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 Kreisverband

 

 

 

 

Linde am Paradeplatz muss bleiben

Die sinnlosen Baumfällungen in Forchheim sollen nach Willen der Mehrheit des Stadtrates weitergehen. Dort haben selbst jahrzehntealte, das Stadtbild prägende Bäume, die den Aufenthalt angenehm machen und für das Stadtklima enorm wichtig sind, keine ausreichende Lobby. Lisa Badum MdB und die StadträtInnen Emmerich Huber und Andrea Hecking wollen das nicht länger hinnehmen und haben sich an den nächsten Baum im Fadenkreuz, die 40 Jahre alte Linde am Paradeplatz, gekettet. "Wer der nächsten Generation nur abgehackte Baumstümpfe hinterlassen will und glaubt dürre Neuanpflanzungen sind ein Ersatz für jahrzehntelang gewachsene Bäume, muss von den Bürgerinnen und Bürgern gestoppt werden", so Badum. "Das Maß ist voll", so Huber, "ob die Fällungen der Pappeln für die Stadtwerke in den neunziger Jahren oder die Baumfällungen der GEWOG in der Käsröthe in diesem Jahr, wir wollen das nicht länger hinnehmen. Entschuldigungen im Nachhinein bringen uns Natur nicht wieder."
 
Zum Hintergrund: Der Paradeplatz soll nächstes Jahr umgestaltet werden und grüner werden. Die Feuerwehrzufahrt wird dann nur noch von der Fußgängerzone erfolgen können. Daamit muss entschieden werden, wie diese erfolgen kann.

Obwohl vor der offiziellen Eröffnung  des Ortstermins am 20. Juli sowohl der stv. Kommandant der FFW Herr Horsch als auch der Vertreter des Bauamtes Herr Schelter gegenüber unseren Stadträten E. Huber und E. Fießer sehr überzeugend erläuterten, dass die vordere Linde der Zufahrt nicht im Wege stünde, wurde im Ausschuss die Beseitigung beschlossen.

Inhaltlich äußerten die beiden Fachleute, dass bei einer Breite von 6,10 m zwischen Hauswand und Linde mit 1,80m auf jeder Seite genügend Luft für eine schnelle Zufahrt vorhanden sei. Allerdings müsse die zweite Linde- genauso wie 2 Laternen- entfernt werden, um ein problemloses Ausfahren  und Schwenken der Drehleiter zu gewährleisten.

Nach der Ankunft des OB um halb vier bespach sich dieser kurz mit den bereits anwesenden Vertretern der Feuerwehr und des Bauamtes, eröffnete die Sitzung  und verkündete danach: "Leider müssen beide Linden weg".

Unsere Stadträte nahmen verwundert zur Kenntnis, dass nun wohl auch die beiden Fachleute dieser Meinung folgten.

Als Beleg für die Richtigkeit dieser Einschätzung erfolgte dann eine ziemlich realitätsferne Demonstration mit einem Löschzug. Dabei fuhr dieser so nahe an der Hauswand auf den Platz, dass das Drehen der Leiter tatsächlich nicht mehr möglich war. Ob das ungeschickte Befahren absichtlich erfolgte oder den noch stehenden Laternen geschuldet war, ist nicht zu sagen, es bleibt aber unstrittig, dass bei einem mittigen Befahren der  Zufahrt beim Bedienen der Drehleiter keine Probleme bestehen würden. Trotz des heftigen Protestes unserer Stadträte wurde in der folgenden Ausschusssitzung die Beseitigung beider Linden beschlossen.

Im Planungs- und Umweltausschuss am 6.10. ging es um die Frage, ob die Linden verpflanzt werden sollen. Wegen der hohen Kosten und der großen Unsicherheit über das Gelingen einer derartigen Aktion, stimmten unsere Vertreter*innen gegen eine Verpflanzung. Im gleichen Beschluss wurden  60 000 Euro für Neuanpflanzungen im Stadtgebiet verfügbar gemacht. Daraus kann nicht abgeleitet werden, dass die FGL für das Fällen beider Linden gestimmt hätte.

