Kostenloser ÖPNV statt kostenlosem Parken

Kostenloses Parken ist der falsche Anreiz – FGL und Lisa Badum MdB setzen sich für attraktive Adventsangebote im Stadtbusverkehr ein


Während es in manch anderer Stadt in der Adventszeit attraktive Angebote im öffentlichen Nahverkehr gibt, setzt die Stadt Forchheim nach wie vor auf kostenloses Parken, um die Attraktivität des Forchheimer Weihnachtsmarktes zu steigern. Dies soll in der Adventszeit von Montag bis Freitag ab 17 Uhr gelten, Parkhäuser ausgenommen. Eine „Fehlsteuerung und Aufforderung zu mehr Parksuchverkehr“ nennt das  Emmerich Huber, Ortsvorsitzender der Forchheimer Grünen. Er plädiert stattdessen für ein kostenloses Adventsangebot in den Forchheimer Stadtbussen.

Auch Lisa Badum, Abgeordnete für Forchheim von Bündnis 90/Die Grünen, hält das ausschließliche kostenlose Parken für verfehlt: „Die Stadt geht mit dieser Maßnahme völlig an der Zeit vorbei. Der Beschluss stammt noch aus den 90ern und zeigt nur, dass mit den falschen Anreizen noch mehr Verkehr ins Zentrum gelenkt wird. Die Forchheimerinnen und Forchheimer, die

Eine C-Lage mit A-Potenzial

Was mich schon länger stört, wird nun endlich auch von den Medien aufgegriffen. Es gibt inzwischen einige hässliche leere Schaufenster/Geschäfte. Gerade in der Innenstadt sollte es eine Regelung geben, die darauf achtet, dass das Erscheinungsbild passt. Es macht einen schlechten Eindruck auf die Stadt und das Wohlfühl- und Einkaufsklima leiden darunter. Die Stadt (-verwaltung) muss zusehen, dass Leerstand nicht einhergeht mit Verwahrlosung und dem Eindruck von Niedergang.

Es geht auch anders, z. B. hat die ehemalige Metzgerei das Thema mit einer Werbefolie gelöst und ein ehemaliges Stoffgeschäft hat einfach die Schaufenster-Deko wie am letzten Arbeitstag belassen. Das sieht ordentlich aus und es verursacht auch keine Kosten für den Besitzer.

Es stimmt, manchmal würde schon ein Eimer Farbe genügen. Es ist nicht einladend, wenn bei manchen Geschäften seit 40 Jahren nicht einmal die Außenfassade gestrichen wird und schon Verputz abfällt.

Fabiola Reges Huber

 

PM_Stolpersteine

Hier geht es zu stolpersteine.eu

Erneutes Vergehen an den Opfern, oder angemessenes Gedenken? In diesem Spannungsfeld diskutierten die Forchheimer Grünen aktuell das Thema Stolpersteine.

„Das ist, als würden die Opfer der Nazis erneut mit Füßen getreten und deshalb bin ich dagegen“ sagte Charlotte Knobloch bei ihrem Besuch im März in Forchheim auf die Frage von Stadträtin Heike Schade, wie sie zu Stolpersteinen stehe.  Knoblochs Einstellung hat Stolpersteine in München bisher verhindert und hinterließ auch bei den Forchheimer Grünen durchaus Eindruck. Dennoch

PM_Bäume für die Innenstadt

 

Von 1748 bis 1898 stand am Rathausplatz eine prächtige Lindengruppe. Warum soll  heute nicht möglich sein, was damals ging?

Die Grünen fordern eine massive „Aufforstung“ der Forchheimer Innenstadt. Es habe sich gezeigt, dass bei hohen Temperaturen die Innenstadt mehr oder weniger aussterbe, was man z.B. bei den Afrika Kulturtagen schmerzvoll beobachten konnte.  „Dicht bebaute Innenstädte heizen sich enorm auf und erreichen bis zu 10 Grad mehr als die Umgebung.

Urban Gardening

... ab heuer auch in Forchheim !

