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 Kreisverband

 

 

 

 

Forchheim - ein Traum!

Ich träume mir ein so grünes Forchheim, dass Nachhaltigkeit im Rathaus zur ChefInnensache geworden ist. Stadtgärtnerei, VHS und Kommune haben ihre Kräfte gebündelt und holen andere Akteure und Kompetenzen mit ins Boot wie BN, LBV, Gartenvereine...,  um auch Bürgerinnen und Bürger darin zu unterstützen, ihre Gärten ökologischer zu gestalten, zeigen Permakultur, Regenwassernutzung,  Fassadenbegrünung. 
Nicht nur unterhalb der Roten Mauer wächst ein Beerengarten. In der ganzen Stadt werden (Wild-) Obstgehölze, Nussbäume und Sträucher gepflanzt und / oder Flächen ökologische aufgewertet.  Solidarische Landwirtschaft  produziert Gemüse vor Ort. Die ForchheimerInnen konsumieren regional. Vielleicht gibt es eine regionale Währung?! ÖPNV, Leihfahrräder und Segways machen es attraktiv außerhalb zu parken. Niemand muss mehr an der Eisenbahnbrücke zwischen Abgasen und Lärm auf das Grünwerden von 3 Ampeln warten um von A nach B zu kommen. Fahrräder haben in vielen Straßen Vorrang. Im Frühling duftet die Luft wieder und die Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h auf der A 73 tut das ihre, damit auch das permanente Rauschen des Autolärms dem Gesang der Vögel und dem Lachen und den Stimmen von großen und kleinen Menschen weicht. Das  jahr(zehnte)lange Engagement der vielen Haupt- und Ehrenamtlichen, für das ich sehr dankbar bin, hat reiche Früchte getragen und Forchheim zu einer Stadt der Nachhaltigkeit, des Lernens und Experimentierens,  der Offenheit, Nachbarschaftlichkeit,  des Teilens und Teilhabens, der kulturellen und sozialen Vielfalt gemacht. Mit anderen Städten ist Forchheim zu einem Vorbild und einer Quelle des Wandels geworden hin zu einer vitalen, gesunden, global und generationgerechten Stadt, deren BürgerInnen, die freundlich aktive und zugleich entspannte Atmosphäre ihrer Stadt an unzähligen grünenden und blühenden Plätzen und Flächen genießen.

In Urlaub fliegen?- Wozu das denn!

Danke an Andrea Neite für diese Vision eines etwas anderen Forchheims !

 

 

 

 

 

 

Rettet die Bienen

 Super Ergebnis für Forchheim

– 17.081 Stimmen

= 18,9 %

= über dem Bayernergebnis

 DANKE FÜR EURE STIMME !

Kontinuität bei den Forchheimer Grünen

Beim Grünen Ortsverband standen turnusgemäß die Vorstandswahlen auf der Agenda der gut besuchten Jahreshauptversammlung. Der gesamte bisherige Vorstand mit den Sprechern Sabine Sklenar und Emmerich Huber, dem Kassier Steffen Müller-Eichtmayer und den 3 Beisitzerinnen Fabiola Reges-Huber, Birgit Fechter und Edith Fießer stellte sich erneut zur Wahl und alle 6 Vorstände wurden jeweils ohne Gegenstimme und Gegenkandidaten wiedergewählt. Die beiden Sprecher freuten sich über die große Geschlossenheit, dankten für das Vertrauen und begrüßten sehr, daß

Das Erdklima scheint außer Kontrolle zu geraten

Angesichts der großen Schadensbilanzen, wie zB. in der diesjährigen Gewittersaison, macht die „Energie- und Klima-Allianz Forchheim“ (EKA) auf den am 3. August 2016 veröffentlichten Bericht der Nordamerikanischen Wetterbehörde (NOAA) aufmerksam, zu dem u.a. auch der Deutsche Wetterdienst beigetragen hat.

Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit hat dieser US-Wetterdienst die Forschungsergebnisse von 456 Wissenschaftlern aus 62 Ländern zusammengetragen und damit den neusten Sachstandbericht über den Klimazustand der Erde veröffentlicht. Das Ergebnis zeichnet ein erschreckendes Bild des beschleunigt fortschreitenden Klimawandels. Details finden Interessierte auf den Seiten der NOAA unter http://bit.ly/2ahn3Er.

Es scheint, als würde die Erderwärmung derzeit völlig außer Kontrolle geraten. Das Jahr 2015 ist das bisher wärmste Jahr seit der Aufzeichnung der Erdtemperatur; fast alle Temperaturrekorde in den verschiedenen Weltregionen wurden gebrochen. Und das Jahr 2016 zeichnet sich weltweit als neues Hitze-Rekordjahr ab.

Die Zunahme der Erdtemperatur hat sich enorm beschleunigt. So ist 2015 die Erdtemperatur in einem Rekordsprung um knapp 0,1 °C auf ca. 16 °C gestiegen. Setzt sich das fort, wird das Ziel von Paris, nämlich die Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5° C, nicht zu halten sein, da dieser Wert dann bereits im Jahre 2020 erreicht sein wird – also in dem Jahr, in dem die Vereinbarungen von Paris erst beginnen sollen zu greifen. Die angestrebte Begrenzung auf 2°C bis 2050 wäre damit unerreichbar.

Kulturhalle - Kolpinghaus

Wir möchten mit diesem Beitrag daran erinnern, dass die Musikerinitiative Megafon im Jahr 2013 ein erstes Konzept für eine Kulturhalle erarbeitete.

Auf dieser Basis wurde dann im Jahr 2014 zusammen mit dem Jungen Theater Forchheim ein umfassender Vorschlag zum Umbau des Kolpinghauses als Kulturzentrum der Öffentlichkeit vorgestellt.

Konzept Megafon 2013

Konzept JTF und Megafon 2014

 

Hoffentlich findet sich im Rahmen des Architektenwettbewerbs ein Bewerber, der diese fundierten Vorschläge aufgreift und realisierbar macht, damit wir ein neues Kolpinghaus bekommen, das allen Kulturschaffenden eine Bleibe bieten kann.

Ostspange-Prüfstein für die OB Wahl

Bei einer sehr gut besuchten Mitgliederversammlung der Forchheimer Grünen war die bevorstehende OB-Wahl das vorherrschende Thema. Nachdem die Grünen keinen eigenen Kandidaten stellen, stand die Frage im Mittelpunkt, ob man eine Wahlempfehlung abgeben solle. In einer regen Diskussion glichen die Teilnehmer ihre wesentlichen Positionen mit den Aussagen der OB-Kandidaten ab. Dabei kristallisierte sich ein Thema sowohl für die Stadt als auch für das Umland als besonders wichtig heraus, nämlich die geplante Ostumgehung, die die Grünen vehement ablehnen.

Steffen Müller-Eichtmayer machte deutlich, dass die Ostumgehung nicht nur ökologisch, sondern auch verkehrspolitisch ein großer Fehler ist. „Diese ‚Große Lösung‘...

Politikwechsel auf Raten

Die FGL als Motor der politischen Kultur. Transparenz und harter Oppositionsarbeit zwingen auch die etablierten Parteien zum Nachdenken.

Ein Interview mit Annette Prechtel

 

GRASHÜPFER: Auslöser für die Gründung der Forchheimer Grünen Liste war die Fällung von Bäumen für den Neubau der Stadtwerke. Unter den Aktiven sind noch heute viele Naturschützer. Sind die Forchheimer Grünen eine Baum- und Krötenschutzpartei?


ANNETTE PRECHTEL: So eng begrenzt war das schon zu Beginn niemals. Wir sind angetreten, um dem Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen eine politische Stimme zu geben. Dazu gehören die Stadtbäume ebenso wie der Artenschutz. Dazu gehört aber vor allem eine moderne Umweltpolitik, die den Flächenfraß stoppt, für eine echte Energiewende sorgt, den Verkehr umweltfreundlicher gestaltet und damit auch den kommunalen Beitrag zum Klimaschutz leistet.


