Bahngeschichten - die Fünfte

Mein persönliches Pendlerglück: Ein Blick ins Internet verheißt einen pünktlichen Regionalexpress von Forchheim nach Nürnberg um 7:47 Uhr - da heißt es schnell am Bahnhof zu sein, nicht dass ich noch nen pünktlichen Zug verpasse, weil ICH unpünktlich war (das hätte ich der DB nicht gegönnt!)

Doch weit gefehlt: rechtzeitig am Bahnhof angekommen (was nach Murphys Law schon für ne Verspätung spricht), zeigt die Informationstafel 10min Verspätung. Zur Abfahrtszeit verschwindet dann aber jegliche Information zum RE; stattdessen wird eine agilis-Bahn angekündigt. Da es weder Anzeige noch Lautsprecherdurchsagen gibt, wechsle ich den Bahnsteig zur bereitstehenden S1, nachdem ich mir durchgefroren die Beine in den Bauch stehen durfte. Sollen sie doch frieren und unwissend bleiben diese lästigen Beförderungsfälle!

Wie kommt man nun schneller nach Nürnberg? Mit der S-Bahn, oder dem "verschwundenen" Regionalexpress? Wieder einmal muß ich ob der nicht vorhandenen Information an der Tür zum Führerstand klopfen und den Lokführer der S1 fragen, ob er vor dem RE fahren darf - ja, darf er. Und macht er - pünktlich!

Bahngeschichten- die Vierte

Dank des über Tage andauernden Oberleitungs-Gaus zwischen Fürth und Nürnberg sorgte die DB für volle U-Bahnen bei der VAG gesorgt  (s. FOTO ). Wie viele andere Pendler und Reisende  durfte ich mich zusätzlich zu den Verzögerungen und Wartezeiten in völlig überfüllte U-Bahnen zwängen.

Die  Informationspolitik der DB

Bahngeschichten - die Dritte

Von netten Busfahrern und unangekündigten Feierabendüberraschungen

Ob des zu erwartenden Staus vor der Eisenbahnbrücke sind die Chancen, mit dem Bus zur Hauptverkehrszeit rechtzeitig an den Bahnhof zu gelangen, sehr gering, bis gar nicht vorhanden. Allerdings hat man eine einigermaßen gute Chance, die S1 Abfahrt 08:04 zu erreichen, wenn man einen der vielen Busse nimmt, die vornehmlich für die Schüler eingesetzt werden - nur halten diese nicht am ZOB; deshalb

Bahngeschichten - die Erste

Als stolzer Besitzer zweier Reisegutscheine a 10 Euro entscheide ich mich bei der Frage, wie ich von München nach Forchheim komme, natürlich gegen den Flix Bus und versuche einen ICE zu buchen.

Der Versuch die Gutscheine bei der Buchung einzulösen endet allerdings mit der Meldung, der Vorgang wäre wegen eines nicht näher spezifizierten Fehlers abgebrochen worden.

Der nächste Buchungsversuch klappt reibungslos, allerdings erhalte ich die Information, dass die Gutscheine nicht berücksichtigt werden konnten, da sie schon eingelöst worden wären.

Die Mail  an den Sauhaufen von der Bahm können wir hier leider nicht veröffentlichen ...

Bahngeschichten - die Zweite

... nach der Buchungsfrechheit von gestern, kommt heute bereits das nächste Bahnerlebnis.

Der Regionalexpress nach Nürnberg Abfahrt  7:20  fällt aus. Der nächste um 7:47 wird mit 15min Verspätung angekündigt -

 

Die Brücke ist auf! !

Bahnchef Grube war leider wegen der überraschend schnellen Öffnung verhindert und Minister Herrmann steckte im Stau.

Wir wissen zwar nicht, ob es auch ohne unsere erste Eröffnungsparty am letzten Freitag so schnell gegangen wäre, aber es ist zu vermuten, dass das Medienecho auf unsere Aktion den Druck im Kessel doch etwas erhöht hat. So freuen wir uns, dass wir wenigstens kleine Beiträge zu einer Verbesserung der Lebenssituation in Forchheim leisten können.

