Gewässerschutz in Bayern: mangelhaft

MdL Dr. Christian Magerl zu Gast in Forchheim

18 07 22 Magerl

Flächenversiegelung ist Mitursache für Hochwasser in Hausen und Heroldsbach

Überschwemmungen, Dürren, Millionenschäden, Nitrat im Grundwasser, Pestizide in Seen und Flüssen:  seit 30 Jahren ist Wasser- und Gewässerschutz das zentrale Thema für den promovierten Biologen und Grünen-Abgeordneten Christian Magerl. Lisa Badum und Emmerich Huber, der Grüne Landtagskandidat für den Landkreis Forchheim, freuten sich, mit Magerl einen der profiliertesten Umweltschützer Bayerns in Forchheim begrüßen zu dürfen.

Wie komplex das Thema „Wasser“ ist, merkte man gleich an Magerls erster Weichenstellung, nämlich Schutz des Wassers und Schutz vor dem Wasser.

Betonflut eindämmen

Volksbegehren damit Bayern Heimat bleibt

In die Listen für das vor 3 Wochen gestartete Volksbegehren „Damit Bayern Heimat bleibt: Betonflut eindämmen“ haben sich in Forchheim laut Grünensprecher Emmerich Huber bereits über 200 Bürger eingetragen. Huber ist begeistert vom Engagement der Forchheimer, die teilweise gezielt zum Unterschreiben an den Infostand der Grünen kommen und froh sind, daß endlich etwas gegen die überbordende Versiegelung der Landschaft unternommen wird. Huber kontert auch entschieden die Kritik von Gemeindetags-Präsident Uwe Brandl, der die Initiative für verfassungswidrig und schädlich für die Wirtschaft hält und erklärt, die Gemeinden gingen sorgsam mit Grund und Boden um.

Schon den Verfassungseinwand hält Huber, selbst Jurist, für abwegig. „Im Gegenteil“ sagt er, „ die Bayerische Verfassung enthält in Artikel 141 einen klaren Auftrag an Staat und Gemeinden,

Stopp die Bodenversiegelung

2017 09 10 Versiegelung (8)

Schluss mit dem Flächenfraß

Laut dem Bayerischen Landesamt für Umwelt werden in Bayern im Durchschnitt pro Jahr 44,7 Quadratkilometer Bodenfläche neu versiegelt. Das sind fast 30 Hektar mehr als die Fläche des gesamten Stadtgebietes von Forchheim. Rechnerisch wird also die Fläche Forchheims in 363 Tagen neu versiegelt. Wie rasant die Bodenversiegelung in Bayern voranschreitet demonstrierten die Grünen und der Bund Naturschutz  in der Fußgängerzone Forchheims mit vorbereiteten Pappkartons. Aber Pappe bei Dauerregen ist natürlich ein Problem. Helfer und auch einige Passanten, die mitmachen wollten, schauten besorgt auf die Wolken. Schließlich entschied man: „In Bayern wird bei jeden Wetter betoniert, also ziehen wir das auch durch“. Punkt 12 Uhr erfolgte per großem Gong der Startschuss und dann wurde

Grüne Europa Linde am Burker Kirchplatz

Nachdem die 1924 gepflanzte Hindenburglinde vor kurzem gefällt werden musste, spendeten einige Mitglieder der FGL 1000 Euro, um für Ersatz zu sorgen. Während die Hindenburglinde an das 10-jährige Jubiläum des Siegs von Dannenberg 1914 erinnern sollte, ist die Europa Linde einer friedlichen Zukunft in einem geeinten Europa ohne Siege und Niederlagen gewidmet. Wir sind fest davon überzeugt:  Frieden

HILF MIT!

Liebe Baumfreunde,

 die alte, 1924 gepflanzte  Hindenburg Linde,  auf dem Kirchplatz von Burk war wohl krank und wurde Anfang des Jahres 2017 überraschend gefällt. Wir engagieren uns dafür, dass eine neue Linde gepflanzt wird. Dies wurde vom Gartenbauamt zugesagt! Damit ein ordentlicher Baum gepflanzt werden kann, hat sich die FGL entschlossen, diesen zu finanzieren. Der Baum wird ca. 1.000 Euro kosten. Pflanzung und Bodenuntersuchung (warum krankte die Linde?) übernimmt die Stadt.

