PM Parkplatz Kellerwald

Grüne gegen oberen Kellerwald-Parkplatz

Die Forchheimer Grünen wenden sich ganz entschieden gegen den von den beiden Stadtratsmitgliedern des FBF geforderten zusätzlichen Parkplatz am Oberen Kellerwald. Emmerich Huber, Sprecher der Grünen, hält das Vorhaben für eine ausgesprochene Schnaps-, bzw. Bier-Idee, geht aber davon aus, dass der Antrag des FBF dennoch ernst gemeint ist, denn offensichtlich wurden in der Verwaltung bereits Planungen in Richtung einer Parkplatzfläche für etwa 80 Pkw aufgenommen, ohne daß der Stadtrat oder ein Ausschuß bisher damit befaßt waren. Lächerlich und ärgerlich finden die Grünen auch teilweise die Begründung des Vorhabens, nämlich u.a. das Ziel einer Eintragung des Kellerwaldes als größten Biergarten im Guinness-Buch. Für so einen Gag wertvollen Naturraum zerstören zu wollen, halten sie schlicht für absurd und unverantwortlich. FGL-Stadträtin Edith Fießer weist darauf hin, daß das Waldstück gleich mehrfach geschützt ist, nämlich u.a. als Naturpark, Landschaftsschutzgebiet, Bann-, Erholungs- und Klimaschutzwald. Außerdem siedelten dort geschützte Tier- und Pflanzenarten.

Abgesehen von diesen eher formalen Hindernissen wenden sich die Grünen auch massiv gegen die Vorstellung, immer

Haushaltsrede 2017

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrter Herr Kämmerer und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtkämmerei, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!

Der Haushalt 2017 ist überschattet von einer Neuverschuldung von beinahe 8 Mio. Euro.

Eine ähnliche Zunahme der Schulden war zuletzt durch das Königsbad zu verzeichnen.

Wir haben ein strukturelles Problem: der Forchheimer Haushalt ist chronisch unterfinanziert!

Und das lässt sich weder durch eine Gebührenerhöhung im Königsbad, am Friedhof oder in der Stadtbücherei noch durch eine Streichung von JeKi ausgleichen!!!

Soll der ÖPNV dafür geopfert werden? Dann schon lieber die Brötchentaste - aber die allein wird den Haushalt auch nicht retten!

Insofern ist es völlig unzureichend, wenn die Kämmerei als einzige kleine Versuche, die Besorgnis erregende Haushaltssituation aufzubessern, im November eine Erhöhung der Eintrittspreise im Königsbad und der Friedhofsgebühren, und im Februar die Streichung JeKi, ÖPNV und Brötchentaste vorschlägt!

Welche Summen hätte das erbracht?

Pulse of Europe auch in Forchheim?

 

Pulse of Europe ist eine in Frankfurt gegründete Bürgerinitiative, die einen Beitrag dazu leisten will, dass es nach Trump, Brexit und immer lauter krakelenden Pegida-Nationalisten auch weiterhin ein vereintes, demokratisches Europa gibt – ein Europa, in dem die Achtung der Menschwürde, die Rechtsstaatlichkeit, freiheitliches Denken und Handeln, Toleranz und Respekt selbstverständliche Grundlage des Gemeinwesens sind! Die Initiative ruft zu Kundgebungen auf, bei denen Promis, vor allem aber auch Bürger Ihre Meinung zu und ihre Motivation für Europa sagen können. Wichtig ist besonders die Überparteilichkeit und, daß es nicht Protest gegen etwas ist, sondern Begeisterung für etwas, nämlich für unser Europa.

Die Bewegung gibt es inzwischen in 12 Europäischen Staaten und am 9. April 2017 brachte Sie in 92 Städten mehrere 10.000 Menschen auf die Straßen – u.a. ca. 100 Leute auch in Bayreuth auf den La-Spezia-Platz, zwischen 6 großen Europa-Fahnen. Die Kundgebung ist dort

CSU wird Klimaschutzpartei!