Einladung

Liebe Freunde, Bahnkunden und Mitbürger,

Schilda ist überall, auch in Forchheim. Mit der Schließung der Bahnunterführung Anfang August sollte eigentlich Mitte August die Fußgängerbrücke fertig sein, damit man von Osten her zu den Bahnsteigen gelangen kann. Tatsächlich war sie kurz nach Zuschütten der Unterführung fertig – kann aber bis heute nicht benutzt werden. Wir wollen aber nicht kleinlich sein und die Brücke quasi als Werk feiern,

• auch wenn sie bis heute (aus mir nicht im Detail bekannten Gründen) nicht geöffnet ist

• auch wenn man bis heute nur mit einem riesigen Umweg über die Autobrücke Bayreuther Straße zu den Zügen kommt

• auch wenn bis heute kein Termin für die Öffnung bekannt ist

• auch wenn die Bahn auf Anfragen nicht reagiert, bzw. sich nicht festlegt.

Aufruf: Wir feiern jeden Freitag um 16.30 Uhr – solange bis die Brücke tatsächlich eine Brücke wird, also offen ist. Treffpunkt: Bahnhof/Bahnsteig Gleis 2 (nur von Westen zu erreichen!!!) Los geht`s: Freitag 4.11.2016 , wie gesagt, 16.30 Uhr.

Bitte gebt dieses Date über jeden verfügbaren Kanal weiter (mail, facebook, twitter, Flaschenpost etc.). Wenn sich am Bahnhof was rührt, wird sich auch die Bahn rühren! Verantwortlich für den Aufruf: 2 treue, begeisterte, bisweilen frustrierte Bahnkunden

Emmerich Huber und Steffen Müller Eichtmayer

Tel. 09191/7169722 u 0177 7397433

EILT: Einwendungen gegen die Ostspange nur noch bis 2.Mai

Die Bürgerinitiative BIWO weist nochmals darauf hin, Eingaben zu machen, um die Ostspange aus dem erweiterten Bedarf des Bundesverkehrswegeplans mit Planungsrecht zu streichen.

Unter folgendem Link kommen Sie zur Öffentlichkeitsbeteiligungs-Internetseite des Verkehrsministeriums. Die Beteiligungsphase läuft nur vom 21.März 2016 bis 2. Mai 2016:

http://www.bmvi.de/DE/VerkehrUndMobilitaet/Verkehrspolitik/Verkehrsinfrastruktur/Bundesverkehrswegeplan2030/StellungnahmeAbgeben/stellungnahme_node.htmlTeilnehmen


Es kann auch eine Briefvorlage benutzt werden.

Die BIWO mit Ihrem Vorsitzenden Heinrich Kattenbeck bittet im Freundes-und Bekanntenkreis darauf hinzu wirken, jeden nur erdenklichen Ansatz zur objektiven Prüfung  in einer Stellungnahme an das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, (MBVI) Referat G 12, Invalidenstraße 44, D-10115 Berlin, Stichwort: BVWP 2030 bis zum 2.5.2016 zu senden.

Für Hilfestellungen zur Formulierung unbürokratisch e-mail schreiben an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder anrufen 09191-797822.


Folgende Aspekte sind von Relevanz und können als Stellungnahme eingereicht werden (Sammlung des Arbeitskreises der BIWO):

Es brauchen keine großen Abhandlungen zu sein, ein oder zwei persönliche Sätze reichen. 

z.B

........ Ich bitte Sie das Nutzen Kosten Verhältnis ist zu überprüfen, weil nach dem demographischen Wandel der Pendlerverkehr und damit  das Verkehrsaufkommen aus der Fränkischen Schweiz zur Metropolregion Nürnberg eher weniger als mehr wird........  

