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Ziele

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Forchheim ist eine schöne Stadt, der es wirtschaftlich nicht schlecht geht. Beste Voraussetzungen, sich um Lebensqualität und Zukunftsfähigkeit zu kümmern! Genau das tun Stadtrat und Oberbürgermeister zu wenig. In einer Mischung aus Weiterwurschteln ("hammer immer scho so gmacht") und Untätigkeit vernachlässigt die Mehrheit den Schutz von Natur, Umwelt und Ressourcen und nimmt ihre Verantwortung für das Klima nicht wahr. In der Wirtschaftspolitik fehlt eine Vision, dabei hätte Forchheim allerbeste Chancen, sich zu profilieren. Und die Armen bleiben auf der Strecke, weil Sozialpolitik ein Randthema ist.
Ein Grund für die Lähmung: CSU, FW und Junge Bürger/FDP halten im Stillstand zusammen. Die FGL ist die einzige wirkliche Opposition: Wir schauen der Stadtspitze auf die Finger und bringen die notwendige Kritik. Wir mahnen neue, bessere Konzepte an und stehen für eine echte Beteiligung der Forchheimer BürgerInnen. Damit das auch wirkt, wollen wir mehr Stadtratsmandate. Grüne Ideen brauchen mehr Gewicht. Deshalb treten wir mit einer starken Liste an. Wir bieten eine andere Politik.

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Wofür wir uns einsetzen werden, lesen Sie in den folgenden Beiträgen.

Was Sie von unserer Politik erwarten dürfen

  • Für mehr Demokratie und Transparenz im Rathaus

    Keine Frage: In Forchheim liegt zu viel Macht in zu wenigen Händen. Wir stehen für eine Politik, in der alle wichtigen Fragen öffentlich diskutiert werden und die Sachargumente auf den Tisch kommen. Wir fordern im Stadtrat ein, dass betroffene Bürgerinnen und Bürger sich daran beteiligen können. Wir wissen, dass die CSU-Mehrheit das bewusst anders macht. Und dass sie dabei oft von den meisten anderen Parteien und vermeintlich „freien Gruppierungen“ unterstützt wird. Umso wichtiger ist eine starke Forchheimer Grüne Liste. Denn unsere KandidatInnen haben das starke Kreuz, Transparenz und Demokratie einzufordern, Widerspruch gegen einsame OB-Entscheidungen offen auszusprechen und Mauscheleien aufzudecken. Mehr Demokratie: Das beginnt mit bürgerfreundlicheren Sitzungszeiten und damit, dass endlich Tagesordnungen und Sitzungsunterlagen rechtzeitig im Internet veröffentlicht werden. Mehr Demokratie: Das gibt es nur mit einem starken Gegengewicht zur CSU.

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  • Energie und Klima

  • Für die Energiewende vor Ort

    Wir stehen für mehr Konsequenz bei der Energiewende. Denn Forchheim hat Nachholbedarf. 17 Prozent des Energiebedarfs kommen von den Regenerativen – weniger als im Bundesdurchschnitt. Stärken Sie Forchheim mit grüner Politik. Denn Energiewende bedeutet nicht das von Lobbyisten beschworene Windrad am Walberla. Energiewende in Forchheim bedeutet: Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden, Bürgergenossenschaften für regenerative Energien, viele kleine, konkrete Schritte. Die Stadtwerke sind auf dem Weg zur Energiewende. Grüne Politik hat sie auf den Weg dorthin gebracht. Ja, darauf sind wir ein bisschen stolz. Anders als mit Energiesparen und regenerativen Energien sind die Herausforderungen der Energiepolitik aber auch nicht zu leisten. Energiewende ist wirtschaftlich! Regionale Energieversorgung ist umweltfreundlich und hält Wirtschaftskraft in der Region. Wer die Energiewende vor Ort schafft, braucht auch keine gigantischen Stromautobahnen und kann die Energiepreise niedrig halten. Stärken Sie Forchheim! Setzen Sie am 16.3. Ihr Kreuz für Grün!

