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Jetzt in Klimaschutz und Innenstadt investieren
Annette Prechtel will OB für alle Forchheimerinnen und Forchheimer sein

nominierung web300 21Die Mitglieder der Forchheimer Grünen Liste haben Annette Prechtel am Donnerstag Abend offiziell zu ihrer Kandidatin für die Oberbürgermeisterwahl am 15. März 2020 gemacht. Die 42 anwesenden Mitglieder wählten sie einstimmig und sehen, wie FGL-Vorstandssprecher Emmerich Huber eklärte, „die reelle Chance, dass sie dieses Amt auch bekommt“. Zuvor hatte die Kandidatin in einer 40-minütigen Bewerbungsrede vor vielen Gästen erklärt, in welche Richtung sie die Stadt führen möchte und betont, dass sie sich als Oberbürgereisterin für alle Forchheimerinnen und Forchheimer verstehen würde. „Mir geht es um die Verantwortung fürs Ganze!“

Wesentliche Punkte dabei: Die Belebung der Innenstadt und die Stärkung der Stadtteile, deutlich höhere Anstrengungen für den Fahrradverkehr („das muss sicher und cool werden“) und ein dichterer Bustakt (Ziel: 20 Minuten) für alle Stadtteile. Für die OB-Kandidatin ist es außerdem „selbstverständlich, dass Forchheim seinen Teil zum Klimaschutz beiträgt“. Bei Energiesparen und regenerativen Energien könne und solle die Stadt viel mehr tun als bisher. Prechtel will, dass die Stadt künftig sparsamer mit Flächen umgeht und ökologisch wertvolle Gebiete sowie Naherholungsgebiete besser schützt. Außerdem brauche es in Zeiten des Klimawandels mehr Bäume in der Stadt.

Forchheim gehe es wirtschaftlich gut, deshalb sei es jetzt an der Zeit, die notwendigen Investitionen in der Innenstadt wie die Umgestaltung des Paradeplatzes und die energetische Sanierung städtischer Gebäude endlich anzupacken. „Der Sanierungsstau muss ein Ende haben“, forderte sie und kündigte für den Fall ihrer Wahl an, hier schnell anzupacken: „Bremsen raus und los!“

Breiten Raum in ihrer Bewerbungsrede nahmen auch soziale Themen, die Kulturpolitik und das demokratische Miteinander in der Stadt ein. Der Ausbau der Kinderbetreuung müsse schneller vorangehen. Wer sie wähle, stimme auch für einen stärkeren sozialen Wohnungsbau und eine Entwicklung aller, auch benachteiligter Stadtteile. Eine Kultur des sozialen Zusammenhalts beginne in den Stadtteilen, gerade auch in einer wachsenden Stadt. Vorbild für ein respektvolles Miteinander müsse aber auch die Oberbürgermeisterin sein: „All denen, die ernsthaft, kreativ, tatkräftig und ehrlich am Leben und Gemeinwesen in unserer Stadt mitarbeiten oder berechtigte Anliegen und Bedürfnisse haben, möchte ich eine offene und verlässliche Gesprächspartnerin auf Augenhöhe sein und hoffe, dass mir das gelingt!“

In Grußworten attestierten ihr genau dies die Grünen-Kreisvorsitzende und MdB Lisa Badum und – per Videobotschaft – die Vorsitzende der Landtags-Grünen, Katharina Schulze. „Die Daumen in München sind gedrückt“, sagte Schulze. Badum betonte das Ziel, mehr Frauen in politische Spitzenämter zu bringen. Die Vorsitzende des Ebermannstädter Grünen-Ortsverbands, Elisabeth Krause, wandte sich auch als Vertreterin „einer Generation, die Angst vor der Zukunft hat“, an die OB-Kandidatin: „Es sind Menschen wie Du, die Mut geben!“ Prechtels Stellvertreter an der Spitze der Stadtratsfraktion, Gerhard Meixner, sagte aus der Erfahrung langjähriger Zusammenarbeit mit Prechtel: „Ich bin sicher, dass Forchheim gewinnt, wenn Du OB wirst.“

An den kommenden Samstagen (21. und 28. September) wird Annette Prechtel jeweils von 10 bis 13 Uhr an einem Infostand in der Forchheimer Fußgängerzone für Gespräche zur Verfügung stehen. 

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