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Katharinen-Spital: Forchheimer Grüne lehnen neues Träger-Modell ab.
Kritik auch von der Bundestagsabgeordneten Elisabeth Scharfenberg

„Der Preis, den die jetzigen und auch die zukünftigen BewohnerInnen, das Personal und auch die kommunale Hand dafür zahlen, ist uns zu hoch“, fasst Fraktionssprecherin Annette Prechtel die Haltung der FGL-Stadtratsfraktion zusammen.

Die Erfüllung des Stiftungsgedankens, nämlich auch in Zukunft bedürftigen älteren und kranken Menschen eine würdige Unterkunft und Rundumversorgung in der Innenstadt zu ermöglichen steht für die Grünen im Mittelpunkt der komplexen Debatte.

„Mit dem nun in kürzester Zeit durchgeboxten neuen Modell wird die Stiftung zur reinen Wohnungsvermieterin degradiert.

Und die dabei entstehenden Wohnungen werden sich nur noch wenige Menschen leisten können“, kritisiert Gerhard Meixner, Sprecher der Fraktion im Stiftungsausschuss. Dies erfülle in der Konsequenz nicht mehr den Stiftungsauftrag und führe gleichzeitig dazu, dass der Stadtrat keinerlei Einfluss mehr auf die Qualität der angebotenen Pflegeleistungen habe. Wie eine entsprechende Qualität in der Pflege zukünftig sichergestellt werden wird, sei eine zentrale, bisher aber ungeklärte Frage.

Wie die Verwaltung und die politische Mehrheit mit den betroffenen Menschen umgehe, ist nach Auffassung der Grünen untragbar. So habe man die BewohnerInnen und das Personal noch bis vor wenigen Monaten in dem Glauben gelassen, dass im Bestand saniert werde. Nun würde den BewohnerInnen und dem Personal relativ kurzfristig gekündigt. Zwar sieht auch die FGL-Fraktion den dringenden Sanierungsbedarf und die Schwierigkeit, dies im vorhandenen Bestand sinnvoll umzusetzen. Das ganze Vorgehen aber und vor allem die Kommunikation mit den Betroffenen sei schäbig und dem Anspruch einer sozialen Stiftung nicht angemessen gewesen.

Dass durch die Umwandlung der Einrichtung in Appartements mit rein ambulantem Versorgungsangebot nun das gesamte eingearbeitete und kompetente Personal ausgerechnet von einer öffentlich geführten Stiftung gekündigt wird, kritisiert auch Elisabeth Scharfenberg, Bundestagsabgeordnete von Bündnis `90/Die Grünen und Sprecherin für Pflege- und Altenpolitik. Ausserdem teilt sie die Kritik der Grünen Stadtratsfraktion, dass zukünftig keine stationäre Versorgung am Standort Katharinen-Spital mehr möglich sein werde. Zwar sei es sinnvoll und im Sinne älterer und pflegebedürftiger Menschen, ambulante Wohnformen auszubauen, so Scharfenberg. „Dennoch gibt es Situationen, in denen eine stationäre Wohnform auch im Sinne des oder der Pflegebedürftigen die bessere Lösung ist. Der Übergang zwischen ambulanten und stationären Wohnformen sollte fließender gestaltet werden, damit ein Wechsel von einer ambulanten in eine stationäre Wohnform nicht den Verlust der vertrauten Umgebung bedeutet.“

 

Tags: Miteinander, Mitteilungen

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