Viele fleißige Hände haben die 24 Hochbeete auf der Roten Mauer zusammengebaut, mit Nährstoffen befüllt und bepflanzt.
Die Zucchinipflanzen füllen mit ihren mächtigen Blättern schon die ganze Beetoberfläche aus. Wer mehr wissen möchte kann sich unter

http://stadtgarten-forchheim.de/ informieren oder auf der Facebookseite der "Stadtgärtner" nachschauen.

 

Stadtentwicklung - Vortrag Prof. Ackers

 Auf der Suche nach Ansehen - über den städtischen Kern unserer Identität.

Unter diesem Titel referierte Prof. Ackers auf Einladung der FGL Fraktion im Gemeindezentrum St. Johannis am Donnerstag 15.1. 2015.

Für eine lebendige Innenstadt

Wer liebt sie nicht, unsere schöne, historische Innenstadt! Wir wollen noch mehr daraus machen: den lebendigen Marktplatz der Region, mit vielen Fachgeschäften, Lebensmittelhandel und hochwertigen Freizeit- und Kulturangeboten. Die Innenstadt soll zum Wohnen attraktiv sein, aber auch zum Bummeln und Genießen.

 

Die FGL setzt sich deshalb dafür ein, dass die Innenstadt, ihre Gastronomie und ihre Geschäfte  noch besser zu Fuß, mit dem Fahrrad und dem Bus erreichbar wird und das der viele Straßen störende Parksuchverkehr zurückgeht. Dazu braucht es ein durchdachtes Gesamtkonzept mit attraktiven Tiefgaragen und Parkhäusern, aber weniger ebenerdigen Parkplätzen und leiseren Bussen.

 

Nur dann können sich die derzeit brachliegenden Plätze besser entwickeln. Bamberger Straße, Hornschuchalle, Säumarkt und vor allem Paradeplatz wollen wir wieder zu lebendigen Teilen der Innenstadt machen: mit mehr Grün und mehr Marktständen oder Markthallen.

 

Voraussetzung für eine lebendige Innenstadt ist aber, dass die Ansiedlung von Handel am Stadtrand begrenzt wird. Wichtig ist uns auch, dass nicht jedes frei werdende Filetstück der Innenstadt automatisch in teuren Wohnraum umgewandelt wird. Eine lebendige Innenstadt braucht einen Mix aus Handel, öffentlicher Nutzung, erschwinglichem Wohnraum und Grünflächen.

 

Innenstadt und Wirtschaft

Forchheim: Marktplatz der Region - nicht Spielwiese der großen Handelsketten

Die Forchheimer Politik überlässt die Innenstadt weitgehend sich selbst und entwickelt stattdessen die Außenbereiche. Das ist verantwortungslos. Denn je mehr Supermärkte und Discounter sich am Rand ansiedeln, desto mehr Autoverkehr entsteht und desto hässlicher wird Forchheim an seinen Eingängen. Gleichzeitig verliert der vorhandene Handel, die Nahversorgung verschlechtert sich: vor allem in der Innenstadt, aber auch in den Stadtteilen. ...

Arbeitsplätze gehen in der Summe verloren. Die FGL hat auch deshalb einen zusätzlichen Discounter an der Unteren Kellerstraße von Anfang an abgelehnt. Stattdessen stellen wir uns die Innenstadt als liebenswerten, attraktiven Marktplatz der Region vor. Mit vielen Fachgeschäften, Lebensmittelhandel, hochwertigen kulturellen Angeboten und einer Atmosphäre zum Wohlfühlen und Bummeln. Darum hat sich die Stadtpolitik zu kümmern, schneller und wirksamer als bisher! Mit attraktiven Tiefgaragen und Parkhäusern, aber weniger ebenerdigen Parkplätzen und weniger Parksuchverkehr. Wir wollen, dass Hornschuchallee, Säumarkt, Paradeplatz und Bamberger Straße wieder lebendige Teile der Innenstadt werden, in denen ForchheimerInnen gerne leben, einkaufen und wohnen. Altes Krankenhaus, Hallenbad und Stadtgartenamt sind die letzten beplanbaren Filetstücke der Stadt. Dafür wollen wir zusammen mit den BürgerInnen anspruchsvolle Konzepte entwickeln, statt teuere Schubladengutachten einzukaufen oder die Nutzung von privaten Investoren diktieren zu lassen.

FGL wählen - für mehr Leben in der Innenstadt!

Stadträte

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