Aber die klimapolitisch vergleichsweise wenig entscheidenden Pappeln waren schon der Anlass für Sie, sich politisch zu engagieren.


Ja, aber nur insofern, als mir da bewusst wurde, wie ignorant diese Stadt und ihr Oberbürgermeister gegenüber ökologischen Themen waren. Für mich als damals 20-Jährige war das unfassbar. Und das ist es im Grunde genommen noch heute. Die Mehrheit im Stadtrat nimmt die Verantwortung für Klimaschutz und Nachhaltigkeit einfach nicht wahr.


Hat sich denn politisch nichts geändert seit 1995? Es gab doch, nur ein Beispiel, immerhin einen Agenda-21-Prozess …


… und hat der etwa substantielle Ergebnisse gebracht? In anderen Städten vielleicht, aber nicht in Forchheim.

Stolpersteine

Hier geht es zu stolpersteine.eu

Erneutes Vergehen an den Opfern, oder angemessenes Gedenken? In diesem Spannungsfeld diskutierten die Forchheimer Grünen aktuell das Thema Stolpersteine.

„Das ist, als würden die Opfer der Nazis erneut mit Füßen getreten und deshalb bin ich dagegen“ sagte Charlotte Knobloch bei ihrem Besuch im März in Forchheim auf die Frage von Stadträtin Heike Schade, wie sie zu Stolpersteinen stehe.  Knoblochs Einstellung hat Stolpersteine in München bisher verhindert und hinterließ auch bei den Forchheimer Grünen durchaus Eindruck. Dennoch ist der Grüne Ortsverband Forchheim im Ergebnis einhellig der Meinung, daß Stolpersteine ein würdiges und angemessenes Gedenken an die ehemaligen jüdischen Mitbürger Forchheims sind. Auch Grünen-Sprecher Emmerich Huber, der aus München kommt und die Diskussion von dort bestens kennt, war bisher nicht unbedingt ein Verfechter der Steine. Überzeugt hat ihn und die FGL-Mitglieder, denen er berichtete, aber die Teilnahme an der Stolpersteinverlegung in Bamberg am 29. Mai 2015. Dort konnte er mit einem Enkel deportierter Juden sprechen und der sagte sinngemäß: „Oh, kein Problem, die Leute können da ruhig drauftreten, aber viele werden auch hinsehen“.

Im Ergebnis sprechen sich die Forchheimer Grünen eindeutig für Stolpersteine in Forchheim aus und wollen die Initiative des überparteilichen „Netzwerk für Respekt und Toleranz“ unterstützen und ggfls. auch Steine stiften.

 

Bäume für die Innenstadt

 Von 1748 bis 1898 stand am Rathausplatz eine prächtige Lindengruppe. Warum soll  heute nicht möglich sein, was damals ging?

Die Grünen fordern eine massive „Aufforstung“ der Forchheimer Innenstadt. Es habe sich gezeigt, dass bei hohen Temperaturen die Innenstadt mehr oder weniger aussterbe, was man z.B. bei den Afrika Kulturtagen schmerzvoll beobachten konnte.  „Dicht bebaute Innenstädte heizen sich enorm auf und erreichen bis zu 10 Grad mehr als die Umgebung.

Beitrag zur Baulanddiskussion

Wieviel ist diese Idylle wert?

Die Forchheimer Grüne Liste (FGL) hat ihre Position zum geplanten, neuen Flächennutzungsplan für die Stadt formuliert und dabei aufgezeigt, wo die Wohnbebauung im Stadtgebiet aus ihrer Sicht deutlich ausgeweitet werden kann und wo die Grenzen liegen. Aus einem Schreiben der Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat, Annette Prechtel,  an OB Stumpf geht hervor, dass die FGL Entwicklungsmöglichkeiten vor allem in Kersbach sieht, während die Bebauung der Randlagen an den Hängen für sie tabu ist.