Im Gegenteil, wir werden weiterhin vehement für den Erhalt der über 40 Jahre alten Linde am Eingang des Paradeplatzes kämpfen.

 

siehe dazu auch den Bericht vom 28.10. in den Nordbayerischen Nachrichten.

 

 

Antrag Krankenhausgarten

Der Stadtrat möge beschließen:

Das Gartenbauamt erarbeitet zusammen mit dem Bund Naturschutz Pläne zur Umgestaltung des alten Krankenhausgartens in einen Schmetterlingsgarten.

Der alte Krankenhausgarten sollte aufgrund seiner besonderen Lage sensibel beplant werden. Die alte Stadtmauer ist der einzige Abschnitt, welcher noch den Verlauf der mittelalterlichen Mauer zeigt. Der Blick von der Bastion auf diese Mauer, die Häuser und Scheunen des Krottentals, das Salzmagazin und die Martinskirche ist einmalig.

Dieses Gelände eignet sich unserer Meinung nach durch seine windgeschützte Lage sehr gut für die Anlage eines Schmetterlingsgartens. Dadurch entsteht sowohl ein attraktiver Lebensraum für Schmetterlinge und andere Insekten als auch ein Ort der Ruhe und Naturbetrachtung für Jung und Alt.

Auf dem Gelände soll eine Naturwiese mit einem Rundweg geschaffen werden, welcher in regelmäßigen Abständen nur gemäht wird, ohne weitere Befestigung.

An diesem Rundweg sollen mehrere Sitzgelegenheiten entstehen, die von besonders attraktiven Futterpflanzen für Schmetterlinge umgeben sind.  Die Stauden und Sträucher sollen von der  Blütezeit her möglichst weit das Jahr abdecken. Da es sich bei dem Areal um einen Park in der Mitte der Stadt handelt, können neben einheimischen Gewächsen auch maßvoll nicht­heimische Pflanzen welche bei Schmetterlingen besonders beliebt sind, wie z.B. der Sommerflieder, angepflanzt werden.

Der Blick auf die Stadtmauer soll dabei möglichst frei bleiben (keine hohen Sträucher davor). In denRandbereichen und an der Westseite des Geländes können geeignete Futterpflanzen für Raupen angepflanzt werden. Auch die Anlage eines kleinen Teichs sowie das Schaffen von Überwinterungsgelegenheiten wäre sinnvoll. Am Eingang der Anlage wird eine Informationstafel über den Sinn der Anlage angebracht. Hier soll auch ein Verbot des Mitführens von Hunden erwähnt, sowie um ein Verbleiben auf den Wegen gebeten werden.

Der an den alten Krankenhausgarten anschließende Abschnitt auf der Bastion soll in seiner naturnahen, verwilderten Form beibehalten werden. Hier hat sich bereits eine große Vielfalt von Wildkräutern angesiedelt und bietet ebenso wie das Fallobst der alten Obstbäume Nahrung für Schmetterlinge und andere Insekten. Die Rinden dieser alten Obstbäume, teilweise verwittert, bieten Überwinterungsmöglichkeiten.

Dieser kleine „Wildpark“ auf der Bastion bildet auch einen reizvollen Kontrast zu dem eher formal gestalteten großen Park darunter. Die gesamte Planung, Bepflanzung und Pflegemaßnahmen sollen in Abstimmung mit dem Bund Naturschutz erfolgen. Mögliche Fördergelder sollten abgefragt werden. Der Schmetterlingsgarten soll der Beginn einer teilweisen naturnahen Umgestaltung aller Parkflächen zum Erhalt der Artenvielfalt sein.

Wir bitten um die baldige inhaltliche Behandlung aller genannten Aspekte in den zuständigen Gremien.

