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Die Forchheimer Grüne Liste (FGL) bedankt sich bei Ihren Wählerinnen und Wählern für die Unterstützung bei der Kommunalwahl. Einige Aktive der FGL verschönerten am Samstag ihre Großflächenplakate mit einem grünen „DANKE“. „Es ist Klasse, dass wir unser Ergebnis in Forchheim trotz des aktuellen Landes- und Bundestrends noch verbessern konnten“, zeigten sich die WahlkämpferInnen erfreut. „Wir sind uns bewusst, dass das positive Feedback im Wahlkampf, die Anerkennung für die Kampagne „Ein starkes grünes Kreuz für Forchheim“ und das Wahlergebnis Bestätigung und Auftrag zugleich sind,

auch in den kommenden sechs Jahren konsequente und hartnäckige grüne Politik im Forchheimer Stadtrat zu machen“, fasst Prechtel die Stimmung der neu gewählten Fraktion zusammen.

Natürlich wurde innerhalb der FGL in den vergangenen Tagen auch die Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters ausführlich diskutiert, ...

schließlich gäbe es erstmals seit Jahren eine Chance auf den Wechsel an der Spitze des Rathauses. Im kleinen Kreis hatte ein Gespräch zwischen FGL-VertreterInnen und dem SPD-Kandidaten Dr. Uwe Kirschstein stattgefunden, um das Kirschstein gebeten hatte. Die Atmosphäre sei positiv und von dem Wunsch auf eine engere Zusammenarbeit im künftigen Stadtrat geprägt gewesen. Die FGL-VertreterInnen erkannten an, dass Kirschstein den grünen Themen gegenüber, wie der deutlichen Verringerung des Flächenfraßes, dem Stopp des Ausverkaufs von städtischen Grün- und Spielflächen, dem Schutz der wertvollen Hänge und wirksamer Schritte für den Klimaschutz, sehr aufgeschlossen sei. Auch hinsichtlich konkreter Maßnahmen für die Belebung und Attraktivitätssteigerung der Innenstadt zeigte sich Kirschstein offen.  

„Wir gehen davon aus, dass unsere Wählerinnen und Wähler selbst einschätzen können, bei welchem der OB-Kandidaten ökologische und soziale Themen den höheren Stellenwert haben“, formuliert Mayer die „Wahlempfehlung“ der FGL. Die FGL-Stadträtin Edith Fießer ergänzt, dass Forchheim eine demokratischere Kultur brauche. Die Äußerung von OB Stumpf, er wolle die nächsten  sechs Jahre nutzen, um seinen Nachfolger einzuarbeiten, zeige die überkommene CSU-Haltung: Ämter würden als Erbansprüche gesehen und es gehe der CSU mehr um die Sicherung der eigenen Macht und um Postengeschachere, als um eine demokratische Politik.

Deshalb fordert Annette Prechtel – unabhängig vom Ausgang der Stichwahl –  einen fairen Umgang der CSU-Fraktion und ihren Mehrheitsbeschaffern mit den anderen Fraktionen und Gruppierungen im künftigen Stadtrat. So müsse die Besetzung der Ausschüsse die Sitzverteilung im Stadtrat adäquat widerspiegeln und es dürften keine verzerrten Machtverhältnisse gebildet werden.  Zwar hätten sich die Mehrheitsverhältnisse insgesamt noch nicht wesentlich verändert, aber das alleinige Durchregieren der CSU sei immerhin abgewählt worden, so die FGL in ihrer Pressemitteilung.

 

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