PM Mitgliederversammlung und Lärmschutz ICE

Forchheimer Grüne mit neuem Vorstand

Auf der Tagesordnung der sehr gut besuchten Mitgliederversammlung der Forchheimer Grünen nach der Sommerpause stande u.a. die turnusmäßige Neuwahlen des Vorstands. Nachdem Edwin Mayer zum Sprecher des Kreisverbandes aufgerückt war und nicht mehr zur Verfügung stand, trat Emmerich Huber, bisher schon Kassier im Ortsverband, zur Wahl an. Die Anwesenden begrüßten rundum seine Bereitschaft und wählten ihn entsprechend einstimmig zu ihrem neuen Sprecher. Als Co-Chefin stellte sich Sabine Sklenar, Buchhändlerin aus Kersbach, zur Wiederwahl und wurde ebenfalls einstimmig im Amt bestätigt.

Zum neuen Kassier wählten die Grünen Steffen Müller-Eichtmayer, einen 40-jährigen Angestellten aus Reuth, der schon länger bei den Grünen in der Stadt und im Kreis aktiv ist. Birgit Fechter und Fabiola Reges-Huber wurden als Beisitzerinnen im grünen Vorstand bestätigt.

Die neuen Vorstandsmitglieder:  Sabine Sklenar, Emmerich Huber, Steffen Müller-Eichtmayer, Birgit Fechter und Fabiola Reges-Huber

 

PM_DANKE

Die Forchheimer Grüne Liste (FGL) bedankt sich bei Ihren Wählerinnen und Wählern für die Unterstützung bei der Kommunalwahl. Einige Aktive der FGL verschönerten am Samstag ihre Großflächenplakate mit einem grünen „DANKE“. „Es ist Klasse, dass wir unser Ergebnis in Forchheim trotz des aktuellen Landes- und Bundestrends noch verbessern konnten“, zeigten sich die WahlkämpferInnen erfreut. „Wir sind uns bewusst, dass das positive Feedback im Wahlkampf, die Anerkennung für die Kampagne „Ein starkes grünes Kreuz für Forchheim“ und das Wahlergebnis Bestätigung und Auftrag zugleich sind,

PM_Zukunft Jahn Forchheim

Die Stadtratsfraktion der Forchheimer Grünen Liste (FGL) begrüßt es sehr, dass sich für die Zukunft der Sportvereine SpVgg Jahn und VfB eine gemeinsame Lösung abzeichnet.

„Ich habe vollstes Verständnis dafür, wenn ein Umzug der SpVgg Jahn und eine eventuelle Fusion mit dem VfB den Vereinsmitgliedern nicht leicht fällt. Schließlich haben die Vereine ihre lange Tradition“, betont FGL-Stadtrat Gerhard Meixner. Angesichts der finanziellen Situation und der Mitgliederentwicklung sei ein Neuanfang  aber das einzig Wahre und er hofft, dass die wechselseitigen Ressentiments überwunden werden können. Meixner betont aber auch, dass weder der Standortwechsel noch ein Zusammengehen von Vereinen zulasten bestimmter Sportarten gehen dürfe, sondern für alle und vor allem für die Jugendförderung positiv sein müsse.

Bei der Frage nach einem neuen Standort für die SpVgg Jahn unterstützt die FGL-Fraktion das Gelände im Norden, nicht aber eine Lösung auf der Sportinsel. Aus Gründen des Hochwasser-, Natur- und Katastrophenschutzes aber auch aus Sicht der Leichtathleten sollte die neue Spielstätte nicht auf dem Naherholungsgebiet Sportinsel errichtet werden.

Eine baldige Lösung der Frage wie es mit den großen Sportvereinen und der Jahnhalle weitergeht, würde endlich auch eine Dynamik in das Thema „Neue Spielstätte für die Kultur“ bringen, hofft die FGL-Fraktion.

  

 

 

 

Die Zeitung fragt, wir antworten

Vier Fragen der NN

Stichwort: Verkehrspolitik


a) Was bringt die Ostspange dem Forchheimer Bürger?
b) Gibt es Verbesserungsbedarf beim ÖPNV?

Die Berechnungen des Straßenbauamtes zeigen, dass die Ostspange wenig Entlastung für die Anwohner der Bayreuther Straße bringt. In der Summe wären die Auswirkungen auch für Reuth und Forchheim-Ost negativ: Denn alle Bewohner der Hänge würden stärker mit Lärm belastet. Die Verschandelung des Wiesenttals bedeutet zudem einen Verlust von Heimat und Lebensqualität für alle Forchheimer. Gerade weil ein Großteil des Verkehrs durch Reuth Ziel-Quell-Verkehr ist, sollte sowohl der Bustakt durch Reuth – wie im ganzen Stadtgebiet - erhöht werden, und eine zusätzliche Linie die Wohngebiete oberhalb der Bayreuther Straße erschließen.

 


Stichwort: Innenstadtentwicklung

Wie können Paradeplatz und Hornschuchallee attraktiver werden?