Kostenloser ÖPNV statt kostenlosem Parken

Kostenloses Parken ist der falsche Anreiz – FGL und Lisa Badum MdB setzen sich für attraktive Adventsangebote im Stadtbusverkehr ein


Während es in manch anderer Stadt in der Adventszeit attraktive Angebote im öffentlichen Nahverkehr gibt, setzt die Stadt Forchheim nach wie vor auf kostenloses Parken, um die Attraktivität des Forchheimer Weihnachtsmarktes zu steigern. Dies soll in der Adventszeit von Montag bis Freitag ab 17 Uhr gelten, Parkhäuser ausgenommen. Eine „Fehlsteuerung und Aufforderung zu mehr Parksuchverkehr“ nennt das  Emmerich Huber, Ortsvorsitzender der Forchheimer Grünen. Er plädiert stattdessen für ein kostenloses Adventsangebot in den Forchheimer Stadtbussen.

Auch Lisa Badum, Abgeordnete für Forchheim von Bündnis 90/Die Grünen, hält das ausschließliche kostenlose Parken für verfehlt: „Die Stadt geht mit dieser Maßnahme völlig an der Zeit vorbei. Der Beschluss stammt noch aus den 90ern und zeigt nur, dass mit den falschen Anreizen noch mehr Verkehr ins Zentrum gelenkt wird. Die Forchheimerinnen und Forchheimer, die

Pressemitteilung _Rathaussanierung

Das weitere Vorgehen in Sachen Rathaussanierung und der Bericht ihres Stadtratskollegen Sebastian Körber (FDP) über die Akteneinsicht in diesem Zusammenhang  war Gegenstand der gestrigen Fraktionssitzung der Forchheimer Grünen Liste (FGL). Für die umfangreiche Arbeit bedankt sich die FGL-Stadtratsfraktion bei Körber und hält den Bericht für hilfreich und wichtig. Gleichzeitig ist die Fraktion gespannt auf die Stellungnahme von Verwaltung und OB zu den im Bericht genannten Vorgängen.

Offenbar seien im Projekt Rathaussanierung viele Fehler passiert, die sich so nicht wiederholen dürften. Auch in der FGL-Stadtratsfraktion gebe es deshalb Verärgerung und den dringenden Appell an die Stadtspitze, künftig transparent und demokratisch gemeinsam mit dem Stadtrat zu agieren und nicht an diesem vorbei.

Die Aufarbeitung des bisherigen Projektverlaufes sei wichtig und werde nun zunächst durch den Rechnungsprüfungsausschuss erfolgen.

„Unabhängig vom Aufarbeiten sind jetzt aber endlich handfeste und sichtbare Bauarbeiten an unserem Rathaus notwendig!“, fasst die Fraktionssprecherin Annette Prechtel die Überzeugung der Fraktion zusammen.

Als positiv bewertet die FGL-Fraktion,

Antrag - Citymanagement

 Antrag: Vorgehensweise Citymanagement

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen im Stadtrat,
 
die Fraktionen wurden gebeten bis Ende September 2016 ihre Vorstellungen zum Thema Citymanagement und ggf. ein Anforderungsprofil für einen Citymanager einzureichen.
Dem kommen wir nach und beantragen folgende Vorgehensweise:

Ein Leitbild – Arbeitstitel „So soll Forchheims Innenstadt in 10/15 Jahren aussehen“ – stellt  die Basis dar und ist Voraussetzung für die Erstellung eines Marketingkonzeptes für unsere Innenstadt. Hierzu halten wir es für notwendig,

C-Lage mit A-Potenzial

Was mich schon länger stört, wird nun endlich auch von den Medien aufgegriffen. Es gibt inzwischen einige hässliche leere Schaufenster/Geschäfte. Gerade in der Innenstadt sollte es eine Regelung geben, die darauf achtet, dass das Erscheinungsbild passt. Es macht einen schlechten Eindruck auf die Stadt und das Wohlfühl- und Einkaufsklima leiden darunter. Die Stadt (-verwaltung) muss zusehen, dass Leerstand nicht einhergeht mit Verwahrlosung und dem Eindruck von Niedergang.

