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 Kreisverband

 

 

 

 

Anträge zum Flächenschutz und zur Energiewende

Bericht aus der Stadtratssitzung vom 23.02.21

 

Drei ganz wichtige Anträge wurden in der Stadtratssitzung vom 23.2.20121 auf den Weg gebracht. Alle drei  wurden in den zuständigen Planungs- und Umweltausschuss verwiesen. Dort werden sie nun weiter im Fokus stehen und die dringend nötigen Diskussionen in Gang bringen

Antrag Kompensationskataster

Die Erstellung eines Kompensations-Katasters (Art.9 BayNatSchG) mit Ausgleichsflächen und Ersatzmaßnahmen soll beschlossen werden. Der zuständige Ausschuss sowie  der Stadtrat sollen einmal jährlich informiert werden. Dokumentiert werden soll u.a.

  • Lage und Beschreibung (Habitattyp)
  • Schutzstatus
  • Beschreibung der Ersatzmaßnahme
  • Zuordnung zum Eingriffsprojekt
  • Unterhaltspflichten und Zeitraum
  • einzelne Kartenausschnitte sowie eine Gesamtkarte

Da es gesetzlich vorgeschrieben ist, werden bei Bautätigkeiten mit Flächenversiegelung Ausgleichsflächen und Ersatzmaßnahmen ausgewiesen. Das Kataster hilft, den Überblick zu bewahren und Transparenz für Bürger, spätere Stadträt*innen und Mitarbeiter der  Stadtverwaltung zu schaffen. Es hilft bei Umsetzung, Kontrolle und Pflege von beschlossenen Ausgleichsmaßnahmen und vermeidet Mehrfachwidmungen.

Antrag von Kompensationsmaßnahmen (Ökokonto)

Die Stadt nutzt alle Möglichkeiten zum Flächenerwerb im Zusammenhang mit dem Ökokonto wie z.B. die Wahrnehmung von Vorkaufsrechten nach Art 39 BayNatSchG,

Wir halten dieses Ökokonto für dringend notwendig. Die große Kreisstadt Forchheim mit ihrem beständigen Zuwachs an Bevölkerung und Gewerbe soll Ausgleichsflächen für bauliche Eingriffe in Natur und Landschaft bevorraten, damit, soweit ein Eingriff unvermeidbar ist, der Ausgleich in der Nähe des Eingriffs erfolgt. Das ist sowohl aus ökologischer als auch ökonomischer Sicht sinnvoll und wichtig.

Antrag Energiewende

Bei allen städtischen Bauvorhaben, sowohl bei künftigen, als auch in Planung oder bereits in Bau befindlichen, ist die Energieversorgung (Strom, Wärme, Warmwasser) soweit möglich durch regenerative Energie zu bewerkstelligen, insbesondere durch Photovoltaik- und Solarthermie-Anlagen auf den Dächern dieser Bauten. 

Dazu fordert das BayNatschG in Artikel 11c ( Klimaneutrale Verwaltung), dass Behörden und Einrichtungen des Staates eine Vorbildfunktion einnehmen. Strickte Vorgaben sind in Bayern „in der Pipeline“. Wir fordern, dass Forchheim hier ab sofort danach handelt.

Anmerkung.: Leider stößt der Antrag wegen befürchteter Unwirtschaftlichkeit von PV-Anlagen auf den Widerstand einiger StadträtInnen und der Verwaltung. „Energiewende ist wichtig, aber . .  .“

Tags: Natur bewahren, Anträge, News

Aktuelles

  • ÖKOKONTO - Nachhaltiges Flächenmanagement und Artenschutz

    Ein Beitrag von Andrea Hecking Im Februar brachten wir einen Antrag zur Erstellung eines Ökokontos in den Stadtrat ein und forderten genauen Einblick in das Ausgleichsflächenmanagement der Stadt. Auslöser hierfür war die Tatsache, dass die Stadt kaum mehr vorgehaltene Flächen in der Bevorratung hat, weil die einstigen Flächen nahezu aufgebraucht sind. Zudem wurde klar, dass die Stadt bisher kein Ökokonto im eigentlichen Sinn hatte. Die Flächen, die uns aus der bisherigen Bevorratung vorgestellt wurden, sind 

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  • Haushaltsrede 2021

    Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, Bürgermeister, Bürgermeisterin, sehr geehrter Herr Stadtkämmerer, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen im Stadtrat, Der Haushalt 2021 stellt uns vor große Aufgaben: nach Jahren in denen uns sogar eine Haushaltssperre drohte, haben wir endlich genügend Einnahmen zur Verfügung, um lange verschobene, dringende Sanierungsarbeiten nachzuholen und unsere Stadt zukunftsweisend klima- und bürgerfreundlich zu gestalten. Ich habe bisher noch kein Jahr im Stadtrat erlebt, wo eine derartige Fülle von Projekten umgesetzt wurde. Bei einigen Maßnahmen

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  • Klimaschutz in Forchheim – dringend und mit Plan!

