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... für das große Vertrauen, das Sie uns bei der Kommunalwahl 2020 geschenkt haben. Mit fast 22% der Stimmen werden wir die zweitstärkste Fraktion stellen.
Ihre Stimme wird uns Verpflichtung sein. Wir werden unsere Ziele sehr hartnäckig weiterverfolgen

Bezahlbares Wohnen, Energiewende und die energetische Sanierung der städtischen Gebäude, Klimaanpassungen, Verkehrswende, Aufwertung und Belebung der Innenstadt inkl. besseres Leerstandsmanagement, endlich Fortschritte beim Kulturzentrum, Zusammenarbeit im Stadtrat und vieles mehr werden unsere nunmehr 9 Stadträte immer wieder vehement einfordern. Ganz nach unserem Motto:

Machen wir Zukunft – weil wir hier leben!

Kurz berichtet

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Mitgliederversammlung und Lärmschutz ICE

Forchheimer Grüne mit neuem Vorstand

Auf der Tagesordnung der sehr gut besuchten Mitgliederversammlung der Forchheimer Grünen nach der Sommerpause stande u.a. die turnusmäßige Neuwahlen des Vorstands. Nachdem Edwin Mayer zum Sprecher des Kreisverbandes aufgerückt war und nicht mehr zur Verfügung stand, trat Emmerich Huber, bisher schon Kassier im Ortsverband, zur Wahl an. Die Anwesenden begrüßten rundum seine Bereitschaft und wählten ihn entsprechend einstimmig zu ihrem neuen Sprecher. Als Co-Chefin stellte sich Sabine Sklenar, Buchhändlerin aus Kersbach, zur Wiederwahl und wurde ebenfalls einstimmig im Amt bestätigt.

Zum neuen Kassier wählten die Grünen Steffen Müller-Eichtmayer, einen 40-jährigen Angestellten aus Reuth, der schon länger bei den Grünen in der Stadt und im Kreis aktiv ist. Birgit Fechter und Fabiola Reges-Huber wurden als Beisitzerinnen im grünen Vorstand bestätigt

Emmerich Huber, ein 61-jähriger Rechtsanwalt, der vor knapp drei Jahren von München nach Burk zugezogen ist, sieht sich in einer komfortablen Lage und sagt: „Wir haben in Forchheim eine exzellent aufgestellte Grüne Stadtratsfraktion und eine breite grüne Basis. Mein Vorgänger Edwin Mayer hat es in seiner Amtszeit außerdem geschafft, die Mitgliederzahl in den letzten beiden Jahren erheblich zu steigern und Sympathisanten zu aktivieren. Was ich hier bei den 3 Wahlen seit September 2013 erlebt habe, war phänomenal und die Ergebnisse entsprechend weit über Landesdurchschnitt.“ Darauf wollen er und seine Mitstreiter aufbauen. Als Aufgaben sehen sie u.a. eine weitere Stärkung der grünen Basis in Forchheim, mehr Präsenz im Kreisverband, Unterstützung der Fraktion bei den wichtigen Themen in Forchheim wie z.B. Verkehrskonzept, Gestaltung Paradeplatz, bezahlbarer Wohnraum, Flächenverbrauch und Energiewende. Gerade beim letzten Punkt will sich Huber als Vorstand der Bürger-Energie-Genossenschaft für den Landkreis Forchheim besonders einbringen.

 Besonders wichtiges und breit diskutiertes Thema bei der Versammlung der Grünen neben den Neuwahlen war die neue Bahntrasse durch Forchheim. Die Forchheimer Grünen haben bzgl. der ICE-Planung und der damit verbundenen Lärmschutzwände noch nicht resigniert. Wurde am 17. September im Planungs- und Umweltausschuss lange über Farbwahl und Transparenz diskutiert, fordern die Grünen, allen voran die StadträtInnen, weiter, dass die Bahn beim Ausbau der ICE-Strecke den neuesten Stand der Technik anwendet. „Grundsätzlich sehen wir es positiv, dass Anregungen der Bürger berücksichtigt werden, und die Bahn beim Lärmschutz nach Möglichkeit transparente Wände errichtet“, so Stadträtin Sabine Dittrich. Zum aktuellen Zeitpunkt sei diese Diskussion allerdings verfrüht. Zunächst müsse die Stadt alle Schritte gehen, um die niedrigen Lärmschutzwände zu erreichen.
Im Planfeststellungsverfahren sei diese Forderung bereits enthalten, jetzt müsse mit Hartnäckigkeit daran festgehalten werden. Voreilige Beschlüsse über Farbe und Transparenz der 4 bis 5 m hohen Wände tragen die Grünen nicht mit.
Erst wenn alles versucht wurde, und Forchheim die niedrigen Wände nicht bekomme, dann werde die FGL die hohen Wände notgedrungen mittragen und sich an deren Gestaltung beteiligen. Man dürfe hier der Bahn nicht auf den Leim gehen und über die von der Bahn angeregte Diskussion über Farben die eigentlichen Probleme vergessen.

Huber hat Erfahrung mit der Bahn und Lärmschutzwänden, denn er hat in München direkt an der Bahntrasse gewohnt und sagt: „Bis zu 5 Meter hohe Lärmschutzwände verändern ein Stadtbild und führen nicht nur optisch zu einer Trennung von Stadtteilen. Wenn es möglich ist, den Lärmschutz mit niedrigeren Wänden zu gewährleisten, dann muß das umgesetzt werden. In Bamberg scheint das zu gelingen und dann wollen wir das auch in Forchheim.“ 

Dr. Annette Prechtel für die Stadtratsfraktion

Emmerich Huber für den Ortsverband

 

Tags: Verkehrswende, Mitteilungen, pressemitteilungen, Versammlungen