„Die FGL-Stadtratsfraktion wird kritisch verfolgen inwieweit die CSU-Fraktion im Forchheimer Stadtrat ihren Worten in Bezug auf den Klimaschutz Taten folgen lässt.“ So kommentiert die grüne Fraktionsvorsitzende Annette Prechtel eine Pressemitteilung der CSU-Fraktion zu deren Beitritt zur neu gegründeten Klima-Allianz.

 Es sei schon viel, wenn die CSU-Fraktion laut eigener Pressemitteilung Wert lege auf „nachhaltigen Umweltschutz, einen sinnvollen Ausbau energetischer Sanierungs­maßnahmen und regenerative Energiesysteme“, so die FGL-Fraktion weiter. Allerdings habe die CSU-Stadtratsfraktion bei der jüngsten Stadtratsentscheidung zum Thema regenerative Energie bewusst gegen den Klimaschutz und für fossile Energie gestimmt. Der im Herbst 2016 im Stadtrat gefasste Beschluss, die sanierte Adalbert-Stifter-Schule künftig mit Hackschnitzelwärme aus dem nahen Biomassewerk im Forchheimer Norden zu versorgen, wurde auf Betreiben der CSU-Mehrheit im vergangenen Dezember gekippt und stattdessen eine Gasheizung beschlossen.

 „Dass sie vom Klimaschutz redet

HILF MIT!

Liebe Baumfreunde,

 die alte, 1924 gepflanzte  Hindenburg Linde,  auf dem Kirchplatz von Burk war wohl krank und wurde Anfang des Jahres 2017 überraschend gefällt. Wir engagieren uns dafür, dass eine neue Linde gepflanzt wird. Dies wurde vom Gartenbauamt zugesagt! Damit ein ordentlicher Baum gepflanzt werden kann, hat sich die FGL entschlossen, diesen zu finanzieren. Der Baum wird ca. 1.000 Euro kosten. Pflanzung und Bodenuntersuchung (warum krankte die Linde?) übernimmt die Stadt.

Deswegen ergeht hier ein SPENDENAUFRUF
 Jeder Betrag ist willkommen. Spenden bitte an:

Grüne Forchheim/FGL, Konto/ IBAN: DE 07 7706 9461 0001 8781 74    Zweck: Hindenburglinde

Da die Spende formal eine Parteispende ist, bekommt Ihr über die Steuer 50% erstattet, d.h., eine Spende von z.B. 100 Euro kostet Euch tatsächlich nur 50 Euro
(Für die Steuer reicht bis 50 Euro der Überweisungsträger/Kontoauszug ab 50 Euro stellen wir eine Spendenbescheinigung zu)

 

 

 

MACH MIT

STOPP GLYPHOSAT

obwohl Glyphosat von der Weltgesundheitsorganisation als erbgutverändernd und "wahrscheinlich krebserregend" eingestuft wird, ist der Unkrautvernichter das am häufigsten eingesetzte Ackergift der Welt. 2017 wird darüber entschieden, ob Glyphosat in Europa für weitere 15 Jahre zugelassen wird, oder von den Äckern verschwindet. Mit einer Europäischen Bürgerinitiative fordern das Umweltinstitut und weitere Organisationen die EU-Kommission auf, Glyphosat endlich zu verbieten und uns insgesamt besser vor gefährlichen Pestiziden zu schützen.
Damit die Europäische Bürgerinitiative erfolgreich ist, müssen mindestens eine Million Unterschriften zusammenkommen. Unsere ist schon dabei.
Hier kannst auch Du mitmachen:
https://www.umweltinstitut.org/stop-glyphosat


Wir haben es satt

Unter dem Motto “Wir haben es satt” demonstrierten am Samstag 21.1.2017 auch die Forchheimer Grünen, angeführt von 130 Bulldog-Fahrern, zusammen mit fast 20.000 Bürger gegen Fehlsteuerungen in der Landwirtschaft. Zur Fahrt nach Berlin hatte die Kreisgruppe des Bund Naturschutz einen Bus organisiert. Los ging`s um 5 Uhr früh am Bahnhof Forchheim, dann von ca. 10.30 bis 16.30 Uhr gut 6 Stunden Aktion bei Temperaturen um die null Grad und wieder retour kurz nach 22 Uhr. “Viel Aufwand, hinsichtlich 900 Km Fahrt nicht gerade ökologisch und auch wegen der Kälte ganz schön hart - aber

NPD verfassungsfeindlich

Am 17.1.2017 ist das Urteil im NPD-Verbotsverfahren gefallen. Das Bundesverfassungsgericht hat die NPD NICHT verboten.