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  • Für ein wirtschaftlich starkes Forchheim

    Forchheim befindet sich in einer „Sandwich-Lage“ zwischen Bamberg und den Großstädten Nürnberg, Fürth und Erlangen. Mit einem reinen Wachstum in die Fläche ohne Rücksicht auf Natur, Landschaft und Stadtbild wird Forchheim langfristig nicht erfolgreich sein. Forchheim sollte deshalb mehr bieten als gesichtslose Lager- und Gewerbehallen mit überbreiten Zufahrtsstraßen, Tankstellen und Schnellimbissen. Forchheim braucht eine kluge Wirtschaftspolitik, die auch die weichen Standortvorteile nutzt und auf einen ausgewogenen Mix an Branchen mit einer vielfältigen Arbeitsplatzstruktur setzt. Dabei ist auch die Zusammenarbeit mit benachbarten Kommunen wichtig, um einen Konkurrenzkampf zu vermeiden. Wir möchten ökologisch und sozial verantwortliche Unternehmen gewinnen, die langfristig und nachhaltig ausgerichtet sind. So vermeiden wir Flächenverbrauch und Leerstand in der Zukunft. Eine gute regionale Vernetzung stärkt die Wirtschaftskraft in der Region und sichert Arbeitsplätze auch im Umland. Qualität, nicht bloße Quantität macht Forchheim stark – heute, morgen und auch für die nächsten Generationen!

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  • Für eine lebendige Innenstadt

    Wer liebt sie nicht, unsere schöne, historische Innenstadt! Wir wollen noch mehr daraus machen: den lebendigen Marktplatz der Region, mit vielen Fachgeschäften, Lebensmittelhandel und hochwertigen Freizeit- und Kulturangeboten. Die Innenstadt soll zum Wohnen attraktiv sein, aber auch zum Bummeln und Genießen.Die FGL setzt sich deshalb dafür ein, dass die Innenstadt, ihre Gastronomie und ihre Geschäfte  noch besser zu Fuß, mit dem Fahrrad und dem Bus erreichbar wird und dass der viele Straßen störende Parksuchverkehr genauso wie das Schaufahren mit PS Boliden zurückgeht. Dazu braucht es ein durchdachtes Gesamtkonzept mit attraktiven Tiefgaragen und Parkhäusern, aber weniger ebenerdigen Parkplätzen und leiseren Bussen.Nur dann können sich die derzeit brachliegenden Plätze besser entwickeln. Bamberger Straße, Hornschuchalle, Säumarkt und vor allem Paradeplatz wollen wir wieder zu lebendigen Teilen der Innenstadt machen: mit mehr Grün und mehr Marktständen oder Markthallen.Voraussetzung für eine lebendige Innenstadt ist aber, dass die Ansiedlung von Handel am Stadtrand begrenzt wird. Wichtig ist uns auch, dass nicht jedes frei werdende Filetstück der Innenstadt automatisch in teuren Wohnraum umgewandelt wird. Eine lebendige Innenstadt braucht einen Mix aus Handel, öffentlicher Nutzung, erschwinglichem Wohnraum und Grünflächen.  

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  • Für eine Stadt reich an Kultur

    Forchheim hat kulturellen Nachholbedarf – wir helfen aufzuholen! Dazu unterstützen wir die Einrichtung eines Kulturamts, das alle kulturellen Angebote in der Stadt koordiniert und weiterentwickelt sowie Kulturschaffende aller Art unterstützt. Zu dessen Aufgaben zählt die langfristige Sicherung des von Ehrenamtlichen getragenen Jungen Theaters mit seinem vielfältigen Angebot ebenso wie eine ausreichende Personalausstattung der Kaiserpfalz, um deren Potenzial weiter auszubauen. Ziel der FGL ist auch die Einrichtung eines angemessenen Bürger-Kulturzentrums für Kunstschaffende und Vereine mit variablem Platz von 200 bis zu 600 Plätzen. Die FGL steht auch für einen sorgsamen Umgang mit der Stadtgeschichte und ihren Denkmälern. Eine Erinnerungskultur bewahrt das Schöne und rückt auch historische Schattenseiten ins Bewusstsein. Dazu zählt die Geschichte der Juden in Forchheim, auf die die Stadt mit sogenannten „Stolpersteinen“ hinweisen könnte.Am Standort der ehemaligen Synagoge in der Wiesentstraße sollte es einen Erinnerungsort geben. Kultur bringt Leben und Phantasie in die Stadt. Vielfältige Kulturangebote steigern den Freizeitwert für Einwohner und Gäste und sind damit auch ein Standortfaktor, den Forchheim gegenüber den großen Städten in der Region in die Waagschale werfen kann. Mit den Ideen der FGL wird Forchheim kulturell reicher!