Mitgliederversammlung und Lärmschutz ICE

Forchheimer Grüne mit neuem Vorstand

Auf der Tagesordnung der sehr gut besuchten Mitgliederversammlung der Forchheimer Grünen nach der Sommerpause stande u.a. die turnusmäßige Neuwahlen des Vorstands. Nachdem Edwin Mayer zum Sprecher des Kreisverbandes aufgerückt war und nicht mehr zur Verfügung stand, trat Emmerich Huber, bisher schon Kassier im Ortsverband, zur Wahl an. Die Anwesenden begrüßten rundum seine Bereitschaft und wählten ihn entsprechend einstimmig zu ihrem neuen Sprecher. Als Co-Chefin stellte sich Sabine Sklenar, Buchhändlerin aus Kersbach, zur Wiederwahl und wurde ebenfalls einstimmig im Amt bestätigt.

Zum neuen Kassier wählten die Grünen Steffen Müller-Eichtmayer, einen 40-jährigen Angestellten aus Reuth, der schon länger bei den Grünen in der Stadt und im Kreis aktiv ist. Birgit Fechter und Fabiola Reges-Huber wurden als Beisitzerinnen im grünen Vorstand bestätigt

Emmerich Huber, ein 61-jähriger Rechtsanwalt, der vor knapp drei Jahren von München nach Burk zugezogen ist, sieht sich in einer komfortablen Lage und sagt: „Wir haben in Forchheim eine exzellent aufgestellte Grüne Stadtratsfraktion und eine breite grüne Basis. Mein Vorgänger Edwin Mayer hat es in seiner Amtszeit außerdem geschafft, die Mitgliederzahl in den letzten beiden Jahren erheblich zu steigern und Sympathisanten zu aktivieren. Was ich hier bei den 3 Wahlen seit September 2013 erlebt habe, war phänomenal und die Ergebnisse entsprechend weit über Landesdurchschnitt.“ Darauf wollen er und seine Mitstreiter aufbauen. Als Aufgaben sehen sie u.a. eine weitere Stärkung der grünen Basis in Forchheim, mehr Präsenz im Kreisverband, Unterstützung der Fraktion bei den wichtigen Themen in Forchheim wie z.B. Verkehrskonzept, Gestaltung Paradeplatz, bezahlbarer Wohnraum, Flächenverbrauch und Energiewende. Gerade beim letzten Punkt will sich Huber als Vorstand der Bürger-Energie-Genossenschaft für den Landkreis Forchheim besonders einbringen.

 Besonders wichtiges und breit diskutiertes Thema bei der Versammlung der Grünen neben den Neuwahlen war die neue Bahntrasse durch Forchheim. Die Forchheimer Grünen haben bzgl. der ICE-Planung und der damit verbundenen Lärmschutzwände noch nicht resigniert. Wurde am 17. September im Planungs- und Umweltausschuss lange über Farbwahl und Transparenz diskutiert, fordern die Grünen, allen voran die StadträtInnen, weiter, dass die Bahn beim Ausbau der ICE-Strecke den neuesten Stand der Technik anwendet. „Grundsätzlich sehen wir es positiv, dass Anregungen der Bürger berücksichtigt werden, und die Bahn beim Lärmschutz nach Möglichkeit transparente Wände errichtet“, so Stadträtin Sabine Dittrich. Zum aktuellen Zeitpunkt sei diese Diskussion allerdings verfrüht. Zunächst müsse die Stadt alle Schritte gehen, um die niedrigen Lärmschutzwände zu erreichen.
Im Planfeststellungsverfahren sei diese Forderung bereits enthalten, jetzt müsse mit Hartnäckigkeit daran festgehalten werden. Voreilige Beschlüsse über Farbe und Transparenz der 4 bis 5 m hohen Wände tragen die Grünen nicht mit.
Erst wenn alles versucht wurde, und Forchheim die niedrigen Wände nicht bekomme, dann werde die FGL die hohen Wände notgedrungen mittragen und sich an deren Gestaltung beteiligen. Man dürfe hier der Bahn nicht auf den Leim gehen und über die von der Bahn angeregte Diskussion über Farben die eigentlichen Probleme vergessen.