Deswegen ergeht hier ein SPENDENAUFRUF
 Jeder Betrag ist willkommen. Spenden bitte an:

Grüne Forchheim/FGL, Konto/ IBAN: DE 07 7706 9461 0001 8781 74    Zweck: Hindenburglinde

Da die Spende formal eine Parteispende ist, bekommt Ihr über die Steuer 50% erstattet, d.h., eine Spende von z.B. 100 Euro kostet Euch tatsächlich nur 50 Euro
(Für die Steuer reicht bis 50 Euro der Überweisungsträger/Kontoauszug ab 50 Euro stellen wir eine Spendenbescheinigung zu)

 

 

 

Wir haben es satt

Unter dem Motto “Wir haben es satt” demonstrierten am Samstag 21.1.2017 auch die Forchheimer Grünen, angeführt von 130 Bulldog-Fahrern, zusammen mit fast 20.000 Bürger gegen Fehlsteuerungen in der Landwirtschaft. Zur Fahrt nach Berlin hatte die Kreisgruppe des Bund Naturschutz einen Bus organisiert. Los ging`s um 5 Uhr früh am Bahnhof Forchheim, dann von ca. 10.30 bis 16.30 Uhr gut 6 Stunden Aktion bei Temperaturen um die null Grad und wieder retour kurz nach 22 Uhr. “Viel Aufwand, hinsichtlich 900 Km Fahrt nicht gerade ökologisch und auch wegen der Kälte ganz schön hart - aber

Krötenschutz

Mitglieder der FGL/ B90/Die Grünen trafen sich an den Örtelbergweihern, um zusammen mit dem Bund Naturschutz sicherzustellen, dass die Kröten bei ihrer alljährlichen Wanderung vom Wald ins Laichgebiet nicht überfahren werden. Trotz des Krötenwanderleitsystems ist es in vielen Fällen nötig, Hand anzulegen, um die Tiere sicher über die Straße zu bringen. Vor allem für Kinder

Wussten Sie ?

 

. . . daß Holzkohle den Boden für den Anbau fast aller Nutzpflanzen mehr verbessert als jeder (Kunst-) Dünger  - und das vor allem nachhaltig? „Erfunden“ haben es – nein, nicht die Schweizer – sondern vermutlich schon vor rund 7.000 Jahren die Indios im Amazonas-Gebiet. Sie waren Jäger und Sammler in Wandersiedlungen und bemerkten wohl zufällig, daß an Stellen, die sie früher schon genutzt hatten, oft eine prächtige Pflanzenwelt gedieh,

Die grünen Ränder

... machen Forchheim besonders lebenswert. Deshalb: Finger weg!

 

   

  FINGER weg !!

 

 

 

Natürlich FGL - Ökologie vor planlosem Wachstum

Forchheims Bäume und Grünflächen werden ständig weniger! Der exzessive Flächenverbrauch fordert seinen Tribut! Wir protestieren, wenn Stumpf&Co. wieder einmal mit der Motorsäge anrücken. Für uns gehören Parks, Hecken und Obstwiesen zur Stadt, gerade am Rand zwischen Bebauung und Wald. Die CSU setzt alles daran, die Hänge im Interesse weniger Grundbesitzer weiter zu bebauen. Das lehnen wir entschieden ab und fordern, Baulücken zu schließen, statt weiter nach außen zu wuchern! Und wenn neue Flächen erschlossen werden, muss dies möglichst schonend geschehen!

Niemand hat einen Rechtsanspruch auf Bauland, vor allem nicht in den ökologisch wertvollsten und sensibelsten Gebieten. Aber wir alle und unsere Kinder (und nicht nur Privilegierte) haben ein Recht auf stadtnahe Erholung und intakte Natur. Wir haben in den letzten Jahren genügend Baugebiete ausgewiesen. Die gilt es jetzt zu bebauen.

Ein Ende haben muss auch das planlose Wachstum im Süden der Stadt: Kein Gewerbebrei vom EZB bis nach Baiersdorf! Das Regnitztal verträgt keine endlose Verschandelung, vor allem nicht, wenn damit immer mehr Verkehr, aber nur sehr wenige neue Arbeitsplätze verbunden sind (s. S. 8-11). Die Bodenversiegelung muss gestoppt werden, auch in Forchheim: Mit Starkregenereignissen wie Ende Juli 2007 ist in Zukunft vermehrt zu rechnen. Gleichzeitig werden die Sommer aber trockener und Grundwasser bildet sich langsamer. Je mehr Boden wir versiegeln und je mehr Wasser wir verbrauchen, umso teurer wird es.

FGL wählen, und die Natur bekommt Gewicht im Stadtrat!

 

Stadträte

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