim stark – heute, morgen und auch für die nächsten Generationen!

Für eine Stadt, die die Grenzen des Wachstums kennt

Die grünen Ränder machen Forchheim lebenswert. Die Obstgärten und Wiesen an den Hängen und das Regnitztal sind Naherholungsgebiete, die auch im Alltag schnell erreichbar sind. Und sie sind ökologisch wertvoll.
Deshalb wollen wir nicht, dass weitere Hänge bebaut werden. Deshalb wollen wir nicht, dass Forchheim im Süden in einem bis Baiersdorf ununterbrochenen Gewerbebrei versinkt.

Wir sind stattdessen für qualitatives Wachstum, das Flächen im bisherigen Stadtgebiet für Wohnen und Gewerbe nutzt. Forchheim hat die richtige Größe. Mit den vorhandenen Flächen lassen sich Einwohnerzahl und Arbeitsplätze so halten, dass der Handel davon leben kann und zentrale Einrichtungen wie die weiterführenden Schulen in ihrem Bestand gesichert sind. Wer noch mehr Fläche verbrauchen will, gefährdet Natur und Lebensqualität.,

Mit einer starken FGL steigen dagegen die Chancen, Forchheim nachhaltig zu entwickeln.

 

Wirtschaft und Ökologie erfolgreich kombiniert

FGL-Stadtratsfraktion lud zum Vortrag mit Hans Mönninghoff ins Familienzentrum St. Johannis

Ein Ratsbeschluss, wonach kein Atomstrom mehr eingekauft wird, alle geeigneten öffentlichen Dächer werden unter breiter Bürgerbeteiligung zur Energieerzeugung durch Photovoltaik genutzt, der Energieverbrauch wird bis 2050 um 50% gesenkt und der Rest ausschließlich regenerativ erzeugt – was in Forchheim noch Zukunftsmusik ist, ist in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover längst Realität. Diese und noch viele weitere Beispiele für eine erfolgreiche grüne Wirtschafts- und Umweltpolitik schilderte auf Einladung der Stadtratsfraktion der Forchheimer Grünen Liste (FGL) der ehemalige Wirtschaftsdezernent und geschäftsführende Oberbürgermeister Hannovers, Hans Mönninghoff.

Dr. Annette Prechtel, Fraktionschefin der Grünen in Forchheim und Initiatorin zeigte sich erfreut über Echo und Erfolg der Einladung, denn unter den Gästen waren nicht nur einige Forchheimer Unternehmer, sondern auch die OB-Kandidaten von SPD, Freien Wählern und CSU.

 In Ihrer Einführung wies Prechtel auf das gravierende Problem des Flächenverbrauchs in Bayern und besonders in Forchheim hin. Aus Sicht der Grünen sei man in Forchheim hier an die Grenzen gestoßen. Sie wünsche sich deshalb ab sofort ökologische Kriterien bei Vergaben und die bessere Nutzung innerstädtischer Brachen. Wachstum allein könne kein Ziel mehr sein. Für die Zukunftsfähigkeit Forchheims werde es vielmehr wesentlich auf den Erhalt der Umwelt und der Lebensqualität ankommen.

Um dies zu erreichen, nannte Mönninghoff acht Erfolgsfaktoren und Projekte, als erstes die von Prechtel angesprochene Flächen-und Baupolitik. Hannover bevorrate schon seit Jahren Flächen, erschließe sie und verkaufe sie mit Gewinn. Aber nicht zum Höchstpreis, sondern an den, der den besten Ökostandard bietet. Man habe etwa Lidl dazu gebracht, einen neuen Markt in Passivhaus-Standard mit Photovoltaik auf dem Dach zu bauen, was vorher nahezu undenkbar schien. Einkaufszentren im Außenbereich und arbeitsplatzarme, aber flächenfressende Logistiker habe man in Hannover weitgehend vermieden. Außerdem habe die Reaktivierung von Brachen Vorrang vor dem Verbrauch von Grünflächen und jede Bebauung müsse mit dem ÖPNV erreichbar sein.

Wichtig sei auch, dass sich die Stadt selbst als wesentlicher Wirtschaftsfaktor bei der Beschaffung streng an ökologische Standards halte, egal ob bei Kaffee in den Büros oder Pflastersteinen für die Straßen. So sei über die Jahre ein breites Bewusstsein für soziale und ökologische Belange gewachsen. Besonderen Wert lege man auch auf die regionale Wertschöpfung, in der Stadt oder zumindest im nahen Umland.

Als wichtigste Ursache für den Erfolg nannte Mönninghoff abschließend den starken politischen Willen, auf Nachhaltigkeit und Ökologie zu setzen. Dafür gebe es in Hannover seit Jahren eine klare Ratsmehrheit, Unternehmen und Bürger könnten sich darauf verlassen und das habe in der Bevölkerung hohe Akzeptanz. Möglich geworden sei dies, weil in Hannover eine starke Grüne Fraktion mit stabil über 20% Stimmenanteil die wichtigen Impulse gesetzt habe und es gelungen sei, Wirtschaft, Wachstum und Ökologie zu vereinen. Das wünsche er auch Forchheim und den Forchheimer Grünen. Prechtel bedankte sich für den begeisternden Vortrag und versprach, die Forchheimer Grüne Fraktion werde weiter engagiert für mehr Nachhaltigkeit, regionale Wertschöpfung und Lebensqualität in Forchheim eintreten.

Die Präsentation von Hans Mönninghoff finden sie hier!

 

 

Innenstadt und Wirtschaft

Forchheim: Marktplatz der Region - nicht Spielwiese der großen Handelsketten

Die Forchheimer Politik überlässt die Innenstadt weitgehend sich selbst und entwickelt stattdessen die Außenbereiche. Das ist verantwortungslos. Denn je mehr Supermärkte und Discounter sich am Rand ansiedeln, desto mehr Autoverkehr entsteht und desto hässlicher wird Forchheim an seinen Eingängen. Gleichzeitig verliert der vorhandene Handel, die Nahversorgung verschlechtert sich: vor allem in der Innenstadt, aber auch in den Stadtteilen....

Arbeitsplätze gehen in der Summe verloren. Die FGL hat auch deshalb einen zusätzlichen Discounter an der Unteren Kellerstraße von Anfang an abgelehnt. Stattdessen stellen wir uns die Innenstadt als liebenswerten, attraktiven Marktplatz der Region vor. Mit vielen Fachgeschäften, Lebensmittelhandel, hochwertigen kulturellen Angeboten und einer Atmosphäre zum Wohlfühlen und Bummeln. Darum hat sich die Stadtpolitik zu kümmern, schneller und wirksamer als bisher! Mit attraktiven Tiefgaragen und Parkhäusern, aber weniger ebenerdigen Parkplätzen und weniger Parksuchverkehr. Wir wollen, dass Hornschuchallee, Säumarkt, Paradeplatz und Bamberger Straße wieder lebendige Teile der Innenstadt werden, in denen ForchheimerInnen gerne leben, einkaufen und wohnen. Altes Krankenhaus, Hallenbad und Stadtgartenamt sind die letzten beplanbaren Filetstücke der Stadt. Dafür wollen wir zusammen mit den BürgerInnen anspruchsvolle Konzepte entwickeln, statt teuere Schubladengutachten einzukaufen oder die Nutzung von privaten Investoren diktieren zu lassen.

FGL wählen - für mehr Leben in der Innenstadt!