Es geht auch anders, z. B. hat die ehemalige Metzgerei das Thema mit einer Werbefolie gelöst und ein ehemaliges Stoffgeschäft hat einfach die Schaufenster-Deko wie am letzten Arbeitstag belassen. Das sieht ordentlich aus und es verursacht auch keine Kosten für den Besitzer.

Es stimmt, manchmal würde schon ein Eimer Farbe genügen. Es ist nicht einladend, wenn bei manchen Geschäften seit 40 Jahren nicht einmal die Außenfassade gestrichen wird und schon Verputz abfällt.

Fabiola Reges Huber

 

Stolpersteine

Hier geht es zu stolpersteine.eu

Erneutes Vergehen an den Opfern, oder angemessenes Gedenken? In diesem Spannungsfeld diskutierten die Forchheimer Grünen aktuell das Thema Stolpersteine.

„Das ist, als würden die Opfer der Nazis erneut mit Füßen getreten und deshalb bin ich dagegen“ sagte Charlotte Knobloch bei ihrem Besuch im März in Forchheim auf die Frage von Stadträtin Heike Schade, wie sie zu Stolpersteinen stehe.  Knoblochs Einstellung hat Stolpersteine in München bisher verhindert und hinterließ auch bei den Forchheimer Grünen durchaus Eindruck. Dennoch ist der Grüne Ortsverband Forchheim im Ergebnis einhellig der Meinung, daß Stolpersteine ein würdiges und angemessenes Gedenken an die ehemaligen jüdischen Mitbürger Forchheims sind. Auch Grünen-Sprecher Emmerich Huber, der aus München kommt und die Diskussion von dort bestens kennt, war bisher nicht unbedingt ein Verfechter der Steine. Überzeugt hat ihn und die FGL-Mitglieder, denen er berichtete, aber die Teilnahme an der Stolpersteinverlegung in Bamberg am 29. Mai 2015. Dort konnte er mit einem Enkel deportierter Juden sprechen und der sagte sinngemäß: „Oh, kein Problem, die Leute können da ruhig drauftreten, aber viele werden auch hinsehen“.

Im Ergebnis sprechen sich die Forchheimer Grünen eindeutig für Stolpersteine in Forchheim aus und wollen die Initiative des überparteilichen „Netzwerk für Respekt und Toleranz“ unterstützen und ggfls. auch Steine stiften.

 

Bäume für die Innenstadt

 Von 1748 bis 1898 stand am Rathausplatz eine prächtige Lindengruppe. Warum soll  heute nicht möglich sein, was damals ging?

Die Grünen fordern eine massive „Aufforstung“ der Forchheimer Innenstadt. Es habe sich gezeigt, dass bei hohen Temperaturen die Innenstadt mehr oder weniger aussterbe, was man z.B. bei den Afrika Kulturtagen schmerzvoll beobachten konnte.  „Dicht bebaute Innenstädte heizen sich enorm auf und erreichen bis zu 10 Grad mehr als die Umgebung.

Urban Gardening

... ab heuer auch in Forchheim !

Viele fleißige Hände haben die 24 Hochbeete auf der Roten Mauer zusammengebaut, mit Nährstoffen befüllt und bepflanzt.
Die Zucchinipflanzen füllen mit ihren mächtigen Blättern schon die ganze Beetoberfläche aus. Wer mehr wissen möchte kann sich unter

http://stadtgarten-forchheim.de/ informieren oder auf der Facebookseite der "Stadtgärtner" nachschauen.

 

Stadtentwicklung - Vortrag Prof. Ackers

Auf der Suche nach Ansehen -über den städtischen Kern unserer Identität.

Unter diesem Titel referierte Prof. Ackers auf Einladung der FGL Fraktion im Gemeindezentrum St. Johannis am Donnerstag 15.1. 2015.

