Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrter Herr Kämmerer und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtkämmerei, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!

Der Haushalt 2017 ist überschattet von einer Neuverschuldung von beinahe 8 Mio. Euro.

Eine ähnliche Zunahme der Schulden war zuletzt durch das Königsbad zu verzeichnen.

Wir haben ein strukturelles Problem: der Forchheimer Haushalt ist chronisch unterfinanziert!

Und das lässt sich weder durch eine Gebührenerhöhung im Königsbad, am Friedhof oder in der Stadtbücherei noch durch eine Streichung von JeKi ausgleichen!!!

Soll der ÖPNV dafür geopfert werden? Dann schon lieber die Brötchentaste - aber die allein wird den Haushalt auch nicht retten!

Insofern ist es völlig unzureichend, wenn die Kämmerei als einzige kleine Versuche, die Besorgnis erregende Haushaltssituation aufzubessern, im November eine Erhöhung der Eintrittspreise im Königsbad und der Friedhofsgebühren, und im Februar die Streichung JeKi, ÖPNV und Brötchentaste vorschlägt!

Welche Summen hätte das erbracht?

Dr. AnnetteAnnette Prechtel Prechtel
Dipl.-Geoökologin
Jahrgang 1974

"Viele Jahre als junge, grüne Frau im Stadtrat - und die Mehrheit hat es nicht geschafft, mich "waachzukochen". Im Gegenteil! Ich will weiter für genügend offene Räume für Jugendliche, die Forchheimer Natur, FußgängerInnen- und RadlerInnen-freundliche Innenstadt, den Stadtbus ... kämpfen.
Forchheims Politik braucht fundierte, freche Frauenpower!" 

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Edith Fießer
Betriebswirtin
Jahrgang 1950

Vor  35 Jahren kam ich mit meiner Familie nach Forchheim in den Ortsteil Reuth, seit dieser Zeit bin ich aktives  Mitglied im Bund Naturschutz . Forchheim soll für alle lebenswert bleiben, das ist der Grund für mein Engagement. Ich setze mich ein für den  Erhalt von Obstwiesen, Parks, Einzelbäumen und Hecken.Bei der  Forchheimer Grünen Liste bin ich aktiv  seit deren Gründung vor 20 Jahren, sie verfolgt grüne Ziele wie Nachhaltigkeit und Langfristigkeit von politischen Entscheidungen. Unter „Mobilität verstehe ich die  Möglichkeit, auch ohne Auto  und trotzdem bequem von A nach B zu kommen. Dazu gehören ein gut ausgebautes  Radwegenetz sowie ein gut vertakteter öffentlichen Nahverkehr. Auch in meiner dritten Amtsperiode im Stadtrat und im Kreisrat werde ich mich für die Erreichung dieser Ziele engagieren.

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Sabine Dittrich
Grundschullehrerin
Jahrgang 1961

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"Als leidenschaftliche Fahrradfahrerin wünsche ich mir ein gut ausgebautes Radwegenetz und Vorteile für Fahrradfahrer. Neue Straßen führen in der Regel zu neuem Verkehr, der nicht nur Lärmbelastung mit sich bringt. Insofern ist der öffentliche Nahverkehr auf Kosten des Individualverkehrs weiterhin zu verbessern. Ich bin für überlegte Flächennutzung. Anstelle schneller Ausweisung von Baugebieten wünsche ich mir, dass der bestehende Wohnraum besser genutzt wird. In der Sanierung von alten Häusern, Nachverdichtung und umweltverträglichem Bauen sehe ich gute Ansätze."

 

Gerhard Megerhard meixnerixner
Schreiner
Jahrgang 1953


"Frischer Wind statt alter Mief! Der Kampf geht weiter: Die Uhren in Forchheim gehen langsam. Die Auseinandersetzungen sind härter als anderswo. Geben Sie uns Kraft und Zeit mit Ihrer Stimme. Wir kämpfen für ein neues und besseres Forchheim!"

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Heike Schade
Buchhändlerin

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