Pressemitteilungen 2013

Forchheim muss noch viel tun

Der Leserbrief unseres Stadtratskandidaten Steffen Müller-Eichtmayer zum 20 Millionen Projekt "Königsbad"

 

Forchheim muss noch viel tun

Leserbrief zum Artikel über das Kö­nigsbad „Badespaß soll bezahlbar bleiben“ vom 5. Dezember:

Überraschende Erkenntnisse zur Kosten- und Energieein­sparung im Königsbad Forchheim. Neben dem zitierten Stadtrat Herrn Meixner (FGL) war auch ich sehr erstaunt, als ich die Berichte über die ge­planten Energieeinsparungsmaßnahmen im Königsbad ge­lesen habe.

Als Bürger der Stadt Forch- heim und gelegentlicher Nut­zer des Bades bin ich sowohl im Sinne der Schonung der Um­welt sowie des Stadtsäckels stets davon ausgegangen, dass dieses Bad, das im Vorfeld als höchst modern und innovativ gelobt wurde, mit Sicherheit dem Stand der (Energie-)Technik entspricht.

Die nun vorgeschlagenen bzw. beschlossenen Verbesserungsmaßnahmen, die selbst für einen technischen Laien tri­vial erscheinen, beweisen das Gegenteil.

Dass es auch andere geht, ha­ben die Stadtwerke Lünen be­wiesen, als sie 2011 das erste kommunale Niedrigenergie­Schwimmbad Europas eröffnet haben. Dort hat man u.a. als ei­nen der wesentlichen „Ener­giefresser“ die Verdunstung er­kannt, die das warme Wasser buchstäblich in Luft auflöst.

Als Gegenmaßnahme wurde die Luftfeuchtigkeit erhöht; der damit verbundenen Schim­melgefahr ist man durch konse­quente Dämmung im Passiv­haus Standard begegnet. Diese Innovationskraft hat dem Bäderbetrieb angeblich nicht nur Besuche interessierter Kom­munalvertreter auch außerhalb Deutschlands beschert, son­dern auch Werbung, u. a. durch die Berichterstattung in der National Geographie Deutsch­land. Das Projekt wurde von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) unterstüzt, welches sich viele Nachahmer wünscht. Es täte gut, wenn Forchheim über den eigenen Tellerrand hinausschauen und sich dort beraten lassen würde. Zum Thema Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gibt es noch viel zu tun!

Vielleicht ist die Stadt Lünen im Gegenzug an der Realisie­rung schöner Adventskalender interessiert?

Steffen Müller-Eichtmayer Forchheim

 

 

PM Hornschuchpark Dez 2012

Forchheimer Grüne Liste (FGL Stadtratsfraktion), Dr. Annette Prechtel, FraktionsvorsitzendeJ.-F.-Kennedy-Ring 6c, 91301 Forchheim, Tel. 14 9 34, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

                                                                                                                                   Forchheim, 12.12.2012

PRESSEMITTEILUNG

 

Forchheim. Zu einem Ortstermin im ehemaligen Hornschuch-Park trafen sich die Stadtratsfraktion der Forchheimer Grünen Liste (FGL) und Mitglieder des FGL-Vorstandes mit dem Geschäftsführer der Hornschuch-Klaus-Stiftung, Uwe Siegfried. Die StadträtInnen ließen sich von Siegfried die bisherigen Überlegungen des Stiftungsrates erläutern, nahmen die eindrucksvollen Baumgruppen und Großbäume in Augenschein und berieten ihre Haltung zu einer möglichen Bebauung des über 12.000 Quadratmeter großen Grundstückes.

Einig waren sich die Forchheimer Grünen, dass dieser Park nicht völlig einer Bebbauung zum Opfer fallen dürfe. Vor allem die gewachsenen Baumgruppen seien ökologisch in mehrfacher Hinsicht sehr wertvoll. Sie bieten geschützten Fledermaus- und Vogelarten Lebensraum und dienen als kleine grüne Lunge an der viel befahrenen Bayreuther Straße.

 

„Es wird nun darauf ankommen, dass Stadtverwaltung und Stadtrat genaue Vorgaben zur Beplanung des Gebietes machen, die es möglich machen, den Baumbestand weitestgehend zu erhalten“, fasste Fraktionsvorsitzende Annette Prechtel die Meinung ihrer Fraktion zusammen. Schließlich müsse bei jeder Nachverdichtung die spezielle Situation des jeweiligen Grundstückes und des Umfeldes berücksichtigt werden. „Wir wollen Nachverdichtung im städtischen Bereich, aber keine Nachverdichtung von der Stange und nicht um jeden Preis“, betonte Prechtel. Schließlich handele es sich bei dem Park zwischen  Bayreuther-, Konrad-Roth- und Mayer-Franken-Straße um ein besonderes Grundstück, das eine besondere Planung erfordere, die auch einmal ein Zeichen setzen müsse.

 

Zudem werde eine lockere Bebauung im Park zu einer hohen Attraktivität der Wohnungen und Grundstücke führen und für die Bewohner eine hohe Lebensqualität bedeuten, ist sich die FGL sicher.