Über 60 Zuhörerinnen und Zuhörer folgten den spannenden Ausführungen des renommierten Architekten und Stadtplaners. In einem kurzweiligen Streifzug durch die Jahrhunderte gelang es Prof. Ackers im ersten Teil seines Vortrages den Blick auf das, was eine Stadt ausmacht, zu schärfen.  Treffende Beispiele und aussagekräftige Bilder veranschaulichten seine Philosophie der Stadt. Sie prägt durch ihre Formen und Räume die Umgangsformen der Menschen.

Im zweiten Teil gab er die Eindrücke von seinem Streifzug durch Forchheim wieder.  Angelockt vom Duft gerösteten Kaffees und vom Brauereigeruch, ließ er sich sehr schnell vom Reiz der kleinräumigen Innenstadt gefangen nehmen.  Die mitgebrachten Fotos zeigten allerdings eher die Problembereiche. Wichtigstes Projekt wäre auch für ihn die Neugestaltung des Paradeplatzes und der Hornschuchallee. Weg mit mancher Ampel und manchem Zebrastreifen, ein Miteinander ist allein durch die funktionelle Gestaltung des Raumes möglich. Seine Ideen regten die Zuhörer an, über konventionelle Lösungen hinauszudenken.

Die gut besetzte Gesprächsrunde nach dem Ende der offiziellen Veranstaltung deutet bereits darauf hin, das Prof. Ackers mit seinen Gedanken einen wichtigen Impuls für die anstehenden Aufgaben gegeben hat.

 

 

Die Zeitung fragt, wir antworten

Vier Fragen der NN

Stichwort: Verkehrspolitik

a) Was bringt die Ostspange dem Forchheimer Bürger?
b) Gibt es Verbesserungsbedarf beim ÖPNV?

Die Berechnungen des Straßenbauamtes zeigen, dass die Ostspange wenig Entlastung für die Anwohner der Bayreuther Straße bringt. In der Summe wären die Auswirkungen auch für Reuth und Forchheim-Ost negativ: Denn alle Bewohner der Hänge würden stärker mit Lärm belastet. Die Verschandelung des Wiesenttals bedeutet zudem einen Verlust von Heimat und Lebensqualität für alle Forchheimer. Gerade weil ein Großteil des Verkehrs durch Reuth Ziel-Quell-Verkehr ist, sollte sowohl der Bustakt durch Reuth – wie im ganzen Stadtgebiet - erhöht werden, und eine zusätzliche Linie die Wohngebiete oberhalb der Bayreuther Straße erschließen.

 


Stichwort: Innenstadtentwicklung

Wie können Paradeplatz und Hornschuchallee attraktiver werden?

Am Paradeplatz ist eine grundlegende Umgestaltung dringend nötig! Mehr Grün, ein echter Spielplatz, feste Marktstände und ein neuer, freundlich wirkender Belag könnten einen Platz zum Verweilen, Einkaufen und Genießen schaffen. Für eine Aufenthaltsqualität mit Flair, am Paradeplatz und in der Hornschuchallee schlagen wir eine weitere Verkehrs­beruhigung vor. Eine echte Aufwertung der Hornschuchallee darf nicht wegen der damit verbundenen Neuordnung der Parkplätze blockiert werden. Die Parkplätze zu reduzieren ist möglich, wenn gleichzeitig ein modernes Parkleitsystem aufzeigt, dass in geringer Entfernung fast immer ausreichend Parkraum vorhanden ist.

Stichwort: Jugend und Bildung

Nennen Sie uns bitte drei für Sie wichtige Themen, die Sie im Bereich Bildungs- und Jugendpolitik in den  nächsten Jahren angehen wollen.
Ein Aspekt, der die NN interessiert: Was wird aus dem Mosom?