Am Paradeplatz ist eine grundlegende Umgestaltung dringend nötig! Mehr Grün, ein echter Spielplatz, feste Marktstände und ein neuer, freundlich wirkender Belag könnten einen Platz zum Verweilen, Einkaufen und Genießen schaffen. Für eine Aufenthaltsqualität mit Flair, am Paradeplatz und in der Hornschuchallee schlagen wir eine weitere Verkehrs­beruhigung vor. Eine echte Aufwertung der Hornschuchallee darf nicht wegen der damit verbundenen Neuordnung der Parkplätze blockiert werden. Die Parkplätze zu reduzieren ist möglich, wenn gleichzeitig ein modernes Parkleitsystem aufzeigt, dass in geringer Entfernung fast immer ausreichend Parkraum vorhanden ist.

Stichwort: Jugend und Bildung


Nennen Sie uns bitte drei für Sie wichtige Themen, die Sie im Bereich Bildungs- und Jugendpolitik in den  nächsten Jahren angehen wollen.
Ein Aspekt, der die NN interessiert: Was wird aus dem Mosom?

Die Förderung der offenen Jugendarbeit ist ebenso wichtig wie die Jugendarbeit von Vereinen und Verbänden.  Ein echtes Jugendzentrum mit qualifiziertem Personal, ein geeigneter städtischer Jugendpfleger/in sowie eine enge Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring sind deshalb ein Muss – und böten die Chance, den Treff Mosom wiederzubeleben.

Die Auswertung der Sozialraumanalyse wäre eine wichtige Grundlage für die Jugend- und Bildungsarbeit in Forchheim. Es ist wichtig, alle Schulstandorte in den Stadtteilen zu sichern. Kinder und Jugendliche brauchen Freiraum, das heißt verkehrsberuhigte Wohngebiete und attraktive, sichere Spielplätze und Grünflächen.

 


Stichwort: Kultur

Welche Veranstaltungen sollen in den kommenden Jahren das kulturelle Profil Forchheims prägen?
Ihre Vorstellungen zur Zukunft des Kolpinghauses?

Der Kunsthandwerkermarkt, das ZirkArt-Festival und die Afrika-Kulturtage sind prägend für Forchheim geworden und das soll so bleiben. „Kulturelle Vielfalt für alle!“ heißt unser Ziel. Klassische Musik, Theater, Kabarett und Literatur, Jazz, Rock und Pop. Wichtig ist auch die Förderung lokaler Künstler und Musikgruppen, vor allem durch ein entsprechendes Raumangebot für Proben, Aufführungen und Ausstellungen. Ein möglichst zentral gelegenes, städtisches Kulturzentrum ist an diesen Maßstäben zu messen. Das Kolpinghaus kann diesen Anspruch u.U. erfüllen. Vor einer Entscheidung müssen aber Raumangebot, Organisation, Trägerschaft und Kosten auf den Tisch.

 


Stichwort: Gewerbeansiedlung

Bringen Speditionen der Stadt genügend Arbeitsplätze?
Wo sehen Sie den Wirtschaftsstandort Forchheim in sechs Jahren?

Speditionen alleine sind eher wenig arbeitsplatzintensiv. Forchheims Lage ist für Unternehmen so attraktiv, dass es möglich ist, Prioritäten zu setzen: zugunsten von Unternehmen, die soziale und ökologische Standards einhalten und viele Arbeitsplätze auf möglichst wenig Fläche bieten. Die städtische Wirtschaftspolitik sollte vermehrt bestehende Unternehmen unterstützen. Mit einer konsequenten Energiewende vor Ort  können die heimischen  Handwerksbetriebe gestärkt werden. Wenn Forchheim qualitatives Wachstum anstrebt  und den Flächenverbrauch stoppt, kann die Stadt in den nächsten Jahren an Attraktivität für Bewohner und Unternehmen noch gewinnen.

 

PM_Ortsdurchfahrt Burk

Die Stadtratsfraktion der Forchheimer Grünen Liste (FGL) begrüßt die Ankündigung, die Ortsdurchfahrt von Burk für den Schwerlastverkehr sperren zu lassen, außerordentlich. In seiner Sitzung am Donnerstag hatte der Stadtrat fast einstimmig beschlossen, dieses Vorhaben in den sogenannten Lärmaktionsplan für die Stadt aufzunehmen. Darin werden Lärmschutzmaßnahmen geplant, die zu einer Entlastung von Bürgerinnen und Bürgern führen.

"Das ist längst überfällig", kommentiert Fraktionssprecherin Annette Prechtel und weist darauf hin, dass Stumpf damit einem bereits Jahrzehnte alten FGL-Vorschlag nachkomme. Die Burker FGL-Stadträtin Sabine Dittrich ist überzeugt, dass die Maßnahme die Lebensqualität und die Sicherheit im Ortsteil erhöhen werde. Gerade an der Burker Straße hätten die BewohnerInnen sowohl unter dem Lärm, als auch unter den Erschütterungen extrem zu leiden, wenn Lkws direkt an ihren Hauswänden vorbeidonnerten.

„Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf weniger Lärm und Gestank", so die FGL-Fraktion in ihrer Stellungnahme. Deshalb müsse dem Lärmschutz und der Eindämmung des LKW-Durchfahrtverkehrs in der Stadt generell verstärktes Augenmerk geschenkt werden.

Nun hoffen Prechtel und ihre FraktionskollegInnen, dass diese Ankündigung über den Wahltag hinaus Bestand habe und tatsächlich auch umgesetzt werde.