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... für das große Vertrauen, das Sie uns bei der Kommunalwahl 2020 geschenkt haben. Mit fast 22% der Stimmen werden wir die zweitstärkste Fraktion stellen.
Ihre Stimme wird uns Verpflichtung sein. Wir werden unsere Ziele sehr hartnäckig weiterverfolgen

Bezahlbares Wohnen, Energiewende und die energetische Sanierung der städtischen Gebäude, Klimaanpassungen, Verkehrswende, Aufwertung und Belebung der Innenstadt inkl. besseres Leerstandsmanagement, endlich Fortschritte beim Kulturzentrum, Zusammenarbeit im Stadtrat und vieles mehr werden unsere nunmehr 9 Stadträte immer wieder vehement einfordern. Ganz nach unserem Motto:

Machen wir Zukunft – weil wir hier leben!

Kurz berichtet

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Ostspange-Prüfstein für die OB Wahl

würde selbst bei Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan Jahrzehnte bis zur Realisierung brauchen und somit den verkehrsbelasteten Bürgern nicht helfen, sondern im Gegenteil vernünftige, in absehbarer Zeit umsetzbare kleine Lösungen wie die Ortsumgehung Gosberg verhindern“ kritisierte Müller-Eichtmayer, der selbst in Reuth wohnt. Reuth werde durch die Umgehung – anders als erhofft - kaum entlastet. Dafür aber verhindere die Planung das von den Grünen schon lange beantragte alternative Verkehrskonzept zur Entlastung der Bewohner des Forchheimer Ostens.

Wer den Ostast der Südumgehung wolle, nehme dagegen in Kauf, „dass Reuth und das gesamte untere Wiesenttal über alle Hänge hinweg sogar mehr Lärmbelastung abbekommen“, so der FGL-Verkehrsexperte. „Denn die weit überdimensionierte Trasse wird absehbar massiv zusätzlichen Fern - und Schwerlastverkehr anziehen.“

FGL-Vorstandssprecher Emmerich Huber wies außerdem auf die Kosten für den Steuerzahler von über 40 Millionen Euro hin. Dafür bekomme man „keinen verkehrspolitischen Nutzen, aber dafür die Vernichtung von über 50 Hektar wertvoller Natur- und Kulturlandschaften, Wasserschutzgebiete und landwirtschaftlicher Wiesen und Äcker“. Außerdem würden riesige Flächen versiegelt und der CO²-Ausstoß gefördert. Schließlich dürfe man nicht vergessen, dass Landschaftsbild vor dem Walberla und damit der Tourismus beschädigt würde.

Stadträtin Sabine Dittrich brachte es auf den Punkt: „Ich verstehe nicht, wie so viele Politiker wegen gefühlter Beeinträchtigung von Sichtachsen Windkraft bekämpfen, aber andererseits sich für diese gigantische Landschafts- und Heimatzerstörung einsetzen. Ich kann mir nicht vorstellen jemand zu unterstützen, der ökologisch derart unverantwortlich handelt“.

Zum Thema Ostspange hat sich bisher nur der SPD-Kandidat Uwe Kirschstein im Sinne der Grünen klar geäußert. Für eine Wahlempfehlung reicht das den Grünen aber noch nicht, denn zum einen, erläutert Huber, habe man noch nicht mit allen 4 Kandidaten gesprochen und zum anderen seien gerade potentiell grün orientierte Wähler selbst in der Lage, Wahlaussagen zu prüfen und sich zu entscheiden. Außerdem erwarten die Grünen, dass sich die Rathaus-SPD hier klar hinter Kirschstein stellt und neben der Aussage in den Medien zur Ostspange noch sichtbare Aktivitäten über die SPD-Schiene auf Landes- und Bundesebene folgen.

Bei weiteren wichtigen Themen wie Kultur, Transparenz, Innenstadtgestaltung, Verkehr, Wohnraum und Flächenverbrauch wollen die Grünen kurzfristig die Kandidaten auf ihre Positionen abklopfen. Insofern ist das letzte Wort in Richtung einer Wahlempfehlung noch nicht gesprochen, auch wenn die Mehrzahl der Grünen sich das eher für die Stichwahl vorstellen können – denn darauf, dass es eine Stichwahl geben wird, würden fast alle wetten.

Emmerich Huber, Sprecher Grüne Forchheim

Tags: Verkehrswende, Mitteilungen, ostspange, pressemitteilungen, Versammlungen