Die Förderung der offenen Jugendarbeit ist ebenso wichtig wie die Jugendarbeit von Vereinen und Verbänden.  Ein echtes Jugendzentrum mit qualifiziertem Personal, ein geeigneter städtischer Jugendpfleger/in sowie eine enge Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring sind deshalb ein Muss – und böten die Chance, den Treff Mosom wiederzubeleben.

Die Auswertung der Sozialraumanalyse wäre eine wichtige Grundlage für die Jugend- und Bildungsarbeit in Forchheim. Es ist wichtig, alle Schulstandorte in den Stadtteilen zu sichern. Kinder und Jugendliche brauchen Freiraum, das heißt verkehrsberuhigte Wohngebiete und attraktive, sichere Spielplätze und Grünflächen.

 


Stichwort: Kultur

Welche Veranstaltungen sollen in den kommenden Jahren das kulturelle Profil Forchheims prägen?
Ihre Vorstellungen zur Zukunft des Kolpinghauses?

Der Kunsthandwerkermarkt, das ZirkArt-Festival und die Afrika-Kulturtage sind prägend für Forchheim geworden und das soll so bleiben. „Kulturelle Vielfalt für alle!“ heißt unser Ziel. Klassische Musik, Theater, Kabarett und Literatur, Jazz, Rock und Pop. Wichtig ist auch die Förderung lokaler Künstler und Musikgruppen, vor allem durch ein entsprechendes Raumangebot für Proben, Aufführungen und Ausstellungen. Ein möglichst zentral gelegenes, städtisches Kulturzentrum ist an diesen Maßstäben zu messen. Das Kolpinghaus kann diesen Anspruch u.U. erfüllen. Vor einer Entscheidung müssen aber Raumangebot, Organisation, Trägerschaft und Kosten auf den Tisch.

 


Stichwort: Gewerbeansiedlung

Bringen Speditionen der Stadt genügend Arbeitsplätze?
Wo sehen Sie den Wirtschaftsstandort Forchheim in sechs Jahren?

Speditionen alleine sind eher wenig arbeitsplatzintensiv. Forchheims Lage ist für Unternehmen so attraktiv, dass es möglich ist, Prioritäten zu setzen: zugunsten von Unternehmen, die soziale und ökologische Standards einhalten und viele Arbeitsplätze auf möglichst wenig Fläche bieten. Die städtische Wirtschaftspolitik sollte vermehrt bestehende Unternehmen unterstützen. Mit einer konsequenten Energiewende vor Ort  können die heimischen  Handwerksbetriebe gestärkt werden. Wenn Forchheim qualitatives Wachstum anstrebt  und den Flächenverbrauch stoppt, kann die Stadt in den nächsten Jahren an Attraktivität für Bewohner und Unternehmen noch gewinnen.

 

Ideen für den Paradeplatz

Darum geht's am Paradeplatz: aus einer öden Betonwüste einen Platz mit Aufenthaltsqualität zu machen. Das Bild, das FGL-Fraktionsvorsitzende Annette Prechtel im Restaurant L'Osteria zeigt, macht es deutlich: Am Paradeplatz sollten Menschen gerne verweilen - zum Essen und Trinken, zum Spielen und zum Einkaufen. Feste Marktstände und ein Spielplatz, der den Namen verdient, gehören dazu. Damit auch Familien sich wohlfühlen, sollte es eine klare Abgrenzung zum fließenden, aber deutlich beruhigten Verkehr geben.

Die FGL ist dabei für zusätzliche Ideen offen und sieht die von Susanne Stein (Grafikbüro instant elephant, Fürth) als Veranschaulichung der Zielsetzung, nicht als fertiges Konzept. Eine Besucherin bei der Präsentation regte an, für Kinder ein Labyrinth in der Mitte des Platzes anzulegen. Das sei noch attraktiver als ein normaler Spielplatz. Auch Wasser als Gestaltungselement nannten einige. Einigkeit bestand darin, dass mehr Bäume den Platz aufwerten würden. Parkplätze über die Bushaltestellen hinaus hielt dagegen niemand für notwendig.