Huber hat Erfahrung mit der Bahn und Lärmschutzwänden, denn er hat in München direkt an der Bahntrasse gewohnt und sagt: „Bis zu 5 Meter hohe Lärmschutzwände verändern ein Stadtbild und führen nicht nur optisch zu einer Trennung von Stadtteilen. Wenn es möglich ist, den Lärmschutz mit niedrigeren Wänden zu gewährleisten, dann muß das umgesetzt werden. In Bamberg scheint das zu gelingen und dann wollen wir das auch in Forchheim.“ 

Dr. Annette Prechtel für die Stadtratsfraktion

Emmerich Huber für den Ortsverband

 

DANKE

Die Forchheimer Grüne Liste (FGL) bedankt sich bei Ihren Wählerinnen und Wählern für die Unterstützung bei der Kommunalwahl. Einige Aktive der FGL verschönerten am Samstag ihre Großflächenplakate mit einem grünen „DANKE“. „Es ist Klasse, dass wir unser Ergebnis in Forchheim trotz des aktuellen Landes- und Bundestrends noch verbessern konnten“, zeigten sich die WahlkämpferInnen erfreut. „Wir sind uns bewusst, dass das positive Feedback im Wahlkampf, die Anerkennung für die Kampagne „Ein starkes grünes Kreuz für Forchheim“ und das Wahlergebnis Bestätigung und Auftrag zugleich sind,auch in den kommenden sechs Jahren konsequente und hartnäckige grüne Politik im Forchheimer Stadtrat zu machen“, fasst Prechtel die Stimmung der neu gewählten Fraktion zusammen.

Natürlich wurde innerhalb der FGL in den vergangenen Tagen auch die Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters ausführlich diskutiert,...
schließlich gäbe es erstmals seit Jahren eine Chance auf den Wechsel an der Spitze des Rathauses. Im kleinen Kreis hatte ein Gespräch zwischen FGL-VertreterInnen und dem SPD-Kandidaten Dr. Uwe Kirschstein stattgefunden, um das Kirschstein gebeten hatte. Die Atmosphäre sei positiv und von dem Wunsch auf eine engere Zusammenarbeit im künftigen Stadtrat geprägt gewesen. Die FGL-VertreterInnen erkannten an, dass Kirschstein den grünen Themen gegenüber, wie der deutlichen Verringerung des Flächenfraßes, dem Stopp des Ausverkaufs von städtischen Grün- und Spielflächen, dem Schutz der wertvollen Hänge und wirksamer Schritte für den Klimaschutz, sehr aufgeschlossen sei. Auch hinsichtlich konkreter Maßnahmen für die Belebung und Attraktivitätssteigerung der Innenstadt zeigte sich Kirschstein offen.  

„Wir gehen davon aus, dass unsere Wählerinnen und Wähler selbst einschätzen können, bei welchem der OB-Kandidaten ökologische und soziale Themen den höheren Stellenwert haben“, formuliert Mayer die „Wahlempfehlung“ der FGL. Die FGL-Stadträtin Edith Fießer ergänzt, dass Forchheim eine demokratischere Kultur brauche. Die Äußerung von OB Stumpf, er wolle die nächsten  sechs Jahre nutzen, um seinen Nachfolger einzuarbeiten, zeige die überkommene CSU-Haltung: Ämter würden als Erbansprüche gesehen und es gehe der CSU mehr um die Sicherung der eigenen Macht und um Postengeschachere, als um eine demokratische Politik.