Darüber mögen viele enttäuscht sein, man hört auch schon erste Gerichtsschelte (z.B. Riexinger von “Die Linke”), aber das Urteil war so vorhersehbar. Nicht umsonst hat von den 3 möglichen Antragstellern (Bundesregierung, Bundestag, Bundesrat) nur die Ländervertretung den Verbotsantrag gestellt, während Bundestag und Regierung dies abgelehnt haben. Grundsätzlich spielen Parteien verfassungsmäßig verankert in Deutschland eine wichtige Rolle und ein Verbot ausschließlich durch das BVG ist nur möglich, wenn das zur Verteidigung der demokratischen Grundordnung erforderlich ist – sehr hohe Hürden also. Ich halte das Urteil für zumindest gut vertretbar und in seiner Begründung für äußerst hilfreich.

Kurz zusammengefasst

Weihnachten im Asylbewerberheim

16 12 23 Xmas ABHGudrun Winter, die sich schon seit langem sehr in der Flüchtlingsarbeit engagiert und Emmerich Huber spielten bei den Asylbewerbern in der Bamberger Straße ein wenig Christkind und brachten ein paar weihnachtliche Gaben, wie Plätzchen, Nüsse, Obst und Schokoleckereien.  Beide waren beeindruckt von der Herzlichkeit und Dankbarkeit der Menschen und sie waren überrascht von deren Vorbereitungen. Sie waren nämlich nicht nur eifrig am Pizza backen, sondern hatten auch einen Tisch feierlich gedeckt und sogar einen Christbaum aufgestellt, den Gudrun dann mit den Asylbewerbern schmückte. Da steht Weihnachten wirklich nichts mehr im Wege und man hofft, daß diese Leute bei uns in Frieden leben können und nicht unter Vorurteilen und Pauschalverdächtigungen leiden müssen.

Bahngeschichten - die Fünfte

Mein persönliches Pendlerglück: Ein Blick ins Internet verheißt einen pünktlichen Regionalexpress von Forchheim nach Nürnberg um 7:47 Uhr - da heißt es schnell am Bahnhof zu sein, nicht dass ich noch nen pünktlichen Zug verpasse, weil ICH unpünktlich war (das hätte ich der DB nicht gegönnt!)

Doch weit gefehlt: rechtzeitig am Bahnhof angekommen (was nach Murphys Law schon für ne Verspätung spricht), zeigt die Informationstafel 10min Verspätung. Zur Abfahrtszeit verschwindet dann aber jegliche Information zum RE; stattdessen wird eine agilis-Bahn angekündigt. Da es weder Anzeige noch Lautsprecherdurchsagen gibt, wechsle ich den Bahnsteig zur bereitstehenden S1, nachdem ich mir durchgefroren die Beine in den Bauch stehen durfte. Sollen sie doch frieren und unwissend bleiben diese lästigen Beförderungsfälle!

Wie kommt man nun schneller nach Nürnberg? Mit der S-Bahn, oder dem "verschwundenen" Regionalexpress? Wieder einmal muß ich ob der nicht vorhandenen Information an der Tür zum Führerstand klopfen und den Lokführer der S1 fragen, ob er vor dem RE fahren darf - ja, darf er. Und macht er - pünktlich!

Bahngeschichten- die Vierte

Dank des über Tage andauernden Oberleitungs-Gaus zwischen Fürth und Nürnberg sorgte die DB für volle U-Bahnen bei der VAG gesorgt  (s. FOTO ). Wie viele andere Pendler und Reisende  durfte ich mich zusätzlich zu den Verzögerungen und Wartezeiten in völlig überfüllte U-Bahnen zwängen.

Die  Informationspolitik der DB