Die FGL will sich im neuen Stadtrat dafür einsetzen, dass die Stadt die Umgestaltung des Paradeplatzes schnell angeht. Das südliche Eingangstor zur Altstadt muss endlich zum Verweilen einladen!

Für eine lebendige Innenstadt

Wer liebt sie nicht, unsere schöne, historische Innenstadt! Wir wollen noch mehr daraus machen: den lebendigen Marktplatz der Region, mit vielen Fachgeschäften, Lebensmittelhandel und hochwertigen Freizeit- und Kulturangeboten. Die Innenstadt soll zum Wohnen attraktiv sein, aber auch zum Bummeln und Genießen.
Die FGL setzt sich deshalb dafür ein, dass die Innenstadt, ihre Gastronomie und ihre Geschäfte  noch besser zu Fuß, mit dem Fahrrad und dem Bus erreichbar wird und dass der viele Straßen störende Parksuchverkehr genauso wie das Schaufahren mit PS Boliden zurückgeht. Dazu braucht es ein durchdachtes Gesamtkonzept mit attraktiven Tiefgaragen und Parkhäusern, aber weniger ebenerdigen Parkplätzen und leiseren Bussen.Nur dann können sich die derzeit brachliegenden Plätze besser entwickeln. Bamberger Straße, Hornschuchalle, Säumarkt und vor allem Paradeplatz wollen wir wieder zu lebendigen Teilen der Innenstadt machen: mit mehr Grün und mehr Marktständen oder Markthallen.Voraussetzung für eine lebendige Innenstadt ist aber, dass die Ansiedlung von Handel am Stadtrand begrenzt wird. Wichtig ist uns auch, dass nicht jedes frei werdende Filetstück der Innenstadt automatisch in teuren Wohnraum umgewandelt wird. Eine lebendige Innenstadt braucht einen Mix aus Handel, öffentlicher Nutzung, erschwinglichem Wohnraum und Grünflächen.

 

Innenstadt und Wirtschaft

Forchheim: Marktplatz der Region - nicht Spielwiese der großen Handelsketten

Die Forchheimer Politik überlässt die Innenstadt weitgehend sich selbst und entwickelt stattdessen die Außenbereiche. Das ist verantwortungslos. Denn je mehr Supermärkte und Discounter sich am Rand ansiedeln, desto mehr Autoverkehr entsteht und desto hässlicher wird Forchheim an seinen Eingängen. Gleichzeitig verliert der vorhandene Handel, die Nahversorgung verschlechtert sich: vor allem in der Innenstadt, aber auch in den Stadtteilen....

Arbeitsplätze gehen in der Summe verloren. Die FGL hat auch deshalb einen zusätzlichen Discounter an der Unteren Kellerstraße von Anfang an abgelehnt. Stattdessen stellen wir uns die Innenstadt als liebenswerten, attraktiven Marktplatz der Region vor. Mit vielen Fachgeschäften, Lebensmittelhandel, hochwertigen kulturellen Angeboten und einer Atmosphäre zum Wohlfühlen und Bummeln. Darum hat sich die Stadtpolitik zu kümmern, schneller und wirksamer als bisher! Mit attraktiven Tiefgaragen und Parkhäusern, aber weniger ebenerdigen Parkplätzen und weniger Parksuchverkehr. Wir wollen, dass Hornschuchallee, Säumarkt, Paradeplatz und Bamberger Straße wieder lebendige Teile der Innenstadt werden, in denen ForchheimerInnen gerne leben, einkaufen und wohnen. Altes Krankenhaus, Hallenbad und Stadtgartenamt sind die letzten beplanbaren Filetstücke der Stadt. Dafür wollen wir zusammen mit den BürgerInnen anspruchsvolle Konzepte entwickeln, statt teuere Schubladengutachten einzukaufen oder die Nutzung von privaten Investoren diktieren zu lassen.

FGL wählen - für mehr Leben in der Innenstadt!