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Vorstandswahlen bei der FGL

FGL hat einen neuen Vorstand

 

Petra Nathan, promovierte Biochemikerin und Marco Neubauer, Küchenmeister, sind das neue Sprecher-Team der Grünen in Forchheim. Ebenfalls neu im Vorstand als Beisitzerinnen sind Andrea Hecking, Gymnasiallehrerin und Monika Reintges. Kontinuität wahrt Steffen Müller-Eichmayer wie bisher als Kassier. Nicht mehr angetreten sind Fabiola Reges-Huber, Edith Fießer, Daniel Thieme und auch nicht unser langjähriger Sprecher Emmerich Huber.  Eigentlich waren die Neuwahlen schon für Herbst 2020 vorgesehen, wurden aber wegen Corona mehrmals verschoben in der Hoffnung auf eine Präsenzveranstaltung - schließlich entschloß man sich im April doch für eine Briefwahl, die mit hoher Beteiligung auch einwandfrei klappte. Emmerich hatte von vornherein angekündigt, daß er nicht mehr antreten werde und einen Generationswechsel angeregt. Aufgrund des Erfolgs bei den Kommunalwahlen 2020 waren unversehens mit Edith, Steffen und Emmerich 3 StadträtInnen, also Mandatsträger im OV-Vorstand, was die Satzung nicht vorsieht. Dazu Emmerich: „Schon bald nach Aufnahme meiner Stadtratstätigkeit hat sich mir der Sinn des grünen Credos der Trennung von Amt und Mandat offenbart. Die Stadtratstätigkeit in Forchheim ist wirklich anspruchsvoll und aufwendig, der Focus ist sehr stark auf die aktuelle Stadtpolitik fixiert, so daß das Engagement für den Ortsverband und auch andere Themen deswegen zu kurz kommen. Außerdem gehe ich auf die 70 zu und da müssen jetzt einfach Jüngere ran – zumal wir glücklicherweise gute junge Leute haben. Ich bin überzeugt, dass der neue Vorstand, voran das Sprecherteam Petra und Marco, ein Gewinn für den OV sind.“

Vorstand 2021 web500

Die politischen Schwerpunkte der neuen Vorstände sind breit gefächert, hängen aber naturgemäß zusammen mit den beruflichen und privaten Hintergründen und Interessen. Petra und Marco sind beide Eltern kleiner Kinder und da spielt das Thema Familie eine wichtige Rolle, aber nicht nur. Petra will sich als OV-Sprecherin insbesondere für eine fahrradfreundliche Stadt einsetzen, um den Menschen eine gute Alternative zum Auto bieten zu können. „Nicht im Sinne einer 'Zwangs-Verpflichtung', aber als echte Option“ sagt sie und weiter: „ Zudem möchte ich mich für die Landwirtschaft einsetzen. Das bedeutet für mich: einen gangbarer Mittelweg zwischen Verbraucher, Tierwohl und Verdienstgrundlage der Bauern zu finden. Sehr am Herzen liegt mir zudem eine familienfreundliche Politik, die in meinen Augen beide erstgenannte Punkte vereint und stärkt: eine gelungene Verkehrslösung in Forchheim für Familien und eine nachhaltige Lebensgrundlage für alle. Konkret möchte ich mich z.B. für 'Familientage' in Forchheim einsetzen - wie z.B. ein Drachenfest im Herbst“.

Co-Sprecher Marco rückt das Thema Familie und Zusammenleben noch mehr in den Focus: „Als Teil der Doppelspitze des Ortsverband der Forchheimer Grünen ist es mir eine Herzensangelegenheit das Thema Familie in meiner Geburtsstadt etwas mehr in den Vordergrund zu stellen. In Zeiten des demographischen Wandels, in der unsere Gesellschaft, auch in Forchheim, immer älter wird, ist es meiner Meinung eine wirtschaftliche Notwendigkeit, den Fokus auf die zukünftigen, wie auch aktuellen jungen Familien zu richten. Bei näherer Betrachtung wird es schnell deutlich, dass es für „alt“ wie „jung“ viele gemeinsame Ansätze gibt! Alleine schon eine „Barrierefreie-Stadt“ in das Zentrum für Planung und Umsetzung zu stellen, würde beiden Interessengruppen zugutekommen. Die Bürger mit gesundheitlichen Einschränkung (Behinderungen) würden hier natürlich auch profitieren. Als Vater dreier Kleinkinder erlebe ich fast täglich die Hindernisse, welche es mit unserem Zwillings-Kinderwagen zu überwinden gilt“.

Da kann Monika Reintges, selbst auf einen Rollstuhl angewiesen nur zustimmen. Das Thema Barrierefreiheit werden die Grünen also sicher vermehrt im Blick haben. Und was Mobilität allgemein betrifft, sitzt mit Steffen ohnehin ein Experte im Vorstand, der auch bei der FGL-Fraktion sein Wissen und Engagement einbringt. Er ist überzeugt: „Eine echte Verkehrswende beginnt erst dann, wenn Radfahrende, Fußgänger und Busse dem PKW-Verkehr gleichgestellt sind. Forchheim ist leider weit davon entfernt. Entsprechend ist noch viel Überzeugungsarbeit notwendig, um einen umweltfreundlichen, ressourcenschonenden, gesunden, flächensparenden, kostengünstigen und damit nachhaltigen Mobilitätsmix zu erreichen“.

Und last but not least haben wir mit Andrea eine echte Expertin für Bildungsfragen im Vorstand. Aus dem Allgäu zugezogen ist sie seit fast 20 Jahren Lehrerin am „EGF“ und im Vorstand der Landesarbeitsgruppe Bildung der Grünen, wo sie sich für Transformation im Bildungswesen bei der Initiative Schule im Aufbruch engagiert – und über den Tellerrand hinausblickt, wenn sie sagt: „Wir müssen die Denke von ewigem Wachstum, von in Noten und Prozentpunkten messbarer Leistung hinter uns lassen und zusammen die besten Lösungen er-finden. Und wir müssen bei der Bewertung von neuen Ideen zur Bewältigung drängender Probleme auch die Parteipolitik hinter uns lassen. Sonst stehen wir uns selbst im Wege. Daher setze ich mich vor Ort dafür ein, dass wir Schule, Institutionen, Initiativen und engagierte Menschen vernetzen. Wir brauchen alle, all hands on deck, wie es auf fränkisch so schön heißt“.

Aber klar ist den neuen Vorständen natürlich auch, daß ganz konkret schon der Bundestagswahlkampf ins Haus steht, bzw. schon im Gange ist. Und da wird erstmal ein Großteil der Energie gebraucht für ein starkes Ergebnis in Forchheim, das Rückenwind für unsere Bundestagskandidatin Lisa Badum und unsere Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock gibt. Viel Glück und Erfolg dabei!

Tags: News

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