Deshalb fordert Annette Prechtel – unabhängig vom Ausgang der Stichwahl –  einen fairen Umgang der CSU-Fraktion und ihren Mehrheitsbeschaffern mit den anderen Fraktionen und Gruppierungen im künftigen Stadtrat. So müsse die Besetzung der Ausschüsse die Sitzverteilung im Stadtrat adäquat widerspiegeln und es dürften keine verzerrten Machtverhältnisse gebildet werden.  Zwar hätten sich die Mehrheitsverhältnisse insgesamt noch nicht wesentlich verändert, aber das alleinige Durchregieren der CSU sei immerhin abgewählt worden, so die FGL in ihrer Pressemitteilung.

 

S-Bahn Halt Fo-Nord

Pressemitteilung

Die Forchheimer Grünen begrüßen ausdrücklich die Bemühungen der Bürgerinitiative „Pro-S-Bahn-Halt Forchheim Nord“ um die Aufnahme eines S-Bahn-Halts in die Streckenplanung der Bahn in Forchheim–Nord.

Nicht nur für die AnwohnerInnen, sondern auch besonders für den Erhalt des dortigen Schulzentrums ist der Halt unabdingbar, findet Edwin Mayer, der Ortsvorsitzende der Forchheimer Grünen. Sie sind davon überzeugt, dass der Halt, sollte er im Rahmen des ICE-Ausbaus nicht gleich mitgeplant werden, nicht verwirklicht werden wird. Allerdings sollte die Bahn darüber nachdenken, ob der Halt nicht auch weiter nördlich geplant werden könne. Da in der bereits vorliegenden Planung die Nahverkehrsgleise innen verlaufen sollen, wäre weiter nördlich mehr Platz für eine Aufspreizung der Gleise als beim bisherigen Durchgang.

„Etwas befremdlich sind nur die Bemühungen der hiesigen CSU-Vertreter um den Halt. Die CSU regiert in Bayern mit absoluter Mehrheit. Warum wird der Halt dann nicht einfach mit dieser Mehrheit bei der Bayerischen Eisenbahngesellschaft bestellt? In Oberbayern würde eine S-Bahn jedenfalls nicht an einem Stadtteil mit 8000 EinwohnerInnen vorbeifahren. Fahrgastzahlen vorzuschieben, lasse ich da nicht gelten.

Ist ein Halt vorhanden, wird er auch genutzt!

Die FGL und der ICE

Unsere Position zum ICE ist seit 1996 klar!

Lesen Sie den Artikel im Grashüpfer von 1996 und Vieles wird Ihnen bekannt vorkommen!

 

Ortsdurchfahrt Burk

Die Stadtratsfraktion der Forchheimer Grünen Liste (FGL) begrüßt die Ankündigung, die Ortsdurchfahrt von Burk für den Schwerlastverkehr sperren zu lassen, außerordentlich. In seiner Sitzung am Donnerstag hatte der Stadtrat fast einstimmig beschlossen, dieses Vorhaben in den sogenannten Lärmaktionsplan für die Stadt aufzunehmen. Darin werden Lärmschutzmaßnahmen geplant, die zu einer Entlastung von Bürgerinnen und Bürgern führen.
"Das ist längst überfällig", kommentiert Fraktionssprecherin Annette Prechtel und weist darauf hin, dass Stumpf damit einem bereits Jahrzehnte alten FGL-Vorschlag nachkomme. Die Burker FGL-Stadträtin Sabine Dittrich ist überzeugt, dass die Maßnahme die Lebensqualität und die Sicherheit im Ortsteil erhöhen werde. Gerade an der Burker Straße hätten die BewohnerInnen sowohl unter dem Lärm, als auch unter den Erschütterungen extrem zu leiden, wenn Lkws direkt an ihren Hauswänden vorbeidonnerten.

„Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf weniger Lärm und Gestank", so die FGL-Fraktion in ihrer Stellungnahme. Deshalb müsse dem Lärmschutz und der Eindämmung des LKW-Durchfahrtverkehrs in der Stadt generell verstärktes Augenmerk geschenkt werden.

Nun hoffen Prechtel und ihre FraktionskollegInnen, dass diese Ankündigung über den Wahltag hinaus Bestand habe und tatsächlich auch umgesetzt werde.