Wehret den Anfängen

In der Haupt-, Personal- und Kulturausschusssitzung am 14.4.2016 versuchte die CSU Fraktion , nicht ganz unerwartet, den neu gewählten OB Kirschstein erstmals in die Mangel zu nehmen. Ganz im Gegensatz zur CSU, die in der Ostspange das Ei des Kolumbus zur Lösung der Forchheimer Verkehrsprobleme sieht, hatte er sich im Wahlkampf als einziger Kandidat eindeutig gegen die Ostspange positioniert.

Nun konfrontierte ihn die CSU im HPK zusammen mit dem Bürgerblock und den Freien Wählern, von deren Farktionsvorsitzenden Manfred Hümmer die ganze Aktion ausging,  mit der Forderung, er müsse nun eine "Resolution des Stadtrates aus dem Jahr 2012", in der ein eindeutiges Votum für die Notwendigkeit der Ostspange festgeschrieben wurde, in das Beteiligungsverfahren zur Ostspange einbringen, um die Realisierung zu beschleunigen.

siehe dazu auch den Beitrag in der NN vom 18.4.

Tatsache ist, dass es in der  Stadtratssitzung von 2012 und auch in den davor geführten Diskussionen im Planungs- und Umweltausschuss nicht um die Frage ging, "ob eine Ortsumgehung grundsätzlich erforderlich ist, sondern um die technische Betrachtung, welche Linienführung in die jeweilige Gemeinde am meisten geeignet ist." (wörtlich zitiert aus dem Protokoll des PLUA vom 18.06.2012)

Dieser nüchterne Verwaltungsakt kann nicht zu einer Art Petition des Stadtrates hochstilisiert werden.

Die Tatsache, dass er - trotz seiner Ablehnung der Ostspange- von der Mehrheit der Bürger ins Amt gehoben wurde ist genauso wie der Beschluss, diese Baumaßnahme nicht in den vorrangigen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes aufzunehmen, ein deutliches Indiz dafür, dass die Argumente der Gegner mehrheitsfähiger sind als die CSU es sich vorstellen kann.

Statt politischer Ränkespiele ...

Für ein intelligentes Verkehrskonzept

Die Verkehrsbelastung in Forchheim ist zu hoch: Stau im Berufsverkehr und Parksuchverkehr in der Innenstadt erzeugen Lärm und Abgase und schaden Mensch und Umwelt. Wir möchten deshalb die Innenstadt vom PKW-Verkehr entlasten und den Verkehr beruhigen, um die Wohn- und Aufenthaltsqualität zu steigern.

Bürgerinnen und Bürgern, die kein Auto besitzen oder sich bewusst dagegen entscheiden, jeden Weg mit dem Auto zurückzulegen, haben ein Recht auf bessere Alternativen. Dazu zählen ein attraktiverer Busverkehr mit mehr Haltestellen und eine kürzere Taktzeit in den Stoßzeiten, um überfüllte Busse zu vermeiden und zusätzlich zur S-Bahn auch den Regionalexpress der Bahn einzubinden. Dazu zählt auch der Ausbau der Park&Ride-Parkplätze am Bahnhof sowie an den Autobahnanschlussstellen, um den Wechsel auf die Schiene attraktiver zu machen und Fahrgemeinschaften zu fördern.

Wir möchten, dass Forchheim fahrrad- und fußgängerfreundlicher wird. Das bedeutet ein dichtes Netz von sicheren Fahrradwegen, wettergeschützte Fahrradstellplätze und eine Ladestation für Elektrofahrräder sowie Ampelschaltungen, die besser auf Radfahrer und Fußgänger abgestimmt sind.

Beim Ausbau der ICE-Strecke muss die Stadt auf bestmöglichen Lärmschutz pochen und auf dem S-Bahn-Halt Forchheim-Nord sowie barrierefreien Gleiszugängen bestehen.

Stellen Sie am 16.3. die Signale auf Grün für umweltfreundliche und zukunftsfähige Verkehrskonzepte!

Stadträte

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