Unser Direktkandidat für den Landtag

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Anmerkungen zu Söders "Belehrungsdemokratie"

Kommentar von Emmerich Huber, Grüner Direktkandidat im Landkreis Forchheim

Leben wir in einer „Belehrungsdemokratie“

Das behauptete jedenfalls unser „Landesvater“ Markus Söder im Morgenmagazin vom 21. Juni 2018. Was meint er damit?

18 06 25 huber2 previewDaß Grüne und andere die Sorgen und Ängste der Menschen nicht ernst nehmen und sie belehren, Ihre Ängste seien unberechtigt. Alles klar? Söder ist im Wahlkampf – und ziemlich in Panik. Seine Strategie und die der CSU (wie auch der AfD) ist einfach, sie lautet „FÜRCHTET EUCH“. Fürchtet Euch vor Kriminalität, vor Islamisten, überhaupt vor dem Islam, vor Linken – und vor allem vor Flüchtlingen und Asylbewerbern. Daß Kriminalität, vor allem Schwerverbrechen klar rückläufig sind, daß nur noch wenige Flüchtlinge kommen, daß die ganz überwiegende Mehrheit der Moslems, wie auch Angehörige anderer Religionen, ganz normal hier leben, interessiert nicht. Angst ist der Treibstoff seiner Regierung und seiner Kampagnen. Jede und jeder, die, bzw. der  sich dagegen stellt, ist der Feind. Das Grüne „Politik wird aus Mut gemacht“ und das urchristliche „fürchtet Euch nicht“ untergraben Söders Strategie. Wer den von der CSU ausgerufenen „Unrechtszustand“, die behauptete Gefährdung unseres Rechtsstaates und unserer Lebensgrundlagen durch Flüchtlinge kritisch hinterfragt, oder gar widerlegt, wird gnadenlos diskreditiert. Wie sagte schon Michael Moore (bowling for colmbine): „wenn es einer Regierung gelingt, der Bevölkerung genügend Ängste zu vermitteln, nimmt sie beinahe jede Einschränkung von Freiheit und Rechten mit Begeisterung hin und huldigt dem „Beschützer“.

Was tun? Nicht nachgeben, dagegenhalten, aufklären, mit Fakten, Fakten und nochmal Fakten – und das laut und deutlich. Die Angstmacher und Vereinfacher bei  jeder Gelegenheit mit Fakten stellen – und, die Hetzer ächten.