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... für das große Vertrauen, das Sie uns bei der Kommunalwahl 2020 geschenkt haben. Mit fast 22% der Stimmen werden wir die zweitstärkste Fraktion stellen.
Ihre Stimme wird uns Verpflichtung sein. Wir werden unsere Ziele sehr hartnäckig weiterverfolgen

Bezahlbares Wohnen, Energiewende und die energetische Sanierung der städtischen Gebäude, Klimaanpassungen, Verkehrswende, Aufwertung und Belebung der Innenstadt inkl. besseres Leerstandsmanagement, endlich Fortschritte beim Kulturzentrum, Zusammenarbeit im Stadtrat und vieles mehr werden unsere nunmehr 9 Stadträte immer wieder vehement einfordern. Ganz nach unserem Motto:

Machen wir Zukunft – weil wir hier leben!

Kurz berichtet

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Beitrag zur Baulanddiskussion

 

OB Stumpf hatte die Stadtratsfraktionen aufgefordert, Vorschläge für einen neuen Flächennutzungsplan zu machen, weil der bestehende, wenngleich mehrfach veränderte, mittlerweile fast 30 Jahre alt ist. „Eine aktuelle Version aufzulegen halten auch wir für sinnvoll“, erklärt Prechtel dazu. „Allerdings darf dies keinen Automatismus bedeuten,

in diesem Zusammenhang neue Flächen der Bebauung preiszugeben und sie ohne Beachtung von ökologischem Wert und den Auswirkungen auf die Lebensqualität Forchheims insgesamt auf den Markt zu werfen“.

Darin ist sie sich mit der grünen Basis einig, wie Emmerich Huber, Sprecher des Grünen-Ortsverbandes betont: „Wir als FGL sind der Meinung, dass gerade die grünen Ränder Forchheim so lebenswert machen. Forchheim kann nicht alleine den vermuteten Wohnraumbedarf der nördlichen Metropolregion decken.“ Die Stadt habe für die ökologisch wertvollen Flächen nicht nur eine Verantwortung im Sinne des Naturschutzes. Sie sei es auch „ihren Bürgern schuldig, die Obstgärten und Wiesen an den Hängen ebenso wie das Regnitztal als Naherholungsgebiete zu erhalten, die im Alltag schnell zu erreichen sind“. Andernfalls sinke im Übrigen auch die Attraktivität Forchheims als Wohnort.

Dass OB Stumpf und seine CSU-Ratsmehrheit den Stadtrat immer wieder wegen des Wohnraumbedarfs unter Druck zu setzen versuche, das lässt auch Prechtels Stellvertreter Gerhard Meixner nicht gelten: „Wenn es den Bedarf wirklich so dringend gibt, warum wird die Entwicklung in Kersbach dann nicht vorangetrieben?“ Dort stünden mit den längst im Flächennutzungsplan ausgewiesenen Wohngebieten Point und Stampfäcker über 25 Hektar Bauland zur Verfügung. „Ich vermisse den politischen Willen, diese Gebiete endlich anzugehen“.

Vor diesem Hintergrund hat die FGL im Stadtrat (Antrag der Fraktion zum Flächennutzungsplan) beantragt, den aktuellen Stand aller bereits ausgewiesenen Wohn- und Gewerbeflächen im Stadtrat darzustellen und transparent zu machen, wie viele Baurechte und Wohneinheiten dort geschaffen werden könnten. Gleichzeitig wollen die Grünen einen Bericht darüber, welche Hindernisse es wo für eine Bebauung gibt und was die Stadt zu ihrer Beseitigung unternimmt. Einen genauen Bericht will die Stadtratsfraktion außerdem über die Potentiale der Innenentwicklung. „Wir möchten mehr über sozialverträgliche Nachverdichtung und die Nutzung bestehender Baulücken hören“, moniert Annette Prechtel. Auch die „Überarbeitung bestehender Bebauungspläne in Richtung Teilung großer Grundstücke und Aufstockung von Gebäuden“ sei zu diskutieren.

Diese Vorgaben sind für die FGL Voraussetzung für einen nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen Boden und Landschaft. „Deshalb sind sie unbedingt vor Erstellung eines neuen Flächennutzungsplans zu erarbeiten und dem Stadtrat darzustellen“, fordert die FGL-Stadtratsfraktion.

Tags: Natur bewahren, Mitteilungen