Wahlen 2018

Die Kandidatinnen für die Bezirkstags- und die Landtagswahl stehen fest !

Annette Prechtel - Rede zum Volkstrauertag 2017

Sehr geehrte Vertreter der Kirche, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen des Stadtrates und der Verwaltung, verehrte Gäste!

Namens der Stadt Forchheim und in Vertretung von Herrn Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein darf ich Sie zum heutigen Gedenken aus Anlass des Volkstrauertages hier auf dem Friedhof Reuth herzlich begrüßen und willkommen heißen.

Beginnen möchte ich mit einem Auszug aus dem Gedicht „Barbaren“. Erich Mühsam schrieb es während des ersten Weltkrieges, im September 1915.  Lässt man die Länder des Geschehens weg, ist es auch heute noch eine zutreffende und abschreckende Beschreibung.

BARBAREN

Das Blut gerinnt. Es häufen sich die Leichen …

Auf hoher See und in den Tropenreichen
ist Kampfgetöse, Mord, ist Sieg und Weichen.

Betonflut eindämmen

Volksbegehren damit Bayern Heimat bleibt

In die Listen für das vor 3 Wochen gestartete Volksbegehren „Damit Bayern Heimat bleibt: Betonflut eindämmen“ haben sich in Forchheim laut Grünensprecher Emmerich Huber bereits über 200 Bürger eingetragen. Huber ist begeistert vom Engagement der Forchheimer, die teilweise gezielt zum Unterschreiben an den Infostand der Grünen kommen und froh sind, daß endlich etwas gegen die überbordende Versiegelung der Landschaft unternommen wird. Huber kontert auch entschieden die Kritik von Gemeindetags-Präsident Uwe Brandl, der die Initiative für verfassungswidrig und schädlich für die Wirtschaft hält und erklärt, die Gemeinden gingen sorgsam mit Grund und Boden um.

Schon den Verfassungseinwand hält Huber, selbst Jurist, für abwegig. „Im Gegenteil“ sagt er, „ die Bayerische Verfassung enthält in Artikel 141 einen klaren Auftrag an Staat und Gemeinden,

Glückwunsch an Lisa Badum

Wir beglückwunschen Lisa Badum herzlich zum Einzug in den Deutschen Bundestag. Was alle erhofft, aber viele am Wahlabend nicht mehr für möglich hielten, ist doch noch Realität geworden. Es war ein Wechselbad der Gefühle und wir sind glücklich über das gute Ende Wir sind überzeugt, dass mit Lisa Badum eine neue, frische Kraft für die wirklich wichtigen Zukunftsthemen in den Bundestag einzieht.  Themen wie Energiewende, Klimaschutz und Gleichstellung sind nicht nur im Wahlkampf zu kurz gekommen, sondern stehen insgesamt zu wenig im Fokus der „großen Politik“. Lisa wird diesen Themen neues Gewicht zu verleihen weil sie da hochkompetent ist und wirklich mit ihrer ganzen Energie dahintersteht.

Die hohe Wahlbeteiligung und das gute Abschneiden gerade auch in der Region deuten wir als Zeichen dafür, daß in der Region ein breites Interesse an grünen Themen vorhanden ist. Deshalb sind wir überzeugt, dass dieser Wahlerfolg und Lisa Badums neues Gewicht  als MdB der Stadt und dem Landkreis Forchheim gut tun werden.

Nicht zuletzt sehen wir uns bestätigt und belohnt für den großen Aufwand und das Engagement vieler WahlkämpferInnen und Unterstützer in den letzten Wochen. Herzlichen Dank für den Einsatz im Dienst der gemeinsamen Sache. Wir wünschen Lisa Badum viel Kraft und Erfolg für Ihre Arbeit in Berlin.

Stopp die Bodenversiegelung

2017 09 10 Versiegelung (8)

Schluss mit dem Flächenfraß

Laut dem Bayerischen Landesamt für Umwelt werden in Bayern im Durchschnitt pro Jahr 44,7 Quadratkilometer Bodenfläche neu versiegelt. Das sind fast 30 Hektar mehr als die Fläche des gesamten Stadtgebietes von Forchheim. Rechnerisch wird also die Fläche Forchheims in 363 Tagen neu versiegelt. Wie rasant die Bodenversiegelung in Bayern voranschreitet demonstrierten die Grünen und der Bund Naturschutz  in der Fußgängerzone Forchheims mit vorbereiteten Pappkartons. Aber Pappe bei Dauerregen ist natürlich ein Problem. Helfer und auch einige Passanten, die mitmachen wollten, schauten besorgt auf die Wolken. Schließlich entschied man: „In Bayern wird bei jeden Wetter betoniert, also ziehen wir das auch durch“. Punkt 12 Uhr erfolgte per großem Gong der Startschuss und dann wurde

Die Grünen und der Fränkische Tag

 

Die Darstellung der Grünen im FT, vor allem durch Andreas Oswald, der offensichtlich an einer Grün-Phobie leidet, veranlasste Robert Hübschmann zu folgender Erwiderung. Wir sind gespannt, was davon im FT als Leserbrief zu lesen sein wird.

Zum Artikel: "Dieselaffäre bremst Autokauf", Lokalteil Forchheim, Mittwoch, 09.08.2017

Und wieder mal Andreas Oswald, und wieder mal richtig fett gegen die Grünen treten.
Das ist wirklich ein hinterlistiges Husarenstück Ihres Lokalredakteurs!