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  • Für ein intelligentes Verkehrskonzept

    Die Verkehrsbelastung in Forchheim ist zu hoch: Stau im Berufsverkehr und Parksuchverkehr in der Innenstadt erzeugen Lärm und Abgase und schaden Mensch und Umwelt. Wir möchten deshalb die Innenstadt vom PKW-Verkehr entlasten und den Verkehr beruhigen, um die Wohn- und Aufenthaltsqualität zu steigern. Bürgerinnen und Bürgern, die kein Auto besitzen oder sich bewusst dagegen entscheiden, jeden Weg mit dem Auto zurückzulegen, haben ein Recht auf bessere Alternativen. Dazu zählen ein attraktiverer Busverkehr mit mehr Haltestellen und eine kürzere Taktzeit in den Stoßzeiten, um überfüllte Busse zu vermeiden und zusätzlich zur S-Bahn auch den Regionalexpress der Bahn einzubinden. Dazu zählt auch der Ausbau der Park&Ride-Parkplätze am Bahnhof sowie an den Autobahnanschlussstellen, um den Wechsel auf die Schiene attraktiver zu machen und Fahrgemeinschaften zu fördern. Wir möchten, dass Forchheim fahrrad- und fußgängerfreundlicher wird. Das bedeutet ein dichtes Netz von sicheren Fahrradwegen, wettergeschützte Fahrradstellplätze und eine Ladestation für Elektrofahrräder sowie Ampelschaltungen, die besser auf Radfahrer und Fußgänger abgestimmt sind. Beim Ausbau der ICE-Strecke muss die Stadt auf bestmöglichen Lärmschutz pochen und auf dem S-Bahn-Halt Forchheim-Nord sowie barrierefreien Gleiszugängen bestehen.Stellen Sie am 16.3. die Signale auf Grün für umweltfreundliche und zukunftsfähige Verkehrskonzepte!

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  • Natürlich FGL - Ökologie vor planlosem Wachstum

    Forchheims Bäume und Grünflächen werden ständig weniger! Der exzessive Flächenverbrauch fordert seinen Tribut! Wir protestieren, wenn Stumpf&Co. wieder einmal mit der Motorsäge anrücken. Für uns gehören Parks, Hecken und Obstwiesen zur Stadt, gerade am Rand zwischen Bebauung und Wald. Die CSU setzt alles daran, die Hänge im Interesse weniger Grundbesitzer weiter zu bebauen. Das lehnen wir entschieden ab und fordern, Baulücken zu schließen, statt weiter nach außen zu wuchern! Und wenn neue Flächen erschlossen werden, muss dies möglichst schonend geschehen! Niemand hat einen Rechtsanspruch auf Bauland, vor allem nicht in den ökologisch wertvollsten und sensibelsten Gebieten. Aber wir alle und unsere Kinder (und nicht nur Privilegierte) haben ein Recht auf stadtnahe Erholung und intakte Natur. Wir haben in den letzten Jahren genügend Baugebiete ausgewiesen. Die gilt es jetzt zu bebauen. Ein Ende haben muss auch das planlose Wachstum im Süden der Stadt: Kein Gewerbebrei vom EZB bis nach Baiersdorf! Das Regnitztal verträgt keine endlose Verschandelung, vor allem nicht, wenn damit immer mehr Verkehr, aber nur sehr wenige neue Arbeitsplätze verbunden sind (s. S. 8-11). Die Bodenversiegelung muss gestoppt werden, auch in Forchheim: Mit Starkregenereignissen wie Ende Juli 2007 ist in Zukunft vermehrt zu rechnen. Gleichzeitig werden die Sommer aber trockener

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  • Für eine sozial gerechte Stadt

    Wir möchten in einer Stadt leben, der es wirtschaftlich gut geht und in der alle BürgerInnen am Leben ihrer Stadt teilnehmen können – also auch an Bildung, Sport und Kultur und Mobilität.In Forchheim gibt es Kinder, Frauen und Männer (gerade auch ältere), die sehr geringe finanzielle Mittel zur Verfügung haben. Die Not hat dabei viele Gesichter. Sie ist oft verdreckt und nicht auf einen Stadtteil beschränkt.Die FGL will die Betroffenen mit einer städtischen Anlaufstelle gezielt unterstützen. Dort sollen sie individuelle Beratung und Betreuung bekommen. Grundlage städtischer Sozialpolitik sollte ein jährlicher Forchheimer Armutsbericht sein. Ein Gesamtüberblick über die soziale Lage in der Stadt ist Voraussetzung für effektive Hilfe. Aufgabe der Stadt ist es aber auch, soziale Schieflagen ins Lot zu bringen und negative Auswirkungen der von sozialer Kälte geprägten Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik des Bundes wenigstens zu mildern.  ... für Kinder, Jugendliche und Familien Unsere Zukunft sind die Kinder, und nur eine kinderfreundliche Stadt ist auch eine zukunftsfähige Stadt. Wir Grüne wollen Kinder und Jugendliche deshalb in den Mittelpunkt unserer politischen Arbeit rücken. Dazu gehört es, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern, insbesondere durch bessere Kinderbetreuung und den Ausbau von Ganztagsschulangeboten. Die FGL setzt sich für einen flächendeckend schnellen und hochwertigen

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