    Die Forchheimer Grüne Liste (FGL) freut sich über Fortschritte in der städtischen Klimapolitik. Das wurde bei der Sitzung der Stadtratsfraktion deutlich. „Der Klimaschutz steckt in Forchheim immer noch in den Kinderschuhen. Aber die aktuellen Entscheidungen des Stadtrats zeigen, dass sich unser jahrzehntelanger Einsatz für mehr Klimaschutz gelohnt hat“, so Fraktionsvorsitzender Gerhard Meixner. Der Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung die Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes beschlossen. Dazu soll ein*e Klimaschutzmanager*in eingestellt werden, um das Konzept zu erstellen und

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  • Anträge zum Flächenschutz und zur Energiewende

    Bericht aus der Stadtratssitzung vom 23.02.21   Drei ganz wichtige Anträge wurden in der Stadtratssitzung vom 23.2.20121 auf den Weg gebracht. Alle drei  wurden in den zuständigen Planungs- und Umweltausschuss verwiesen. Dort werden sie nun weiter im Fokus stehen und die dringend nötigen Diskussionen in Gang bringen Antrag Kompensationskataster Die Erstellung eines Kompensations-Katasters (Art.9 BayNatSchG) mit Ausgleichsflächen und Ersatzmaßnahmen soll beschlossen werden. Der zuständige Ausschuss sowie  der Stadtrat sollen einmal jährlich informiert werden. Dokumentiert werden

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  • Wir trauern ...

    ... um diese platzprägende gesunde Linde mit einem Stammumfang von ca. 1,80 Meter, die viel zu früh im Alter von ca. 45 Jahren Opfer einer Fällaktion wurde, weil die Feuerwehr Forchheim meinte, 6,05 m Abstand zum Gebäude (Sport Wolf) würden nicht zur Durchfahrt und ca. 230 qm (ca. 8,5 x 27m) hier im Anschluß Richtung Osteria würden nicht als Aufstellfläche für ein Feuerwehrauto mit Drehleiter (L x B x H: max. 10 x 2,5 x 3,5m)

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  • Stadtratssitzung am 28.01.2021

    Bericht aus der Stadtratsitzung 28.01.2021, die wie schon im Dezember in der Aula der Ritter-von-Traitteur Schule stattfand, selbstverständlich mit FFP2-Masken,reichlichem Abstand und Lüften, trotz Kälte. Es war zwar nicht ganz so unangenehm wie im November in der Jahnhalle, als die Heizung ausgefallen war, trotzdem sehnen sich alle nach einem angenehmeren Versammlungsort und weniger Distanz. Der bedeutendste Tagesordungspunkt war nach intensiver Vorarbeit die Verabschiedung der neuen Geschäftsordnung für den Stadtrat. Denn diese bildet die Grundlage und den

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  • Jahresrückblick unserer Bürgermeisterin

    Liebe FGLer*innen, liebe Unterstützer*innen grüner, zukunftsorientierter Politik! Bevor ich Euch allen ein gutes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr wünsche, erlaubt mir einen Rückblick auf das vergangene: Es war ein irres Jahr! Ich komme im Rückblick immer noch selbst ins Staunen.Ihr erinnert Euch wahrscheinlich auch: Zwischen den Feiertagen 2019/20 haben wir uns in die heiße Phase des Kommunalwahlkampfs gestürzt: Neujahrsempfang, Veranstaltungen, Infostände nicht nur jeden Samstag, Haustürwahlkampf, Plakate…Diese Riesenanstrengung war nur im Team möglich! Ihr alle

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  • Jahresrückblick unseres Sprechers

    Liebe Grüne und Interessierte in Forchheim, was war das für ein Jahr! „Irre“ ist mir als Begriff eingefallen, „very special“ sowieso. Planungen für 2021? Schwierig. Kleiner Rückblick: Das erste Quartal 2020 stand ab 1. Januar im Zeichen der heißen Phase des Kommunalwahlkampfs - ein Wahlkampf , wie wir ihn bis dahin in dieser Intensität nicht erlebt und durchgezogen hatten. Getragen von Annettes OB-Kandidatur, gelang uns mit großem Einsatz  eine unvergleichliche Mobilisierung der Wählerschaft. Ich erinnere nur an

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  • Jahresrückblick des Fraktionsvorsitzenden

    Das Jahr 2020 Gerade noch am Stand der FGL in der Fußgängerzone. Gespräche mit vielen Interessierten Bürgern*innen. Unsere Vorstellungen für ein Forchheim des 21ten Jahrhunderts. Bunte Blumen, fröhliche Menschen, leckere Plätzchen und Ihr immer dabei. Die Wahl. Annette hat sich wacker geschlagen und parteiübergreifend mit Abstand  die meisten Stimmen aller Stadtrats-Kandidaten*innen  erreicht. Oberbürgermeisterin  2026! Bei der Auszählung der Stimmen wurden wir erstmals mit CORONA konfrontiert. Abstand - Maske – Desinfektion, alles was im weiteren Jahr zur Pflicht

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  • Linde am Paradeplatz muss bleiben

    Die sinnlosen Baumfällungen in Forchheim sollen nach Willen der Mehrheit des Stadtrates weitergehen. Dort haben selbst jahrzehntealte, das Stadtbild prägende Bäume, die den Aufenthalt angenehm machen und für das Stadtklima enorm wichtig sind, keine ausreichende Lobby. Lisa Badum MdB und die StadträtInnen Emmerich Huber und Andrea Hecking wollen das nicht länger hinnehmen und haben sich an den nächsten Baum im Fadenkreuz, die 40 Jahre alte Linde am Paradeplatz, gekettet. "Wer der nächsten Generation nur abgehackte

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