Wer ist letzten Endes an der Dieselaffäre Schuld? Na klar,

Zu Besuch in Berlin bei Uwe Kekeritz

„Globale Gerechtigkeit. Wie schaffen wir das?“ – Unter dieser Agenda stand der Besuch in Berlin bei Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik der Fraktion von B90/Die Grünen. Der Einladung sind 50 an Grüner Politik Interessierte aus Mittel- und Unterfranken gefolgt, um sich über die Herausforderungen einer gerechten und sozialen entwicklungspolitischen Zusammenarbeit zu informieren. An der vom Bundespresseamt organisierten Veranstaltung zur politischen Bildung vom 07. bis 09. Juni 2017 nahm auch Steffen Müller-Eichtmayer, Mitglied im Vorstand des Ortsverbands Forchheim, teil.

An allen drei Tagen

Grüne Europa Linde am Burker Kirchplatz

Nachdem die 1924 gepflanzte Hindenburglinde vor kurzem gefällt werden musste, spendeten einige Mitglieder der FGL 1000 Euro, um für Ersatz zu sorgen. Während die Hindenburglinde an das 10-jährige Jubiläum des Siegs von Dannenberg 1914 erinnern sollte, ist die Europa Linde einer friedlichen Zukunft in einem geeinten Europa ohne Siege und Niederlagen gewidmet. Wir sind fest davon überzeugt:  Frieden

Klimawandel - aus Sicht von Harald Lesch

Harald Lesch, einer der renommiertesten Naturwissenschaftler der Republik, redet über die Gier nach Geld und die Auswirkungen auf die Natur. 

https://www.youtube.com/watch?v=0r39TopOe4I

Straßennamen in Forchheim

... Antworten auf den NN-Fragenkatalog

 Straßenumbenennungen sind eine sensible Angelegenheit. Es geht ja nicht nur darum, ein Schild abzuschrauben und ein neues anzubringen. Damit verbunden sind Änderungen in Adressverzeichnissen, Stadtplänen usw. Auch die AnwohnerInnen einer Straße müssen die Änderung mitteilen und sich an den neuen Namen gewöhnen und sich möglichst auch damit identifizieren können. Insofern kommen Umbenennungen nur infrage, wenn gewichtige Gründe gegen den bisherigen Straßennamen sprechen.

Solche gewichtigen Gründe sind für uns gegeben, wenn die Gesamtvita eines Namensgebers von nationalistischem, völkischem, antisemitischem oder rassistischem Gedankengut geprägt ist. Auch bei anderen Verstößen oder klar geäußerten Einstellungen gegen die Menschenrechte (Basis: allgemeine Erklärung der Menschenrechte, 10.12.1948) kann jemand nicht Namensgeber für Straßen und Plätze in Forchheim sein. (Dies gilt für Forchheim als Teil der Metropolregion Nürnberg mit ihrer belasteten Vergangenheit besonders.)

Bevor die Diskussion über einzelne Straßennamen geführt wird, sollte es, wenn möglich, eine grundsätzliche Verständigung über diese Kriterien geben. Auf deren Basis sollte die Stadtverwaltung (ggf. unter Zuhilfenahme externer ExpertInnen) die Forchheimer Straßennamen komplett überprüfen. Der Ansatz, den die Nürnberger Grünen vorschlagen, scheint uns geeignet.

Gleichwohl liegt es bei den Fällen Watzlik und Gutenbrunn schon jetzt auf der Hand, dass

PM Umgang mit OB Kirschstein

Die Stadtratsfraktion der Grünen – Forchheimer Grüne Liste (FGL) weist in einer Pressemitteilung die auch in ihre Richtung auf der SPD-Jahreshauptversam­mlung geäußerten, pauschalen Vorwürfe zurück.

„Wir initiieren weder medienwirksame Aktionen noch beteiligen wir uns an einer Hetzjagd gegen den OB“, betont die Fraktionssprecherin Annette Prechtel.

Wer solche Behauptungen in den Raum stelle, verkenne die momentane Situation im Stadtrat und die mangelnde Kommunikation des Stadtoberhauptes unter anderem mit der Fraktion der Grünen.

„Als Forchheimerin und als Grüne konnte und kann ich die Art und Weise, wie OB Kirschstein mit dem Thema Rathaussanierung umgegangen ist, nicht akzeptieren und habe mich wie etwa drei Viertel der Stadträtinnen und Stadträte intensiv auf die Sondersitzung zum Rathaus vorbereitet“, so Prechtel weiter. „Wir trafen auf eine – in meinen Augen – zu schlecht vorbereitete Stadtspitze, die noch dazu anfangs versucht hat, Informationen vonseiten des Architekten zurück zu halten. Warum er einen Planungsstopp zum Rathaus am Stadtrat vorbei verhängt hat, hat der OB bis dato nicht beantwortet. Sämtliche in der Sondersitzung gestellten und überfraktionell ausgearbeiteten Fragen halte ich für wichtig und die geäußerte Kritik zum einen für berechtigt, zum anderen sachlich am Handeln des OB angesetzt. Zu keinem Zeitpunkt haben wir den OB persönlich angegriffen!“ 

Das Thema Rathaus sei aber nicht das einzige Thema,